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Corona-Pandemie in Frankreich: Großer Einfluss auf Sterblichkeit und Lebenserwartung

  • Nach Angaben des französischen Statistikamts hat die Corona-Pandemie zu über sieben Prozent mehr Todesfällen im Vergleich zu 2019 geführt.
  • Signifikant war der Anstieg der Todesfälle der Über-65-Jährigen.
  • Auch die Lebenserwartung sei aufgrund des Virus gesunken.
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Paris. Die Corona-Pandemie hat in Frankreich einen großen Einfluss auf die Sterblichkeit. Zudem hat sie zu einem Rückgang der Lebenserwartung geführt. Im Jahr 2020 starben in Frankreich 658.000 Menschen - das sind 7,3 Prozent mehr als im Jahr 2019, wie das Statistikamt Insee am Dienstag mitteilte. Besonders signifikant sei der Anstieg mit 8,3 Prozent bei den Über-65-Jährigen. Zwar sei die Zahl der Sterbefälle in den vergangenen Jahren tendenziell immer gestiegen, aber der Anstieg im Jahr 2020 stehe dazu in „keinem Verhältnis“.

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Lebenserwartung um bis zu sechs Monate verkürzt

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Die Pandemie habe einen starken Einfluss auf die Sterblichkeit während der ersten Welle, zwischen März und Mai, und dann während der zweiten Welle, ab Oktober, gehabt, hieß es weiter. So hat die Pandemie demnach zu einem Verlust von fast fünf Monaten bei der statistischen Lebenserwartung von Frauen und von sechs Monaten bei Männern geführt. Insee zufolge liegt die Lebenserwartung bei Geburt im Jahr 2020 bei 85,2 Jahren für Frauen und 79,2 Jahren für Männer. Dieser Rückgang sei deutlich größer als im Jahr 2015, als die Wintergrippe eine bedeutende Todesursache war.

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Das Statistikamt meldet außerdem einen Rückgang von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bei den Hochzeiten, da die Pandemie viele Feierlichkeiten verhindert habe. Dies sei ein „historischer Rückgang“. Frankreich mit seinen 67 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ist von der Pandemie schwer getroffen, mehr als 70.000 Menschen sind bisher gestorben.

RND/dpa

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