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Schutzmaske anfertigen ohne Nähen – eine Anleitung

Aus zwei Zopfgummis und einem Halstuch lässt sich im Handumdrehen ein Mundschutz basteln.

Hannover. Zur Eindämmung des Coronavirus können Mund-Nasen-Masken helfen. Der Präsident der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) rät: „Besorgen Sie sich einfache Schutzmasken oder basteln Sie sich selbst welche und tragen Sie diese im öffentlichen Raum.“ Die Masken garantierten zwar keinen Schutz vor Ansteckung, sie könnten jedoch das Risiko ein wenig verringern.

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Viele Menschen nähen ihre Masken selbst. Für wen allerdings die Nähmaschine ein Buch mit sieben Siegeln ist und wer bereits beim Winzigen-Faden-in-die-noch-winzigere-Öse-Quetschen Tobsuchtsanfälle kriegt: Es geht auch einfacher. Denn Atemschutzmasken sind auch ohne Nadel und Faden herstellbar. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie es geht.

Eigenschutz oder Fremdschutz – Welche Maske wirkt wie?

Welche Masken gibt es, wen schützen sie und was sollte man beim Tragen von selbstgenähten Masken beachten?

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Einfache Schutzmaske aus Halstuch und Zopfgummis

Diese Anleitung ist ganz simpel und funktioniert ohne Nadel und Faden, es werden lediglich ein Halstuch und zwei Zopfgummis benötigt. Wählt man die Bandana-Variante, wird der Mundschutz sogar stylisch – die Fotoplattform Instagram ist zumindest hin und weg von der Variante.

Das wird benötigt:

  • Ein quadratisches Tuch aus fester Baumwolle, zum Beispiel ein Bandana
  • Zwei Zopfgummis (oder normale Küchengummis)

So funktioniert’s:

1. Das Halstuch flach ausbreiten. Die obere und untere Kante jeweils so zur Mitte falten, dass das Tuch so breit wird, dass es über den Mund- und Nasenbereich passt.

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2. Das Tuch umdrehen und jeweils links und rechts ein Haargummi an die Enden wickeln, sodass es wie ein Bonbon aussieht.

3. Das Tuch wieder umdrehen und die “Bonbon-Enden” in die Umschläge des Tuches stecken, sodass sie dort gut fixiert sind. Wer mag, kann nun noch einen Kaffeefilter in das Tuch einlegen.

4. Einmal umgedreht, können die Haargummis links und rechts aus dem Tuch gezogen werden und fungieren als Halterung. Blitzschnell ist der Mundschutz fertig.

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Zweite Variante: Küchenrolle, Kaffeefilter, Taschentuch

Eine zweite Variante bedarf etwas mehr Material – ist in den Schritten aber ebenfalls simpel umzusetzen.

Das wird benötigt:

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  • Zwei Lagen Küchenrollepapier
  • Ein Papiertaschentuch
  • Breites Klebeband, am besten Malerkrepp
  • Vier Gummi- oder Haarbänder
  • Ein Stück Draht, zum Beispiel der Drahtverschluss einer Brottüte
  • Eine Schere
  • Ein Bürolocher
  • Ein Kaffeefilter

So funktioniert’s:

1. Die beiden Küchentücher übereinander legen, darüber den Kaffeefilter, zum Schluss das Taschentuch. Das Taschentuch muss dabei so breit sein, dass es von der Nase bis zum Kinn reicht.

2. Die Ränder so abschneiden, dass alle Blätter gleich groß sind. Das Taschentuch als Orientierung nehmen.

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3. Alle Seiten mit Klebeband festkleben.

4. In die kurzen Seiten jeweils oben und unten ein Loch in die Klebestreifen stanzen und die vier Gummibänder festmachen.

5. Den Drahtverschluss auf Höhe des Nasenrückens festkleben, um einen Nasenbügel zu imitieren. Fertig ist der selbst gemachte Mundschutz.

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