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Berichte über Herzinfektionen: Gesundheitsbehörde CDC prüft mögliche Reaktion auf mRNA-Impfstoffe

  • Nach mehreren Herzentzündungen junger Männer prüft die US-Gesundheitsbehörde CDC einen möglichen Zusammenhang zur Impfung gegen Covid-19.
  • Im Fokus stehen dabei die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna.
  • Noch ist unklar, ob die Herzentzündungen Nebenwirkungen der Impfung sind.
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Washington. Die US-Gesundheitsbehörde CDC geht Berichten über Herzentzündungen bei männlichen Teenagern und jungen Erwachsenen nach einer Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer und dem von Moderna nach. Es sei unklar, ob die Entzündung durch die Impfungen ausgelöst worden sei, teilte die CDC mit. Noch seien die Berichte selten. Die Behörde ruft alle im Alter ab zwölf in den USA auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

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275 Verdachtsfälle: Haben Herzentzündungen mit der Corona-Impfung zu tun?

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Mit Stand 31. Mai habe es 275 vorläufige Berichte über eine Herzentzündung bei Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren gegeben, teilte Tom Shimabukuro von der CDC am Donnerstag mit. Insgesamt seien in den USA mehr als zwölf Millionen Zweitimpfungen mit den zwei Impfstoffen erfolgt. Die Fälle seien offenbar häufiger bei Männern und jüngeren Menschen. Die meisten Betroffenen hätten sich bereits vollständig erholt.

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Der Beraterausschuss der CDC will am 18. Juni zusammentreten, um sich mit dem möglichen Risiko auseinanderzusetzen.

RND/AP

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