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Bei Rückenschmerzen: Büroangestellte sollten regelmäßig die Position wechseln

  • Der Rücken schmerzt, der Nacken wird steif: Dauerhaft am Schreibtisch zu arbeiten, kann zu Problemen führen.
  • Um dem vorzubeugen, sollten Berufstätige auf die richtige Haltung achten.
  • Zudem sollten Stuhl und Bildschirm korrekt eingestellt werden.
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Hannover. Wer trotz Schreibtischarbeit und stundenlangem Sitzen gesund bleiben will, sollte auf die richtige Arbeitshaltung achten. Das rät Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA).

Dazu gehört zunächst, nicht zu lange in einer Position zu verharren - etwa, weil man sehr konzentriert bei der Sache ist. Besser ist Abwechslung: Also zwischendurch immer wieder aufstehen - und einen kurzen Spaziergang in die Küche oder zum Drucker zurücklegen.

Beinfreiheit am Schreibtisch: Stuhl und Bildschirm richtig einstellen

Für die richtige Ergonomie am Schreibtisch ist dem Experten zufolge genügend Beinfreiheit ein Mindestkriterium. Der Stuhl sollte im besten Fall so eingestellt sein, dass Ober- und Unterschenkel sowie Ober- und Unterarme einen rechten Winkel bilden. Das Becken sollte leicht nach vorne gekippt sein.

Wer am Laptop arbeitet, brauche einen externen Bildschirm sowie Maus und Tastatur. Sie sollten in etwa 10 bis 15 Zentimeter von der Tischkante entfernt liegen.

Wichtig für die Augen: Ist der Monitor weit genug entfernt?

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Der Abstand zwischen Augen und Monitor sollte zwischen 45 und 80 Zentimenter betragen, empfiehlt die Techniker Krankenkasse. Bei großen Bildschirmen über 17 Zoll können auch größere Sehentfernungen notwendig sein.

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So können Büroangestellte testen, ob die Entfernung stimmt: Setzen Sie sich aufrecht auf den Bürostuhl vor den Schreibtisch, so wie sonst auch. Lehnen Sie den Rücken an die Stuhllehne und strecken Sie Ihren Arm nach vorn aus. Wenn die Fingerspitzen gerade so den Monitor berühren oder noch ein wenig weiter weg sind, ist der Abstand zwischen den Augen und dem Bildschirm richtig.

Bildschirm-Arbeit belastet Körper und Psyche

Ein Bildschirmarbeitsplatz, der nicht auf seinen Nutzer abgestimmt ist, könne zu Verspannungen und Verschleiß-Schäden an Wirbelsäule und Haltungsmuskulatur begünstigen, warnt die Techniker Krankenkasse. Einseitige Arbeitshaltungen belasteten zudem den Kreislauf und könnten zu Durchblutungsstörungen, Sehstörungen, Kopfschmerzen und psychischen Belastungen führen.

RND/ dpa/ sbu