Schwere Impfnebenwirkungen bei Corona absolute Seltenheit

  • Das Paul-Ehrlich-Institut hat seinen vierten Sicherheitsbericht zu den Corona-Impfstoffen veröffentlicht.
  • Darin berichtet die Behörde über 1232 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen, die zwischen Ende Dezember und Ende Januar im Zusammenhang mit den Impfungen aufgetreten sind.
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen traten nur bei 0,1 Meldungen pro 1000 Impfdosen auf.
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Langen. Bei den Impfungen gegen das Coronavirus treten nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) nur wenige unerwünschte Reaktionen auf. Im ersten Monat seit Beginn der Impfungen (27. Dezember 2020 bis 24. Januar 2021) wurden dem Institut in Langen 1232 Verdachtsfälle mit insgesamt 3404 unerwünschten Reaktionen gemeldet, wie die Behörde am Donnerstag berichtete. 182 Fällen wurden als schwerwiegend eingestuft.

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69 ungeklärte Todesfälle aufgetreten

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Bezogen auf die Gesamtzahl der Impfungen sind das laut PEI 0,7 Meldungen pro 1000 Impfdosen, für schwerwiegende Nebenwirkungen 0,1 Meldungen pro 1000 Impfdosen. Die am häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen waren Schmerzen an der Einstichstelle, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Müdigkeit.

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Unter den Meldungen waren auch 69 ungeklärte Todesfälle. „Wenn ältere Menschen oder Menschen mit schweren Vorerkrankungen und einem erhöhten Sterberisiko geimpft werden, dann wird es eine gewisse Anzahl von zufälligen Todesfällen geben, die kurz nach der Impfung auftreten, ohne aber kausal mit der Impfung assoziiert zu sein“, heißt es in dem Bericht. Die bis 24. Januar gemeldeten Todesfälle seien nicht häufiger als die rein statistisch erwartete Anzahl von Todesfällen.

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Bis zum 24. Januar habe es mehr als 1,7 Millionen Impfungen in Deutschland gegeben, darunter 228.763 Zweitimpfungen.

RND/dpa

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