Corona-Welle

Österreich will Abwasser von Flugzeugen aus China analysieren

Ein Mann schiebt eine ältere Frau im Rollstuhl an Patienten vorbei, die in einem Korridor der Notaufnahme eines Krankenhauses intravenöse Infusionen erhalten. China, das bevölkerungsreichste Land der Erde, erlebt gerade eine riesige Corona-Welle, der besonders Menschen im hohen Alter oder mit Vorerkrankungen zum Opfer fallen. Krankenhäuser sind überlastet, Krematorien können die Leichen nicht schnell genug einäschern.

Ein Mann schiebt eine ältere Frau im Rollstuhl an Patienten vorbei, die in einem Korridor der Notaufnahme eines Krankenhauses intravenöse Infusionen erhalten. China, das bevölkerungsreichste Land der Erde, erlebt gerade eine riesige Corona-Welle, der besonders Menschen im hohen Alter oder mit Vorerkrankungen zum Opfer fallen. Krankenhäuser sind überlastet, Krematorien können die Leichen nicht schnell genug einäschern.

Wien. In Österreich soll ab nächster Woche das Abwasser von allen Flügen aus China auf neue Corona-Virusvarianten untersucht werden. Das hat das Gesundheitsministerium am Dienstag angekündigt. Die Proben würden direkt aus den Abwassertanks der Flugzeuge entnommen. So könnten neue Virusvarianten besonders genau entdeckt werden, hieß es.

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Zudem soll die Kläranlage Hallstatt ins Abwassermonitoring des Bundes einbezogen werden. Der Ort im Salzkammergut ist beliebtes Ziel für chinesische Touristen. Die Kläranlagen von Wien und Salzburg würden in diesem Sinne bereits analysiert, hieß es. Damit werde das Abwasser aller Orte, die von Gästen aus China häufig besucht würden, regelmäßig untersucht.

Verpflichtende Corona-Tests für Einreisende aus China, wie sie die EU-Länder Italien, Frankreich und Spanien eingeführt haben, sind weiterhin nicht geplant. In China herrscht eine massive Corona-Welle.

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RND/dpa

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