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Japan beschließt neue Corona-Schutzmaßnahmen

Die japanische Regierung will wegen zunehmender Corona-Neuinfektionen für den größten Teil des Landes die Vorstufe zum Notstand in Kraft setzen.

Tokio.Die japanische Regierung will wegen zunehmender Corona-Neuinfektionen für den größten Teil des Landes die Vorstufe zum Notstand in Kraft setzen. Die Schutzmaßnahmen sollten in weiteren 18 Präfekturen verschärft werden, sagte Ministerpräsident Fumio Kishida am Montag.

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Mehr als 300 Kindergärten geschlossen

Die Vorkehrungen in anderen Gebieten sollten noch ausgeweitet werden, darunter in Tokio, Okinawa, Yamaguchi und Hiroshima. Offiziell sollten die Maßnahmen am Dienstag bekannt gegeben werden.

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Gaststätten sind aufgefordert, spätestens um 21 Uhr zu schließen. Im Gegenzug sollen sie öffentliche Unterstützung bekommen. Auch einige große öffentliche Veranstaltungen werden beschränkt. Kritiker monieren, dass es unfair und wenig sinnvoll sei, sich bei den Einschränkungen fast ausschließlich auf Bars und Restaurants zu konzentrieren.

Bislang haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 300 Kindergärten schließen müssen, weil zu viele Kinder und Angestellte infiziert waren. In Japan sind zwar etwa 80 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, Auffrischungen haben dagegen nur 1,9 Prozent den Menschen erhalten.

800.000 Tests pro Tag geplant

Kishida sagte, viele Menschen fühlten sich wegen der schnell zunehmenden Neuinfektionen zunehmend unbehaglich. „Ich möchte eine Zusammenarbeit mit den Menschen erreichen, um diese Krise zu überwinden“, sagte er.

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Die Regierung habe die Hersteller von Corona-Tests angewiesen, die Produktion hochzufahren, damit täglich 800.000 Tests möglich sind. Einige Regionen haben bereits keine Tests mehr vorrätig. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums kann Corona auch ohne Tests diagnostiziert werden, nämlich aufgrund der Symptome.

RND/AP

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