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  • Corona-Intensivstation: Zahl der Patienten in Intensivbetten sinkt unter die 1000

Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen sinkt unter 1000

  • In Deutschland werden immer weniger Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt.
  • Erstmals seit Ende März ist die Zahl unter die Marke von 1000 gesunken.
  • Zugleich gab das Robert Koch-Institut bekannt, dass die Zahl neuer Fälle weiter sinkt.
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Bundesweit werden derzeit 965 Corona-Patienten auf Intensivstationen behandelt. Damit ist der Wert erstmals seit dem 27. März wieder unter die Marke von 1000 gesunken. 597 der Patienten auf Intensivstationen mussten künstlich beatmet werden. Das geht aus einer Statistik der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervor.

RKI meldet über 177.200 registrierte Fälle

Laut dem Robert Koch-Institut sind bis Freitagvormittag über 177.200 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Stand 10.15 Uhr). Am Mittwochabend waren es noch mehr als 176.400 Fälle gewesen, in zwei Tagen lag der Anstieg also bei 800 Fällen. Am Donnerstagvormittag lagen keine aktualisierten Daten der Bundesländer vor.

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Mindestens 8173 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Stand Mittwochabend 20.00 Uhr: 8117). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.


Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag bei 0,89 (Datenstand 21.5. null Uhr). Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel etwas weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

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Seit vergangener Woche gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,92. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen.

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Nach weiteren Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 159.000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Die meisten registrierten Infektionen kommen aus Bayern

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 46.200 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2370 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 36.800 Fällen und mindestens 1545 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 34.200 bestätigten Fällen und mindestens 1684 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch unter Umständen von Tag zu Tag. Auch die Zahl der freien Betten auf Intensivstationen ist regional sehr unterschiedlich.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 353,8 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 213,1. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

RND/dpa/ang

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