Corona in Griechenland: Athener Intensivbetten zu 93 Prozent belegt

  • Der stark vom Coronavirus betroffene Großraum Athen hat kaum noch freie Intensivbetten.
  • Die rund 400 Intensivbetten im Großraum Athen sind zu 93 Prozent belegt, für die rund vier Millionen Einwohner stehen nur noch 26 freie Betten zur Verfügung.
  • Seit Wochen befinden sich Griechenlands Hauptstadt und viele andere Gegenden in einem harten Lockdown, der jedoch die Zahl der Neuinfektionen nicht so stark senkt, wie erhofft.
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Athen. Die rund 400 Intensivbetten im Großraum Athen sind zu 93 Prozent belegt. Demnach stehen für die rund vier Millionen Einwohner nur noch 26 freie Betten zur Verfügung, wie der Nachrichtensender Skai am Dienstag berichtete. Zum Vergleich: Im einwohnermäßig nur etwas kleineren Berlin gibt es laut der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 1148 Intensivbetten, von denen 1008 belegt sind.

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Der Großraum Athen und viele andere Gegenden in Griechenland befinden sich seit Wochen in einem harten Lockdown, der jedoch die Zahl der Neuinfektionen nicht so stark gesenkt hat wie erhofft. Dass der Lockdown am Wochenende aufgehoben wird, ist deshalb nach Aussagen von Regierungschef Kyriakos Mitsotakis ziemlich unwahrscheinlich. Vielmehr dürften die Maßnahmen voraussichtlich am Freitag beim Treffen des Corona-Krisenstabs der Regierung noch bis Mitte März verlängert werden, spekulierten griechische Medien. Am Montag hatte die Gesundheitsbehörde landesweit 1176 Neuinfektionen gemeldet.

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Etwa 8,5 Prozent der Griechen gegen Corona geimpft

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Derweil wollen sich immer mehr Griechen gegen Corona impfen lassen. Nach einer aktuellen Umfrage des Senders Skai sind 80 Prozent der Bürger dazu bereit. Nur 18 Prozent äußern Bedenken oder lehnen eine Impfung ganz ab. Bei einer ähnlichen Umfrage im November 2020 hatten noch 30 Prozent geantwortet, keine Impfung machen lassen zu wollen.

Bisher wurden nach Regierungsangaben in Griechenland gut 920.000 Menschen geimpft. Das sind etwa 8,5 Prozent der Bevölkerung. Nach offiziellen Zahlen starben an oder mit dem Virus bislang mehr als 6534 Menschen.

RND/dpa

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