Argentinien: Neuer Rekord an Todesfällen in der zweiten Corona-Welle

  • In Argentinien wurden so viele Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet wie noch nie seit Beginn der Pandemie.
  • 573 Menschen sind dem Gesundheitsministerium zufolge innerhalb der vergangenen 24 Stunden gestorben.
  • Die Regierung verhängt nun erneut strenge Ausgangsbeschränkungen.
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Buenos Aires. Zu Beginn des Herbstes auf der Südhalbkugel hat die zweite Corona-Welle Argentinien hart getroffen: Mit 537 Toten innerhalb von 24 Stunden verzeichnete das südamerikanische Land den Tag mit den meisten Covid-19-Opfern seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr, wie das Gesundheitsministerium in Buenos Aires am Donnerstag mitteilte. Zeitgleich wurden 27.216 Neuinfektionen gemeldet – einer der höchsten Werte des vergangenen Jahrs. Insgesamt haben sich in Argentinien rund 2,8 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, über 60.000 Patienten sind bislang im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

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Nach einem der längsten Lockdowns weltweit im vergangenen Jahr verhängte die argentinische Regierung zuletzt für große Teile des südamerikanischen Landes wieder strenge Ausgangsbeschränkungen. Im Großraum Buenos Aires gilt von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr eine Ausgangssperre. Alle sozialen, sportlichen, kulturellen und religiösen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind untersagt. Schulen und Kindergärten sollen bis Ende April schließen.

RND/dpa

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