Corona-Inzidenz steigt auf 113: RKI meldet 10.473 Neuinfektionen

  • Die Corona-Inzidenz steigt weiter: Mit 113 springt die Marke innerhalb von 24 Stunden um 2,9 Punkte.
  • Das RKI registrierte seit gestern 10.473 Corona-Neuinfektionen.
  • Die Zahl der binnen 24 Stunden Verstorbenen wurde mit 128 angegeben.
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Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 113 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 110,1 gelegen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 10.473 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 11.40 Uhr wiedergeben. Zuvor hatte das RKI mitgeteilt, dass es technische Probleme bei der Datenübermittlung gebe.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 128 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.483.203 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.225.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 95.245.

Intensivstationen und Impfkampagne

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patientinnen und ‑Patienten je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen – der für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter – gab das RKI am Dienstag mit 2,95 an. Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhaus­aufnahmen teilweise mit Verzug gemeldet werden.

Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs­inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Bei der Beurteilung der Maßnahmen kommt es auch auf Kapazitäten von Intensivbetten, Geräten und Personal an. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) erfasste zuletzt 1686 Corona-Patientinnen und ‑Patienten, die in Deutschland intensivmedizinisch behandelt werden müssen. 54 Prozent der Corona-Intensivpatientinnen und ‑patienten müssen künstlich beatmet werden. (Stand 25. Oktober 2021, 12.15 Uhr)

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Auch der Fortschritt bei den Impfungen hat Auswirkungen auf die Infektionsdynamik. Laut dem offiziellen Impf-Dashboard haben 69,2 Prozent der Gesamtbevölkerung seit dem Start der Impfkampagne eine erste Impfdosis erhalten, 66,3 Prozent den vollen Impfschutz.

110,95 Millionen Impfdosen wurden insgesamt verabreicht. (Stand 26. Oktober 2021, 11.40 Uhr)

RND/dpa

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