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Bayern rechnet mit 30.000 Corona-Impfungen am Tag - und hofft auf große Bereitschaft

  • Sobald der erste Corona-Impfstoff verfügbar ist, rechnet Bayern mit 30.000 täglichen Impfungen.
  • Die Kommunen im Freistaat bereiten sich derweil auf den Start der möglichen Impfungen ab Mitte Dezember akribisch vor.
  • Ministerpräsident Söder hofft auf große Bereitschaft.
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München. Nach der Zulassung der ersten Corona-Impfstoffe rechnet die Staatsregierung landesweit mit täglich rund 30.000 Impfungen. „Dies entspricht einer durchschnittlichen täglichen Impfkapazität von rund 300 Personen für jedes Impfzentrum“, sagte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums der Deutschen Presse-Agentur in München.

Die Berechnung der Impfleistung werde von zahlreichen Einflussfaktoren geprägt, für die Anfangsphase gehe man für den Freistaat von etwa 30.000 Impfungen täglich aus. Würden sich alle rund 13 Millionen Einwohner impfen lassen wollen, würde dies mit der Kapazität 433 Tage dauern.

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Söder hofft auf Bereitschaft - Impfzentren sind vorbereitet

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Eine Impfpflicht soll es in Deutschland nicht geben. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte aber am Donnerstag erneut betont, wie wichtig eine große Impfbereitschaft der Menschen sei: „Aber eigentlich ist es ein Gebot, sich impfen zu lassen. Insbesondere dann, wenn man beispielsweise eine Risikogruppe ist oder auch, wenn man mit Risikogruppen zusammenarbeitet.“

Wann genau der erste Corona-Impfstoff verfügbar ist, ist aber noch offen. Derzeit laufen noch diverse Genehmigungsverfahren. In jedem Fall bereiten die Kommunen sich auf einen Start ab dem 15. Dezember vor, ab dann sollen die Impfzentren einsetzbar sein. Zudem sollen mobile Impfteams etwa in Pflegeheimen zum Einsatz kommen.

RND/dpa

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