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Drosten zu Omikron: „Schauen, ob man nicht 1G machen muss“

Christian Drosten, Direktor Institut für Virologie, Charité Berlin nimmt an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage um die Corona Pandemie teil.

Christian Drosten, Direktor Institut für Virologie, Charité Berlin nimmt an einer Pressekonferenz zur aktuellen Lage um die Corona Pandemie teil.

München. Der Virologe Christian Drosten sieht Deutschland angesichts der Omikron-Variante des Coronavirus vor großen Herausforderungen. „Es wird noch einmal hart werden“, sagte der Direktor der Virologie an der Berliner Charité der „Süddeutschen Zeitung“. Umso wichtiger sei nun die Umsetzung der von der Politik ergriffenen Maßnahmen.

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Ob diese weiter verschärft werden müssen, ist nach Drostens Ansicht offen. „Wir müssen abwarten, ob und wie die jetzt geltenden und noch einmal nachgezogenen Maßnahmen wirken.“

Wenn die Kontaktbeschränkungen doch „nicht so wirken wie erhofft, muss man schauen, ob man nicht 1G machen muss – und das G heißt dann geboostert“, erklärte der Virologe, der auch Mitglied im neu geschaffenen Expertenrat der Bundesregierung ist. Denn wer kürzlich geboostert worden sei, trage wahrscheinlich weniger zur Weiterverbreitung bei und sei zudem merklich gegen die Erkrankung geschützt. „Bei Delta mögen 2G und 3G reichen, aber jetzt schreibt Omikron die Regeln.“

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Am Dienstagabend hatten Bund und Länder Verschärfungen der Corona-Maßnahmen beschlossen, die spätestens ab dem 28. Dezember gelten sollen. Demnach werden Clubs und Diskotheken bis auf Weiteres geschlossen, Fußballspiele müssen ohne Publikum stattfinden.

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Geimpfte und Genesene dürfen bei privaten Zusammenkünften höchstens zu zehnt sein. An Silvester und Neujahr gelten Versammlungsverbote, ebenso wird der Verkauf von Feuerwerkskörpern untersagt. Für Ungeimpfte bleiben die Beschränkungen, die bereits jetzt schon gelten: Private Treffen sind für sie nur mit einem Haushalt und zwei zusätzlichen Personen erlaubt.

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Neuere Daten weckten nach den Worten Drostens die Hoffnung, dass Omikron zu weniger schweren Krankheitsverläufen führt als Delta. Die Datenlage sei aber noch unvollständig, betonte er. Eine hohe Zahl von Infektionen könnte auch bei geringerer Krankheitslast nicht nur ein Problem für die Kliniken, sondern auch für die kritische Infrastruktur wie Polizei und Feuerwehr werden, erläuterte er.

RND/epd

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