Keine Impfsolidarität? Offenbar geringe Impfbereitschaft bei jüngerer Generation

  • Patientenschützer kritisieren die Impfbereitschaft der jüngeren Generation.
  • Demnach lassen gerade junge Menschen sich aktuell vergleichsweise wenig immunisieren.
  • Laut Patientenschützer-Vorstand sei es an der Zeit, dass „auch die Jüngeren ihre Impfsolidarität unter Beweis stellen“.
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Osnabrück. Patientenschützer werfen den jüngeren Generationen eine mangelnde Impfbereitschaft vor. „Obwohl mittlerweile Impfstoff für täglich zwei Millionen Menschen bereitsteht, werden nur 500.000 Dosen abgerufen, denn der Impffortschritt dümpelt in der jungen und mittleren Generation nur so vor sich hin“, sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). „Es ist also allerhöchste Zeit, dass jetzt auch die Jüngeren ihre Impfsolidarität in der Pandemie unter Beweis stellen.“

85 Prozent der über 60-Jährigen geimpft

Immer wieder sei beklagt worden, die Jungen müssten zugunsten Älterer auf ihre Freiheit verzichten. Dass die Impfbereitschaft bei ihnen nun so gering sei, zeige, „dass an dem Vorwurf nichts dran war“, sagte Brysch der NOZ. Die über 60-Jährigen hingegen würden „mit erwartbarer fast 90-prozentiger vollständiger Impfquote ihren Teil zur Pandemiebekämpfung beitragen“. Schon jetzt hätten 85 Prozent dieser Altersgruppe das Impfangebot angenommen.

RND/epd

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