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“Corona-Monitoring lokal”-Studie: RKI untersucht Corona-Ausbreitung in Kupferzell

  • Die Gemeinde Kupferzell wird Schauplatz der Studie “Corona-Monitoring lokal” des Robert-Koch-Instituts.
  • Rund 2000 Einwohner untersuchen die Forscher, um die Ausbreitung des Coronavirus in der Gemeinde zu analysieren.
  • Die Studie soll in vier von der Pandemie besonders betroffenen Orten durchgeführt werden.
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Kupferzell. Im zeitweiligen Corona-Hotspot Kupferzell in Baden-Württemberg wollen Forscher des Robert Koch-Instituts (RKI) von kommender Woche an die Verbreitung des Virus untersuchen. Dazu sollen rund 2000 zufällig ausgewählte Erwachsene zur Teilnahme an der Studie "Corona-Monitoring lokal" eingeladen werden, wie der Landkreis und die Gemeinde am Samstag mitteilten.

Blutentnahmen und Rachenabstriche geplant

Den Angaben zufolge soll vor allem untersucht werden, bei wie vielen Menschen sich Antikörper nachweisen lassen und wie hoch der Anteil von Infektionen ist, die ohne Krankheitssymptome verlaufen. Außerdem gehe es darum, welche Personengruppen häufiger betroffen sind und wie viele Erkrankungen einen schweren Verlauf haben.

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Die Corona-Studie des RKI im Hohenlohekreis soll zeigen, wie hoch die Zahl der Infizierten tatsächlich ist. Es wird von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen.  © Reuters
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Kreis und Gemeinde riefen alle Eingeladenen auf, sich an der Studie zu beteiligen. Die Forscher wollen allen Probanden Blut abnehmen, einen Rachenabstrich machen und einige Fragen unter anderem zu Vorerkrankungen stellen.

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Studie soll in vier Corona-Hotspots durchgeführt werden

Kupferzell sei für die Studie ausgewählt worden, weil es dort im März eine Vielzahl von Corona-Infektionen in kurzer Zeit gegeben hatte, hieß es. Insgesamt sollen mit der Studie den Angaben zufolge vier besonders von der Pandemie betroffene Orte untersucht werden.

RND/dpa

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