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Falsche Maskenatteste für “Corona-Rebellen”: Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt gegen Ärztin

Eine Ärztin aus Baden-Württemberg soll falsche Maskenatteste für fünf Euro ausgestellt haben.

Eine Ärztin aus Baden-Württemberg soll falsche Maskenatteste für fünf Euro ausgestellt haben.

Mannheim. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt gegen eine deutsche Ärztin, die falsche Atteste verschickt haben soll. Das berichtet die Newsplattform heute.at. Für fünf Euro soll die Medizinerin unter anderem Mitgliedern der Telegram-Gruppe “Corona-Rebellen” Bescheinigungen ausgestellt haben, die von der Maskenpflicht entbinden, ohne jedoch zuvor den tatsächlichen Gesundheitszustand abzuklären.

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“Corona-Rebellen” suchen nach Anwalt

“Unsere Ärztin Monika J., von welcher viele von euch Atteste bezüglich Maskenbefreiung erhalten haben, benötigt Hilfe”, sei in der Telegram-Gruppe zu lesen, schreibt heute.at. Auch der vollständige Name der Ärztin werde genannt.

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Die “Corona-Rebellen” sollen zudem einen Aufruf gestartet haben, in dem sie nach einem Anwalt für Monika J. suchen, der sich mit Paragraf 278 des deutschen Strafgesetzbuches (StGB) auskennt. Auch um Spenden für einen bevorstehenden Rechtsstreit werde gebeten.

Ermittlungsverfahren noch nicht abgeschlossen

Paragraf 278 des StGB besagt: “Ärzte und andere approbierte Medizinalpersonen, welche ein unrichtiges Zeugnis über den Gesundheitszustand eines Menschen zum Gebrauch bei einer Behörde oder Versicherungsgesellschaft wider besseres Wissen ausstellen, werden mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.”

Die Staatsanwaltschaft Mannheim bestätigt gegenüber heute.at, dass ein Ermittlungsverfahren gegen die Ärztin eingeleitet wurde. Dieses sei aber noch nicht abgeschlossen, sodass zurzeit noch die Unschuldsvermutung gelte.

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“Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wird geprüft, ob ein hinreichender Tatverdacht besteht, dass möglicherweise wissentlich unrichtige Atteste zur Befreiung vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgestellt wurden”, sagte Staatsanwalt Marc Schreiner der Newsplattform.

RND/lb




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