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Corona-Impfungen rund um die Uhr: Erstes Bundeswehrimpfzentrum nimmt den Betrieb auf

Saarland, Lebach: Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) besucht gemeinsam mit Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (2.v.l., CDU) das Impfzentrum Bundeswehr.

Saarland, Lebach: Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) besucht gemeinsam mit Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (2. von links, CDU) das Impfzentrum der Bundeswehr.

Lebach. Das bundesweit erste Impfzentrum der Bundeswehr im saarländischen Lebach arbeitet seit Sonntag rund um die Uhr. Im Drei-Schicht-Betrieb seien bis zu 1000 Impfungen pro Tag möglich, teilte das Verteidigungsministerium bei Twitter mit. Rund 110 Soldaten würden dazu eingesetzt. Mehr als 14.000 Nachttermine bis Mai seien vergeben, erklärte das Ministerium am Sonntag. Das Impfzentrum auf dem Gelände einer Kaserne ist eines von vier im Saarland, in dem Saarländer gegen Corona geimpft werden. Es ist seit Anfang März in Betrieb. Bislang gibt es noch ein weiteres Impfzentrum der Bundeswehr in Berlin, ein drittes sei in Bonn im Aufbau.

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Um sich ein Bild von der Premiere zu machen, war Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) vor Ort, ebenso wie der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Hans hatte zuvor einen „Impf-Marathon“ angekündigt: Das Saarland hatte vor wenigen Tagen 81.900 zusätzliche Impfdosen (Biontech) aus dem EU-Kontingent für Grenzregionen erhalten. Auch die anderen Impfzentren im Land sind über die Osterfeiertage, auch am Ostersonntag, geöffnet.

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Den Betrieb in Lebach hatte das Saar-Gesundheitsministerium bei der Bundeswehr beantragt. Im Rahmen von Amtshilfeanträgen sind im Saarland bereits gut 500 Soldaten eingebunden: Die Einsätze reichten von der Nachverfolgung von Kontakten in Gesundheitsämtern über Unterstützung in Impfzentren bis hin zu Schnelltests in Altenheimen und in Kommunen, hieß es.

RND/dpa

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