Astra Zeneca will Impfstoff an neue Varianten anpassen

  • Astra Zeneca will prüfen, wie schnell es seine Corona-Impfung an neue Varianten des Virus anpassen kann.
  • Studien hatten ergeben, dass die bisher zugelassenen Impfungen wahrscheinlich schlechter gegen die in Südafrika beobachteten Virusmutationen wirken.
  • Die Impfung von Astra Zeneca ist bisher in Großbritannien zugelassen, eine Zulassung für die EU könnte aber bald folgen.
Anzeige
Anzeige

Der Corona-Impfstoff von Astra Zeneca soll womöglich verändert und an die neuen Virusvarianten angepasst werden, die in Großbritannien, Südafrika und Brasilien entdeckt wurden. Das hat die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtet. Der Pharmakonzern hatte die bereits in Großbritannien, aber noch nicht in der EU zugelassene Impfung zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Oxford entwickelt. Diese prüfen nun in einer Machbarkeitsstudie, wie schnell ein veränderter Impfstoff hergestellt werden könnte. Die Forscher gehen laut „Telegraph“ nicht davon aus, dass die Anpassung zwingend notwendig sei. Es sei aber „dumm, nicht vorbereitet zu sein“, sagte ein Wissenschaftler gegenüber der Zeitung.

Wirksamkeit gegen Mutationen wird weiter untersucht

Neue Laboruntersuchungen deuten darauf hin, dass derzeit verfügbare Impfungen schlechter gegen die neue Coronavirus-Variante aus Südafrika wirken könnten. Einer aktuellen Studie zufolge könnte auch bei den in der EU bereits zugelassenen Impfstoffen von Moderna und Biontech/Pfizer die Wirksamkeit gegen diese Variante herabgesetzt sein.

Anzeige

Bei der Impfung von Biontech und Pfizer haben Studien ergeben, dass diese wohl zumindest gegen die britische Coronavirus-Variante wirkt. Astra Zeneca hatte sich noch nicht konkret dazu geäußert, welchen Schutz seine Impfung vor der britischen Variante bietet.

RND/ih


  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen