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Corona: Impfstoffhersteller Valneva plant Phase-3-Studie – Zulassungsantrag Ende des Jahres?

  • Der österreichisch-französische Impfstoffhersteller Valneva beginnt eine weitere Phase-3-Studie seines Corona-Impfstoffs VLA2001.
  • Es ist das einzige Vakzin in Europa, das auf abgetöteten Viren basiert.
  • Der Hersteller plane Ende des Jahres mit einem Zulassungsantrag.
Alice Mecke
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Hannover. Der österreichisch-französische Impfstoffhersteller Valneva SE hat den Start einer zweiten Phase-3-Studie mit seinem Covid-19-Impfstoff VLA2001 angekündigt. Die neue Studie werde in Neuseeland mit rund 750 – jungen und alten – Menschen durchgeführt, die in Abstand von 28 Tagen zwei Impfdosen erhalten. In der einen Gruppe sollen etwa 150 Probandinnen und Probanden im Alter von 56 Jahren und älter teilnehmen. Valneva hofft, weitere Daten zur Sicherheit und zur Aktivierung der Immunantwort für die Zulassung zu gewinnen.

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Die zweite Gruppe umfasst etwa 600 Freiwillige im Alter von zwölf Jahren und älter, teilt das Unternehmen mit. In dieser Gruppe werde der “ursprüngliche Covid-19-Impfstoffkandidat VLA2001 mit einem weiteren Covid-19-Impfstoffkandidaten, VLA2101, [verglichen], der auf einer zu bestätigenden Stammvariante basiert”, heißt es.

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Bund will für 11 Millionen Euro Valneva-Dosen kaufen

Bei den Corona-Impfstoffvakzinen von Valneva handelt es sich um die einzigen in Europa, die auf abgetöteten, ganzen Viren basieren. “Alle sollen Zugang zu einer Technologie haben, die sie am besten vor diesem Virus schützt”, sagte Juan Carlos Jaramillo, Chefmediziner von Valneva, in einer Pressemitteilung.

Valneva plane, bereits Ende des Jahres eine Erstzulassung bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur einzureichen. Der Bund plant bereits 11 Millionen Euro für die Beschaffung des Totimpfstoffs ein.

RND/Alice Mecke

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