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Forscher: Schulen könnten in den nächsten Wochen schrittweise öffnen

  • Die Forschungsgemeinschaft Leopoldina hält es für möglich, die Schulen in den kommenden Wochen schrittweise wieder zu öffnen
  • Das soll allerdings zunächst nur für ältere Schüler gelten.
  • Am Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über mögliche Lockerungen beraten.
Laura Beigel
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Halle (Saale). Für eine schrittweise Öffnung der Schulen hat sich nach Angaben des “Spiegel” die Forschungsgemeinschaft Leopoldina ausgesprochen. Die Forscher können sich vorstellen, dass die ersten Schüler bereits in den nächsten Wochen wieder den Unterricht besuchen. Am Montag könnte eine weitere Stellungnahme der Forschungsgemeinschaft folgen, in der es darum geht, wie die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise in Deutschland gelockert werden können.

Kindergartenkinder sollen zu Hause bleiben

Wenn es nach der Leopoldina geht, sollen die Schulbesuche allerdings zunächst älteren Schülern vorbehalten sein. Denn diesen könne man zutrauen, dass sie vernünftig mit Atemschutzmasken umgehen und auch den vorgeschriebenen Abstand einhalten.

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“Kindergartenkinder können das nicht”, sagt ein Leopoldina-Forscher dem “Spiegel”. Nach Ansicht der Wissenschaftler sollen die Kleinen deshalb erst einmal weiterhin zu Hause bleiben.

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“Wir alle werden ein ganz anderes Osterfest erleben als je zuvor”, erklärt Kanzlerin Merkel in ihrem aktuellen Podcast.  © Laura Beigel/Bundesregierung

Kein “Befreiungsschlag” nach Ostern

Am Donnerstag hatte Angela Merkel erklärt, dass die Arbeit der Leopoldina-Forscher Einfluss nehme auf die weiteren Entscheidungen. Am Mittwoch wollen die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder über Lockerungen nach den Osterferien beraten.

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Ein Kabinettsmitglied erklärte dem “Spiegel”, dass man keinesfalls einen “Befreiungsschlag” für die Woche nach Ostern erwarten dürfe. Am Anfang dürften erst einmal kleine Lockerungen stehen.

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Wie es mit den Öffnungen von weiteren Geschäften weitergeht, hängt laut den Leopoldina-Forschern davon ab, wie viele Atemschutzmasken verfügbar sind. Erst am Montag waren zwei Millionen Schutzmasken aus China in Berlin eingetroffen. Trotzdem ist der bundesweite Bedarf noch nicht gedeckt.

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