EU-Kommission: Impfstoffentwicklung könnte noch Monate dauern

  • In der Corona-Pandemie gilt die Entwicklung eines Impfstoffs als große Hoffnung auf die Rückkehr zur Normalität.
  • Doch bis es soweit ist, könnte es nach Einschätzung der EU-Kommission noch Monate dauern.
  • Deshalb sei es umso wichtiger, dass die Bürger sich verantwortungsvoll verhalten.
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Brüssel. Für die Corona-Krise ist nach Einschätzung der EU-Kommission keine schnelle Lösung durch Impfungen in Sicht. „Es wird noch Monate dauern, bis ein Impfstoff gefunden und verteilt ist“, sagte Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic am Mittwoch im Europaparlament in Brüssel. Niemand wisse heute, wann die Pandemie endlich vorüber sein werde.

EU-Kommission ruft zu verantwortungsvollem Verhalten auf

Er appellierte an die Bürger, mit ihrem Verhalten bei der Eindämmung der Pandemie zu helfen. „Niemand in Europa will einen zweiten Lockdown“, sagte Sefcovic. „Deshalb rufe ich alle europäischen Bürger auf, sich verantwortungsvoll zu verhalten.“

Die EU-Kommission ist unter anderem damit befasst, für alle EU-Staaten Vorverträge über mögliche künftige Impfstoffe abzuschließen. Neben den drei bereits öffentlich bekannten Verträgen seien drei weitere in der Abschlussphase, sagte Sefcovic.

RND/dpa

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