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Frankreich: Seltene Corona-Mutation in Bordeaux entdeckt – Impfungen im Eiltempo

In dem Stadtteil Bacalan der französischen Stadt Bordeaux seien 46 Menschen positiv auf eine „sehr seltene“ Corona-Variante getestet worden, teilen die Gesundheits­behörden mit.

In dem Stadtteil Bacalan der französischen Stadt Bordeaux seien 46 Menschen positiv auf eine „sehr seltene“ Corona-Variante getestet worden, teilen die Gesundheits­behörden mit. Deshalb sollen dort alle erwachsenen Bewohnerinnen und Bewohner „bedingungslosen“ Zugang zu Impfungen erhalten und diese schon an diesem Wochenende oder spätestens Anfang kommender Woche erhalten, erklärt Patrick Dehail, medizinischer Berater der regionalen Gesundheitsbehörde, gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP.

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„Wir sprechen über eine Variante, die bereits auf nationaler Ebene identifiziert wurde, die aber bisher sehr selten war“, so Dehail. Bereits am Freitag begann Bordeaux mit Massentests, um mögliche weitere Fälle zu entdecken. Die Turboimpfungen des Stadtteils Bacalan sollen im nächsten Schritt auf die ganze Stadt ausgeweitet werden. Von den Infizierten sei bislang niemand ins Krankenhaus eingeliefert worden.

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Verwandt mit der britischen Variante – und zusätzliche Mutation

Der als VOC 20I/484Q bezeichnete Stamm ist mit der britischen Variante von Covid-19 verwandt, weist aber eine zusätzliche Mutation auf. Diese Mutation (E484K) haben auch die südafrikanische und die brasilianische Variante. Diese gelten als sehr ansteckend und stehen im Verdacht, resistenter gegen die bekannten Impfstoffe zu sein.

Die Variante sei bislang in der nördlichen Pariser Region sowie in Bordeaux im Südwesten Frankreichs nachgewiesen worden. In ganz Frankreich sind die Impfungen bislang vor allem auf über 50-Jährige beschränkt. Ab dem 31. Mai können sich alle Erwachsenen in Frankreich impfen lassen.

RND/ame

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