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Weltärztepräsident zur Corona-Impfterminvergabe: „Das haben die Länder nicht gut organisiert“

  • Wer sich gegen Covid-19 impfen lassen will, muss dafür vorher einen Termin vereinbaren.
  • Je nach Bundesland gibt es jedoch unterschiedliche Vergabeverfahren.
  • Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hätte sich stattdessen ein bundesweit identisches Vorgehen gewünscht.
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Düsseldorf. Der Vorsitzende des Vorstands des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat die Bundesländer für das unterschiedliche Vergabeverfahren von Terminen für die Corona-Schutzimpfung kritisiert.

„Die Bundesländer haben völlig unterschiedliche Regelungen, wie die Impfberechtigten zu einem Termin kommen“, sagte Montgomery der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag). Das sorge für Verwirrung und Ärger. Die Terminvergabe über die allgemeine Nummer 116 117 halte er „für schlecht geregelt“, erklärte Montgomery.

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Montgomery lobt Spahn für bisherige Arbeit in der Corona-Krise

„Es hätte von vornherein einen bundesweit identischen Weg über Telefon und eine Internetplattform zu Impfterminen geben müssen“, sagte der ehemalige Präsident der Bundesärztekammer. „Das haben die Länder nicht gut organisiert, wie sich jetzt herausstellt“, monierte er.

Zugleich verteidigte der Mediziner Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gegen anhaltende Kritik. Spahn treffe keine Schuld am Mangel des Impfstoffs. „Für sein bisheriges Agieren in der Corona-Krise bekommt er von mir eine glatte Eins“, betonte Montgomery.

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Den von der SPD erstellten Fragenkatalog an Gesundheitsminister Spahn kritisierte er. Man könne nicht gleichzeitig die Arbeit von Regierung und Opposition machen, sagte er an die Adresse der SPD.

RND/epd

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