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  • Corona-Impfung: Alkohol trinken, Sport machen, Schmerzmittel – was Geimpfte beachten sollten

Alkohol, Sport, Schmerzmittel: Das sollten Sie vor und nach der Corona-Impfung beachten

  • Nach einem schleppenden Start nehmen die Impfungen gegen das Coronavirus in Deutschland Fahrt auf.
  • Immer mehr Menschen bekommen hierzulande einen Impftermin – und somit häufen sich die Fragen rund um die Erstimpfung.
  • Darf ich mit einer Erkältung zum Impftermin – und sind Schmerzmittel nach der Impfung erlaubt? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
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Die Corona-Impfungen in Deutschland kommen voran. Inzwischen haben bereits mehr als 27,3 Millionen Menschen (Stand 9. Mai) in Deutschland eine erste Impfdosis erhalten. 7,8 Millionen, also 9,4 Prozent der Gesamtbevölkerung, sind bereits vollständig geimpft, wie aus Daten des Impfdashboards vom Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesministeriums für Gesundheit hervorgeht. Ende April hat es hierzulande erstmals mehr als eine Million Impfungen an einem Tag gegeben. Immer mehr Menschen bekommen ihren Impftermin – gleichzeitig häufen sich jedoch die Fragen rund um den ersten Piks.

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Was muss ich vor der Corona-Impfung beachten?

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Damit der Impftermin möglichst reibungslos verlaufen kann, sollten die nötigen Vorbereitungen getroffen werden. Zur Impfung müssen die Versichertenkarte und, falls vorhanden, auch der Impfpass mitgebracht werden. Zudem wird empfohlen, den Aufklärungs- und Dokumentationsbogen ausgefüllt zum Termin im Impfzentrum oder beim Hausarzt mitzubringen, um vor Ort Zeit zu sparen. Die Terminbestätigung und ein Nachweis der Priorisierung müssen unter Umständen auch vorgelegt werden. Das RKI empfiehlt in einem Aufklärungsmerkblatt zur Impfung gegen Covid-19 zudem, dass ein Abstand von 14 Tagen zu anderen Impfungen eingehalten werden sollte. Wichtig ist auch, dass der impfende Arzt vor der Impfung darüber informiert ist, ob man Allergien hat oder ob es schon bei anderen Impfungen zu Komplikationen gekommen ist.

Ist eine Corona-Impfung auch mit einer Erkältung möglich?

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Laut RKI ist eine Erkältung oder auch eine leicht erhöhte Temperatur unter 38,5 Grad Celsius kein Grund, sich nicht gegen Sars-CoV-2 impfen zu lassen. Wer hingegen hohes Fieber hat (38,5 Grad oder höher), sollte erst nach der Genesung wieder geimpft werden.

Soll ich mich trotz überstandener Covid-19-Erkrankung impfen lassen?

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Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat unter bestimmten Bedingungen eine Impfung auch für Genesene empfohlen. Aufgrund der bestehenden Immunität nach der Genesung komme es durch eine einmalige darauffolgende Impfung zu einer sehr guten Immunantwort, hieß es in der Impfempfehlung der Stiko (Stand 16. März). Genesene sollten sich demnach frühestens sechs Monate nach einer durchgemachten Corona-Infektion impfen lassen.

Darf ich nach einer Corona-Impfung Alkohol trinken?

Alkohol hat nach Ansicht der Virologin Sandra Ciesek vom Universitätsklinikum Frankfurt keinen großen Einfluss auf den Immunschutz. Allerdings sei es nicht ratsam, rund um einen Impftermin viel Alkohol zu trinken, wie sie im Podcast „Das Coronavirus-Update“ (20. April) des Norddeutschen Rundfunks (NDR) erklärte: „Große Mengen Alkohol sind schließlich Gift für den Körper. Und wenn der Körper nach einer Impfung mit der Immunabwehr beschäftigt ist, sollte man ihn nicht auch noch mit Giftstoffen belasten.“

Wann darf ich nach einer Corona-Impfung wieder Sport machen?

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Der Vorsitzende des Bremer Hausärzteverbandes, Hans-Michael Mühlenfeld, rät dazu, ein bis zwei Tage nach der Impfung von Sport und körperlich anstrengenden Aktivitäten abzusehen. „Grundsätzlich ist es ja so, dass, wenn ich eine Impfung habe und möchte, dass mein Körper da vernünftig drauf reagiert, dann würde ich besondere Belastungen für den Körper vermeiden“, sagte er dem Bayrischen Rundfunk (BR). Das RKI spricht keine Empfehlung für einen grundsätzlichen Verzicht auf Sport aus: „Nach der Impfung müssen Sie sich nicht besonders schonen“, heißt es.

Kann ich nach der Corona-Impfung Schmerzmittel oder Medikamente nehmen?

Sollten Beschwerden wie Glieder- und Kopfschmerzen oder Fieber nach der Impfung auftreten, können Betroffene nach Absprache mit dem Hausarzt schmerzlindernde oder fiebersenkende Medikamente einnehmen, wie das RKI informiert. Allerdings kann es noch keine verlässlichen Aussagen dazu treffen, ob Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol einen Einfluss auf die Wirksamkeit der Corona-Schutzimpfungen haben. „Nach gegenwärtigem Kenntnisstand gibt es jedoch keine Evidenz, dass die Gabe dieser Medikamente beim Auftreten von unerwünschten Nebenwirkungen nach der Impfung den Impferfolg signifikant beeinflussen könnte“, schreibt das RKI auf seiner Website.

RND/bk mit Material von dpa

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