Afrika: Nur ein Viertel des Gesundheitspersonals gegen Corona geimpft

  • Nur 27 Prozent des Gesundheitspersonals der afrikanischen Länder ist vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
  • Damit sei die große Mehrheit des medizinischen Personals nicht genügend vor einer Corona-Infektion geschützt.
  • In reicheren Ländern liegt die Impfquote des Gesundheitspersonals mit mehr als 80 Prozent deutlich höher.
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Brazzaville, Genf. Nur 27 Prozent des Gesundheitspersonals in Afrika sind laut einer Analyse der UN vollständig gegen Covid-19 geimpft. Somit sei die überwiegende Mehrheit des medizinischen und unterstützenden Personals in den überwiegend armen Ländern des Kontinents ohne Impfschutz gegen eine Corona-Infektion, warnte die Regionaldirektorin für Afrika der Weltgesundheitsorganisation, Matshidiso Moeti, am Donnerstag in Brazzaville.

In reicheren Ländern 80 Prozent des Gesundheitspersonals geimpft

Demgegenüber seien mehr als 80 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitspersonals in reichen Ländern vollständig gegen eine Covid-19-Infektion vakziniert, wie aus einer kürzlich veröffentlichten WHO-Studie hervorgehe. Der Impfschutz für das Gesundheitspersonal diene dessen eigenem Schutz, aber auch dem Schutz der Patientinnen und Patienten.

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Die WHO-Regionaldirektorin wies darauf hin, dass Afrika unter einem Mangel an Ärztinnen, Ärzten und weiteren Kräften des Gesundheitswesens leide. Ausfälle, die durch eine Covid-Infektion bedingt seien, könnten sich die Länder des Kontinents nicht erlauben. Das WHO-Regionalbüro für Afrika hat seinen Sitz in Brazzaville, der Hauptstadt der Republik Kongo.

RND/epd

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