Corona-Warn-App des Bundes steht zum Download bereit

  • Am frühen Dienstag ist die lange angekündigte Corona-Warn-App der Bundesregierung zum Download bereitgestellt worden.
  • Mithilfe der App sollen Infektionsketten nachvollzogen und so die Verbreitung des Coronavirus eingedämmt werden.
  • Auch Ärzte sprechen sich positiv für eine breite Nutzung der App aus.
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Die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten ist weltweit auf über acht Millionen angestiegen. Im Kampf gegen Covid-19 ist nun auch in Deutschland eine Warn-App an den Start gegangen, die der Bevölkerung mögliche Risiken aufzeigen und zur Eindämmung der Pandemie beitragen soll. Wir haben die App und ihre Funktionen genauer unter die Lupe genommen.  © RND
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Berlin. Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes ist am frühen Dienstag zum Download bereitgestellt worden. Im App-Store von Google konnte sie bereits um kurz nach 2 Uhr morgens heruntergeladen werden, bei Apple kam es zunächst noch zu Verzögerungen. Nutzer klagten in sozialen Medien über Probleme bei der Verfügbarkeit und beim Herunterladen der App. Inzwischen ist der Download aber auch für Apple-Geräte verfügbar. Die volle Funktionalität der Anwendung soll am Dienstagvormittag nach einer Pressekonferenz der Bundesregierung freigeschaltet werden. Die App soll die Kontaktverfolgung von Infizierten ermöglichen und dadurch die Infektionsketten verkürzen.

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Corona-App startet in Deutschland
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Derweil ist die Zahl der weltweit bestätigten Coronavirus-Fälle auf über acht Millionen angestiegen. Brennpunkte sind insbesondere Lateinamerika und die USA.  © Reuters

Zuspruch für Corona-App auch von Ärzten

Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Coronavirus geht damit nach wochenlangen Vorbereitungen an den Start. Die Bundesregierung stellt die neue Anwendung am Dienstag (10.30 Uhr) in Berlin vor. Das Herunterladen der App soll für alle Bürger freiwillig sein, um mit Hilfe von Smartphones das Nachverfolgen von Infektionen zu erleichtern. Die Regierung wirbt für eine breite Nutzung und verspricht hohen Datenschutz. Forderungen nach einem Gesetz lehnte sie ab. Die Ärzte unterstützen die neue App.

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Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Das ist ein sehr sinnvolles Instrument." Die App sorge auf einfache Weise dafür, Infektionsketten zu erkennen. "Sie ermöglicht aber auch, persönliche Vorsorge zu treffen - indem man sich bei einer entsprechenden Warn-Meldung testen lassen kann." Die App wirke natürlich nur dann, wenn man möglichst viele Menschen fürs Mitmachen gewinne. "Sie würde noch besser wirken, wenn man das System grenzüberschreitend in Europa gangbar machen könnte."

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Corona-Warn-App: Kontaktdaten werden nicht zentral gespeichert

Die App soll am Vormittag von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU), mehreren Ministern, dem Robert Koch-Institut und den beauftragten Unternehmen SAP und Telekom vorgestellt werden. Sie kann messen, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie anderen Anwendern, dass sie in der Nähe eines Infizierten waren. Kontaktdaten werden nicht - wie zunächst vorgesehen - zentral gespeichert, sondern nur auf den Smartphones. Die Entwicklungskosten betragen rund 20 Millionen Euro.

Corona-App Download: Welche ist die richtige App?

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Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung kann für Android-Geräte aus dem Google Play Store, für iOS-Geräte aus dem App Store seit Dienstag, 16. Juni 2020 heruntergeladen werden. Der Download ist kostenfrei, auch bei der Nutzung der App fallen keine Kosten an.

Da es mehrere “Corona Apps” auf dem Markt gibt, sollten Nutzer auf die Nennung des Robert Koch-Instituts achten. Am einfachsten lässt sich die App in den Stores finden, wenn nach “Corona Warn App” gesucht wird.

Hier können Sie die Corona-Warn-App des Bundes herunterladen:

RND/dpa/pf

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