“Es wird wieder ernst”: Österreich verschärft Maskenpflicht

  • Österreich verschärft die landesweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erneut.
  • Grund dafür sind die wieder stark angestiegenen Neuinfektionszahlen.
  • Innerhalb eines Tages infizierten sich dort mehr als 500 Menschen.
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Wien. Nach einem starken Anstieg der Corona-Ansteckungszahlen verschärft Österreich die landesweiten Maßnahmen wieder. Vom 14. September an muss ausnahmslos in allen Geschäften ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wie die Regierung am Freitag in Wien mitteilte. Das gilt auch für Beschäftigte in Lokalen. Außerdem dürfen Speisen und Getränke in Innenbereichen nur noch an Sitzplätzen serviert werden.

Bei Veranstaltungen sind draußen nur noch 3000 Besucher statt derzeit bis zu 10.000 erlaubt. In Innenräumen sind nur noch 1500 statt 5000, ohne zugewiesene Plätze nur 50 Gäste zugelassen. Kinder müssen in der Schule außerhalb ihrer Klassenzimmer Maske tragen.

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Österreich verschärft Corona-Maßnahmen
1:42 min
Da die Ansteckungen vor allem im privaten Bereich erfolgten, müssten künftig soziale Kontakte reduziert werden, sagt Kanzler Sebastian Kurz.  © Reuters
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Bundeskanzler Kurz warnt vor noch strengeren Maßnahmen

"Ich weiß, dass viele es noch nicht glauben, aber es wird wieder ernst. Die Zahlen sind in den letzten Wochen stetig angestiegen", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag. "Wir haben in anderen Ländern erlebt, wie schnell es gehen kann." Kurz kündigte an, die Maßnahmen bei Bedarf nachzuschärfen.

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Am Freitag wurden in Österreich 580 neue Fälle gemeldet, am Vortag waren es 664. Vor zwei Wochen hatte die Zahl täglicher Neuinfektionen noch etwa halb so hoch gelegen. Fast 5000 Menschen gelten als erkrankt, mehr als die Hälfte davon in Wien. Die vergangene Woche eingeführte Corona-Ampel bewertet die meisten Regionen abseits der Ballungsräume mit der niedrigsten Stufe Grün. Kriterien sind auch die Auslastung von Krankenhäusern und die Zahl der Tests.

RND/dpa

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