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Erstes Land mit Corona-Impfpflicht: Turkmenistan macht Impfungen für alle ab 18 verpflichtend

  • Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat die frühere Sowjetrepublik Turkmenistan als erstes Land eine Impfpflicht eingeführt.
  • Alle Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren müssen sich gegen das Coronavirus impfen lassen.
  • Nur in wenigen Fällen gibt es Ausnahmen von der Impfpflicht.
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Aschgabat. In der Ex-Sowjetrepublik Turkmenistan müssen sich ab sofort alle Erwachsenen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Corona-Impfung sei für alle Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren verpflichtend, doch gebe es Ausnahmen, gab das Gesundheitsministerium am Mittwoch bekannt. Zugelassen sind in Turkmenistan mehrere Präparate, darunter Sputnik V aus russischer Produktion und CoronaVac aus China.

Turkmenistan: Nach eigenen Angaben frei von Corona-Fällen

Die Impfkampagne in dem abgeschotteten Land mit rund 5,9 Millionen Einwohnern begann im März, als erstes waren Ältere aus Hochrisikogruppen dran. Die Dosen werden in staatlichen Kliniken verabreicht.

Turkmenistans autoritärer Präsident Gurbanguly Berdymuchammedow hat behauptet, dass sein Land frei vom Coronavirus sei. Offiziell hat es denn auch bisher keine Fälle gemeldet. Zugleich rief der Staatschef im Juni zu verschärften Maßnahmen gegen das Virus auf. So müssen Turkmenen und Turkmeninnen bei der Rückkehr ins Land in 21-tägige Quarantäne, die Grenzkontrollen wurden zudem forciert. Eine Maskenpflicht besteht ebenfalls.

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WHO-Gesandte besuchen Turkmenistan

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2020 hatte eine Delegation der Weltgesundheitsorganisation das Land besucht und der Regierung entschiedenere Gegenmaßnahmen empfohlen. Zur Glaubwürdigkeit der Behauptung zu ausbleibenden Corona-Fällen äußerte sich die Delegation damals nicht direkt.

RND/AP

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