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  • Corona aktuell: Fallzahlen am 20.09.2020 – Karten, Grafiken und Tabellen für Deutschland und weltweit

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus: Grafiken, Karten, Tabellen

  • In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt wieder angestiegen.
  • Weltweit nimmt die Zahl der Menschen, die an Covid-19 erkranken, so schnell wie noch nie im Verlauf der Pandemie zu.
  • Aktuelle Zahlen zu Infizierten, Todesfällen und Genesungen in Deutschland, Europa und der Welt.
Johannes Christ
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Weltweit steigt die Zahl, der an Covid-19 erkrankten Menschen so schnell wie noch nie – auch in Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen seit Anfang Juli wieder angestiegen. Die Zahl der Corona-Patienten, die ins Krankenhaus müssen oder sterben, blieb dagegen auf niedrigem Niveau. Wie viele Todesfälle und Genesungen gibt es weltweit? Wie ist die Situation in Deutschland? Wie ausgelastet sind die Krankenhäuser?

Hier informieren wir Sie täglich über aktuelle Fallzahlen in allen Ländern und die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland.

Aktuelle Nachrichten zu Corona finden Sie auf unserer Themenseite.

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Coronavirus in Deutschland, USA und weltweit

Als Quelle für die folgenden Zahlen dient das amerikanische Center for Systems Science and Engineering (CSSE) an der Johns Hopkins University (JHU) in Baltimore, USA. Alle Angaben ohne Gewähr. Bei den Infiziertenzahlen handelt es sich um laborbestätigte Fälle, deren Höhe auch vom Umfang der Tests in dem betreffenden Land abhängen.

Stand: 20.9.2020 (17.23 Uhr)

  • Deutschland: 273.965 Infektionen, 9.390 Todesfälle, 241.125 Genesungen – 23.450 aktive Fälle
  • USA: 6.769.370 Infektionen, 199.300 Todesfälle, 2.577.446 Genesungen – 3.992.624 aktive Fälle
  • Weltweit: 30.828.767 Infektionen, 957.959 Todesfälle, 21.088.551 Genesungen – 8.782.257 aktive Fälle
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Wie viele Menschen stecken sich täglich in Deutschland an?

Die blauen Balken in der obigen Grafik stehen für die gemeldeten neuen Corona-Fälle pro Tag nach Angaben der Johns Hopkins University. Der Verlauf schwankt im Wochentakt, weil am Wochenende weniger getestet wird als an Werktagen. Die entsprechenden Daten werden täglich aktualisiert.

Das Robert Koch-Institut leitet aus den gemeldeten Fällen im Nachhinein den tatsächlichen Krankheitsbeginn ab. Dieser kann allerdings erst mit Verzögerung ermittelt werden, weshalb die rote Kurve den Stand bis vor einigen Tagen zeigt. So lag der Höhepunkt der Zahl der Neuerkrankungen am 19. März, während der Höhepunkt der gemeldeten Fälle erst etwa eine Woche später folgte.

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Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland war seit Ende März zunächst rückläufig. In der Folge kam es in einigen Regionen zu erneuten Ausbrüchen. Zuletzt stiegen die Zahlen jedoch wieder flächendeckend an.

Coronavirus: Weltkarte zeigt Ausmaß in allen Ländern

Auf der Karte ist das Ausmaß der Corona-Pandemie weltweit zu erkennen.

Die meisten Fälle wurden bislang in den USA entdeckt, gefolgt von Indien, Brasilien und Russland. Die Zahl der bestätigten Infektionen hängt stark vom Umfang der Tests ab. So ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Zahl der Infizierten in vielen Ländern um ein Vielfaches höher liegt als die offiziellen Werte. Die Karte ist immer auf dem aktuellen Stand der Erhebung der Johns Hopkins University, die täglich mehrmals die Daten aktualisiert.

Tabelle: Wo gibt es das Coronavirus? Infos zu allen Ländern

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Erkrankungen wurden bisher in 188 Ländern festgestellt. In der folgenden Tabelle lässt sich nach allen Ländern suchen, in denen das Coronavirus offiziell bestätigt wurde. Hier finden Sie neben der Anzahl an Gestorbenen und Genesenen auch die Zahl der derzeit erkrankten Menschen in einem Land. Die Tabelle ist immer auf dem aktuellen Stand der Erhebung der Johns Hopkins University.

Coronavirus global: Wie entwickeln sich die Zahlen im Zeitverlauf?

Trotz der Gegenmaßnahmen in den meisten Ländern steigt die Zahl der jemals Infizierten weiterhin schneller als die Zahl der Genesenen und Gestorbenen. Das Virus breitet sich schneller aus als jemals seit Beginn der Pandemie.

Coronavirus: Wie unterscheidet sich der Verlauf in den Ländern?

Wählen Sie ein Land aus, um sich die jeweilige Kurve der Neuinfektionen anzeigen zu lassen. Mit dem Pfeil rechts neben der Länderauswahl können Sie die Grafik wieder zurücksetzen.

Die obige Grafik zeigt den Verlauf der Pandemie in stark betroffenen Ländern weltweit. Da die Pandemie die Länder zu unterschiedlichen Zeiten erreicht hat, befinden sich diese auch in einem unterschiedlichen Stadium der Verbreitung. Um die Zahlen dennoch miteinander vergleichen zu können, normiert die Grafik alle Staaten auf den Tag mit erstmals mehr als einer Neuinfektion pro Million Einwohner. Die Umrechnung der Zahl der Neuinfektionen auf die Einwohnerzahl ermöglicht einen aussagekräftigen Vergleich von kleinen und großen Ländern.

Die Grafik verwendet Daten der Johns Hopkins University und wird täglich aktualisiert. Die angegebenen Werte zeigen die Zahl der Neuinfektionen im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage, damit kurzfristige Schwankungen weniger ins Gewicht fallen. In der Auswahl sind nur Länder mit mehr als acht Millionen Einwohnern.

Auf welchen Kontinenten sterben die meisten Menschen am Coronavirus?

Die Grafik zeigt den Verlauf der Todeszahlen in den Erdteilen. Klicken Sie auf “Prozent”, um sich die Anteile anzeigen zu lassen.

Die Pandemie hat sich seit ihrem Beginn Anfang des Jahres einmal über den gesamten Erdball geschoben. Ausgehend vom chinesischen Wuhan erreichte das Coronavirus zunächst andere asiatische Länder und schließlich Europa. In den USA kam es im Frühjahr zu verheerenden Ausbrüchen. Zuletzt stiegen schließlich in zahlreichen Ländern Mittel- und Südamerikas die Fallzahlen stark an.

Mit wenigen Wochen Verzögerung schlugen sich die gestiegenen Fallzahlen auch in der Todesfallstatistik nieder. In Europa starben auf dem bisherigen Höhepunkt Mitte April fast 4000 Menschen am Tag, vor allem in Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien.

Seither hat sich der Wert auf weniger als 200 Menschen täglich reduziert. Dafür sind die Todeszahlen zuerst in Nordamerika und zuletzt in Mittel- und Südamerika rasant gestiegen. Insgesamt sterben derzeit täglich rund 5000 Menschen an und mit Covid-19 – etwas weniger als auf dem bisherigen Höhepunkt der Krise Mitte April. Die Daten stammen von der John Hopkins University und werden täglich aktualisiert.

Coronavirus: Welche Länder melden die meisten Todesfälle?

Das Zentrum der Pandemie liegt mittlerweile in Mittel- und Südamerika, wie die Todesfallstatistik für die einzelnen Länder zeigt.

Bezogen auf die Bevölkerung sind insbesondere die Länder Mittel- und Südamerikas betroffen. Pro Million Einwohner sterben täglich weiterhin viele Menschen in Brasilien, Peru, Chile, Mexiko, Kolumbien und Bolivien. Die obige Grafik basiert auf Daten der Johns Hopkins University und wird täglich aktualisiert. In der Liste sind nur Länder mit mehr als acht Millionen Einwohnern und mindestens 0,5 Todesfällen pro Million Einwohnern enthalten. Damit tägliche Schwankungen weniger ins Gewicht fallen, wird der Durchschnitt der vergangenen sieben Tage verwendet.

Corona: Wie ist die aktuelle Situation in Deutschland?

Die folgende Karte zeigt die kumulierten Infiziertenzahlen (also inklusive der Genesenen und der Toten) und der Todesfälle in Deutschland und den einzelnen Bundesländern. Die Kreise im Hintergrund zeigen die Infiziertenzahlen in den Kreisen und kreisfreien Städten. Wählen Sie “Verlauf in Deutschland” aus, um sich die Entwicklung der Zahl der Infizierten, Genesenen und Gestorbenen anzusehen.

In Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen wurden die meisten Infektionen mit dem Coronavirus entdeckt. Fast alle Kreise und kreisfreien Städte haben mittlerweile Todesfälle zu beklagen. Einige Regionen Ostdeutschlands sind allerdings deutlich weniger von der Pandemie betroffen. Die Daten für die Regionen stammen vom Robert Koch-Institut und werden täglich aktualisiert. Die Daten für Gesamtdeutschland kommen von der Johns Hopkins University (JHU) und werden mehrmals täglich aktualisiert.

In welchen Regionen stecken sich derzeit die meisten Menschen neu an?

Wählen Sie “Tabelle” aus, um sich die Kreise und kreisfreien Städte geordnet nach Fallzahlen anzeigen zu lassen. Dort können Sie auch nach Ihrer Region suchen. Liegt eine Region über 50 Neuinfektionen, ist sie in der Regel mit Namen in der folgenden Karte vermerkt.

Entscheidend für die Politik ist die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen in den einzelnen Regionen. Diese liegt in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten unter 50. An manchen Tage bleiben sogar alle Regionen unter diesem Wert. Allerdings näherten sich zuletzt viele Regionen allmählich dieser Grenze an. In Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen gilt ein Grenzwert von 35 Neuinfektionen pro Woche. Die Karte basiert auf Angaben des Robert Koch-Instituts, das täglich die Daten aktualisiert. Ein lokaler Ausbruch kann sich wegen der Meldewege erst mit etwas Verzögerung in den Zahlen niederschlagen.

Infektionsgeschehen: Wie verläuft die Reproduktionszahl R?

Bei einer Reproduktionszahl von 1 infiziert eine Person im Durchschnitt eine weitere. Liegt der Wert darüber, steigen also auch die Fallzahlen. Fällt er unter 1, infizieren sich im Schnitt weniger Menschen als gesunden oder im schlimmsten Fall sterben. Nach den Gegenmaßnahmen wie dem Verbot von Großveranstaltungen, den Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen fiel der Wert R auf einen Wert unter 1. Seit den Lockerungen Mitte Mai lag der Wert wieder häufig über der kritischen Schwelle.

Die Reproduktionszahl R bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen als die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen. Bei einer niedrigen Zahl aktiver Fälle können auch lokale Ausbrüche den R-Wert für das gesamte Bundesgebiet in die Höhe treiben. Nach den Infektionen im Schlachthof Tönnies beispielsweise stieg die Reproduktionszahl für ganz Deutschland über 2. Die Grafik basiert auf Angaben des Robert Koch-Instituts, das täglich die Daten aktualisiert. Anders als die gemeldeten Neuinfektionen berechnet sich die Reproduktionszahl nicht tagesaktuell, sondern mit ein paar Tagen Verzögerung. Die R-Werte der einzelnen Tage können sich auch nachträglich noch ändern, wenn neue Informationen vorliegen. Zusätzlich gibt des Robert Koch-Institut ein Schätzintervall an, in dem R mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent liegt.

Corona in Deutschland: Wie häufig wird getestest?

Wie die folgende Grafik zeigt, ist die Zahl der Tests im Verlauf des Sommers in Deutschland stark angestiegen, vor allem weil viele Urlaubsrückkehrer getestet wurden. Damit testet Deutschland mehr als viele andere Länder. Zuletzt wurden mehr als eine Million Covid-19-Tests pro Woche durchgeführt. Der Anteil der positiven Tests blieb relativ kostant bei rund 1 Prozent. Zum Höhepunkt der ersten Welle Anfang April betrug die Quote 9 Prozent. Die steigende Zahl der Tests war zuletzt also mit ausschlaggebend für die gestiegenen Fallzahlen. Der Virologe Christian Drosten rechnet damit, dass sich die Häufigkeit der Tests nach dem Ende der Reisezeit wieder verringern wird.

Covid-19: Wie alt sind die Neuinfizierten?

Mitte April war an manchen Tagen fast ein Viertel der Neuinfizierten 80 Jahre und älter. Mittlerweile gehört nur noch rund einer von hundert Neuinfizierten dieser Altersgruppe an. Der Anteil der unter 35-Jährigen an den Neuinfizierten stieg dagegen von etwa einem Viertel auf mehr als die Hälfte aller laborbestätigten Covid-19-Ansteckungen. Eine mögliche Erklärung: Weil vor allem jüngere Menschen vermehrt getestet werden, findet man bei ihnen automatisch auch mehr Infektionen. Zudem könnten sich junge Menschen häufiger infizieren, weil sie sich nicht mehr so genau an die Hygieneregeln halten.

Covid-19: Warum steigt die Zahl der Toten kaum an?

Die Zahl der Todesfälle ist zuletzt nicht im selben Maß gestiegen wie die Zahl der positiv auf Covid-19 Getesteten. Wie die folgende Grafik zeigt, war die überwiegende Zahl der Todesfälle im Frühjahr 2020 in der Altersruppe der über 60-Jährigen und insbesondere der über 80-Jährigen zu verzeichnen. In der zweiten Jahrehälfte steckten sich dagegen größtenteils Menschen mittleren Alters an, die meisten Neuinfizierten gehören zur Altersgruppe von 15 bis 34 Jahren. Jüngere Menschen kommen nach wie vor besser mit der Infektion klar als ältere. Zudem haben sie in der Regel keine schwerwiegenden Vorerkrankungen, die einen schweren Verlauf der Krankheit begünstigen. Wohl auch deshalb stieg die Zahl der Toten zuletzt deutlich langsamer als die Zahl der Neuinfizierten. Der Anteil der Covid-19-Erkrankten, der ins Krankenhaus muss, ist seit Mitte April von 20 auf etwa 5 Prozent gesunken. Der Virologe Christian Drosten warnte allerdings davor, dass die Krankheit ausgehend von den Jüngeren demnächst auch wieder auf die Älteren übergreifen könnte. Ähnliches sei zuletzt beispielsweise in Frankreich geschehen. Demnach sei es wahrscheinlich, dass als nächstes wieder die Krankenhausaufnahmen steigen.


Wie ausgelastet ist das Gesundheitssystem?

Die folgende Karte zeigt, wie viele Kapaziäten die deutschen Kreise und kreisfreien Städten in ihren Krankenhäuser zur Verfügung haben. Je dunkler das Rot, desto weniger Intensivbetten stehen zur Verfügung. Je dunkler das Blau, desto mehr Intensivbetten sind frei. Die Größe der Kreise zeigt die Zahl der Covid-19-Patienten, die ein Intensivbett belegen. Einige Regionen haben keinen Kreis, weil dort keine Corona-Patienten auf der Intensivstation liegen.

Das Gesundheitssystem verfügte bisher in der Corona-Krise zu jeder Zeit über genügend freie Kapazitäten, manche sagen sogar über zu viel freie Kapazitäten. Lange Zeit schwankte der Anteil der freien Betten um 35 Prozent und fiel zuletzt auf rund 30 Prozent. Rund 250 Covid-19-Patienten liegen derzeit auf der Intensivstation, etwa die Hälfte davon wird beatmet. Die Karte basiert auf Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), die täglich die Daten aktualisiert.

Warum unterscheiden sich die Zahlen der Johns Hopkins University von denen des RKI?

Die Forscher der Johns Hopkins University suchen im Internet nach öffentlich zugänglichen Quellen und schöpfen dort die neuesten Zahlen ab. Das sind neben Internetseiten von Behörden und Organisationen auch Berichte lokaler Medien. Aus diesem Grund weichen die Zahlen der Johns Hopkins Universität in der Regel von denen des Robert Koch-Instituts in Deutschland ab.

Corona und Covid-19: Was ist das eigentlich?

Sars-CoV-2, Covid-19, Pandemie, Epidemie und Influenza – rund um das Coronavirus tauchen eine Menge Begriffe auf, deren Definitionen nicht immer im Detail bekannt sind. Hier erklären wir die wichtigsten Unterschiede:

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

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