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Corona-Hotspot Erzgebirge: Sieben-Tage-Inzidenz steigt in erstem Landkreis über 2000

Mit den steigenden Corona-Infektionszahlen rechnen Expertinnen und Experten auch mit einer dramatischen Zunahme von Klinikeinweisungen.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland steigt seit Wochen unaufhaltsam – und damit auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Erstmals hat ein Landkreis dabei nun die Marke von 2000 überschritten.

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Am Freitagmorgen lag die Inzidenz im Erzgebirgskreis in Sachsen bei 2006,2, wie dem RKI-Dashboard zu entnehmen ist. Das bedeutet, dass sich pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mehr als 2000 pro Woche mit dem Coronavirus angesteckt haben. Bundesweit hatte die Inzidenz zuletzt bei 438,2 gelegen (Stand: 26. November).

Zahlreiche Landkreise mit Inzidenzen über 1000

Mehr als 30 weitere Landkreise knackten mit ihren Inzidenzen bereits die 1000er-Marke, die bis vor einer Woche noch als äußerste Seltenheit galt. Darunter der Landkreis Bautzen (1683,8), der Landkreis Leipzig (1212,5) und der Landkreis Passau (1063,8).

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Die steigenden Infektionszahlen sind besonders mit Blick auf die immer voller werdenden Intensivstationen besorgniserregend. Die deutschlandweite Hospitalisierungsrate, die angibt, wie viele Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner intensivmedizinisch behandelt werden müssen, steigt ebenfalls weiter. Laut RKI lag diese am Freitagmorgen bei 4,89. Nach den neuen Bund-Länder-Beschlüssen aus der vergangenen Woche gilt ab einer Hospitalisierungsrate von 3 fortan flächendeckend im Bundesgebiet die 2G-Regel. Überschreitet der Wert die Marke von 6, tritt die 2G-plus-Regel in Kraft. Bei einem Schwellenwert größer als 9 dürfen weitere Maßnahmen wie etwa Kontaktbeschränkungen verhängt werden.

RND/tmo

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