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Muss Maskenpflicht enden?

Kassenärzte-Chef: „Für die meisten Bürger ist die Pandemie vorbei“

Andreas Gassen bei einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage im Februar 2022.

Düsseldorf.Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hält die Corona-Pandemie für überwunden. „Das Robert-Koch-Institut zählt offiziell 25 Millionen Genesene, tatsächlich dürften es zwei- bis dreimal so viele sein“, sagte Gassen der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag). „Damit haben wir eine hohe Immunität in der Bevölkerung. Für die meisten Bürger ist die Pandemie damit vorbei“, unterstrich der Mediziner.

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Bundesweit seien auf den Intensivstationen nur noch 1.000 Corona-Patientinnen und Patienten, davon knapp 400 mit Beatmung. Damit liege nur noch in jeder fünften Klinik ein beatmeter Patient oder eine beatmete Patientin, sagte der KBV-Chef. Gassen und KBV-Vizechef Stephan Hofmeister forderten ein Ende der Maskenpflicht, die aktuell noch in Bussen, Bahnen und Flugzeugen gilt. „Wir sollten es den Menschen überlassen, ob sie Masken tragen“, sagte Hofmeister.

Corona-Konzept für Herbst gefordert

Zudem forderte Gassen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ein Corona-Konzept für den Herbst. „Statt die Bevölkerung zu verunsichern, sollte der Minister jetzt zügig die Maßnahmen der vergangenen zwei Jahre unabhängig evaluieren lassen und ein Impfkonzept für den Herbst vorbereiten“, sagte Gassen der Zeitung.

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Wenn es im Herbst einen an Omikron angepassten Impfstoff gebe, müsse der Staat den Praxen davon ausreichend zur Verfügung stellen.

RND/epd

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