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Corona- und Erkältungszeit: So behalten Sie Überblick über Ihre Symptome

  • Gemeinsam mit dem Herbst rückt auch die Erkältungszeit immer näher.
  • Ob eine Corona-Infektion oder eine Grippe vorliegt, lässt sich dann nicht immer zweifelsfrei erkennen.
  • Ein Hilfsmittel für eine passende Diagnose dazu könnte das eigene Datentracking sein. Dafür gibt es verschiedene Hilfsmittel und Wege.
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Mit Beginn des Herbstes steigt die Zahl der Menschen mit Erkältungssymptomen. Corona-Symptome von Erkältungsanzeichen zu unterscheiden, ist nicht leicht. Bei einem Arztbesuch kommt es dann auf die korrekte Wiedergabe der Symptome an, wie lange hat der Patient bereits Fieber und wie hoch ist die Temperatur? Welche Anzeichen gibt es darüber hinaus? Um den Überblick zu behalten, gibt es verschiedene Methoden.

Die digitale Symptom-Tagebuch-App

Die gemeinnützige Organisation Data4Life, die von der Hasso Plattner Foundation finanziert wird, hat zur Unterstützung während der Corona-Pandemie eine kostenlose digitale Symptom-Tagebuch-App entwickelt. Damit sollen in der kommenden Erkältungszeit Symptome beobachtet und dokumentiert werden können, um diese dann gegebenenfalls bei einem Arztbesuch angeben zu können.

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Das Tagebuch soll sowohl dem Nutzer als auch dem Arzt eine Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stellen, um die Symptome einfach und richtig bewerten zu können. Die App stellt dazu Fragen zu Schmerzen, Fieber und weiteren typischen Anzeichen, die bei Covid-19-Erkrankten auftreten können. Falls nötig, können die übersichtlichen Aufzeichnungen des Gesundheitszustands einem Arzt vorgelegt werden.

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Bei der App handelt es sich um eine Ergänzung zu der bereits im März entwickelten CovApp. Diese soll mit einem gezielten Fragenkatalog eine einfache und schnelle Stütze bei der Erarbeitung eventuell notwendiger Maßnahmen sein. Der Onlinetest der App fragt bekannte Symptome und Risikofaktoren im Zusammenhang mit einer Infektion ab. Als Ergebnis erfährt der Nutzer, ob ein Corona-Verdacht besteht und, ob eine Untersuchungsstelle aufgesucht werden sollte. Für den Onlinetest sollten Nutzer ungefähr drei Minuten einplanen.

Das handgeschriebene Symptomheft

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Wer keine App nutzen kann oder möchte, kann natürlich auch auf die klassischste Methode zurückgreifen: Heft raus, Stift raus und los geht es. Eine kleine Tabelle für die Tage und die Symptome ist schnell per Hand gezeichnet. Wer kontinuierlich dokumentiert, welche Symptome in welcher Häufigkeit und Intensität auftreten, kann die Arbeit der App so analog übernehmen.

Auf praktische Hilfestellung muss man hier allerdings verzichten: Während etwa die Symptom-Tagebuch-App zum Beispiel Handlungstipps zur Seite stellt, müssen diese bei einem handgeschriebene Heft selbst erarbeitet werden.

Die Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hat derzeit vor allem die Aufgabe, über mögliche Risikobegegnungen zu informieren. In den kommenden Wochen soll die App aber weiter ausgebaut werden. Künftig soll auch eine Symptomabfrage in die Anwendung integriert werden, gab SAP-Technikchef Jürgen Müller am Mittwoch bekannt. Die Daten werden nicht weiter geteilt und nur auf dem Smartphone gespeichert. Sie sollen dabei helfen, abzuschätzen, wie kritisch eine Risikobegegnung tatsächlich war.

RND/wel/mkr

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