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Impfung: Hausärzte erhalten Ende Mai erstmals Johnson-&-Johnson-Vakzin

  • Hausärzte in Deutschland sollen ab dem 25. Mai erstmals den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten.
  • Laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung handelt es sich um 500.000 Dosen.
  • Der Impfstoff von Johnson & Johnson hat den Vorteil, dass er mit einer Dosis auskommt.
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Berlin. In der letzten Maiwoche sollen die Hausärzte in Deutschland erstmals Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten. „Der Bund wird für die Woche vom 25. bis 30. Mai rund 1,6 Millionen Dosen von Biontech, etwas mehr als 500.000 Dosen von Johnson & Johnson und voraussichtlich 600.000 von Astrazeneca bereitstellen“, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KVB) den Praxen in einer Mitteilung mit, über die die „Rheinischen Post“ (Dienstag) berichtet.

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Vakzin für Personen über 60 empfohlen

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Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson soll in Deutschland primär bei Personen über 60 Jahren zum Einsatz kommen. Damit sind die Gesundheitsminister von Bund und Ländern dem Rat der Ständigen Impfkommission (Stiko) gefolgt. Das Expertengremium, das am Robert Koch-Institut angesiedelt ist, hatte die gleiche Empfehlung bereits für den Impfstoff von Astrazeneca gegeben.

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Nur ein Dosis notwendig

Der Vektorimpfstoff von Johnson & Johnson weist zwar eine geringere Wirksamkeit als die bisher in der EU zugelassenen Vakzine von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca auf, allerdings gibt es den Vorteil, dass bei Ad26.COV2.S nur eine einzelne Impfdosis notwendig ist. Für die anderen drei Impfstoffe werden bisher zwei Impfdosen empfohlen.

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Bisher wurden in Deutschland 40 Millionen Impfdosen verabreicht (Stand: 17. Mai, 10:05 Uhr). Damit haben 37 Prozent der Menschen die Erstimpfung erhalten, 11,2 Prozent konnten bereits vollständig geimpft werden.

Während einige Bundesländer die Impfpriorisierung eigenständig aufgehoben haben, verkündete Gesundheitsminister Jens Spahn am Montag, dass die Regelung bundesweit am 7. Juni für Impfzentren und Arztpraxen fallen soll.

RND/dpa/ame/lb

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