Neuer Name: Corona-Impfstoff von Astrazeneca heißt jetzt Vaxzevria

  • Der Impfstoff von Astrazeneca hat einen neuen Namen bekommen.
  • Er wird seit dem 25. März unter dem Begriff Vaxzevria geführt.
  • Die Umstellung sei seit vielen Monaten geplant gewesen und nun von der EMA genehmigt worden, teilte das Unternehmen mit.
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Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat die Verwendung des Markennamens Vaxzevria für den Corona-Impfstoff von Astrazeneca in der EU genehmigt. Das britisch-schwedische Pharmaunternehmen wird mit der Umstellung auf den Markennamen bei Materialien und Lieferungen in der EU beginnen.  © dpa
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Das britisch-schwedische Pharmaunternehmen Astrazeneca vermarktet seinen Coronavirus-Impfstoff in der EU künftig unter dem Namen Vaxzevria. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der neue Name sei von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) genehmigt worden. „Die Umstellung auf einen dauerhaften Markennamen ist üblich und wurde seit vielen Monaten geplant“, so die Mitteilung.

Europäische Arzneimittelbehörde listet Astrazeneca unter neuem Namen

Auf der Website der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) ist nun von „Vaxzevria, zuvor Covid-19-Vaccine Astrazeneca“ die Rede. So lautete nämlich bis vor Kurzem der Name des Impfstoffes, Astrazeneca wurde nur als Abkürzung genutzt. Unter den Informationen zu dem Impfstoff heißt es nun auch: „Der Name des Impfstoffes wurde am 25. März 2021 in Vaxzevria geändert“.

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Die vollständige Umstellung auf den Namen Vaxzevria werde in sechs Monaten erwartet, teilt Astrazeneca weiter mit. In anderen Märkten laufe derzeit noch eine Überprüfung. Der Impfstoff werde während der Pandemie weiterhin zum Selbstkostenpreis geliefert.

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Astrazeneca hat seit Wochen ein Imageproblem: Erst sollte der Corona-Impfstoff nur für Menschen bis 65 Jahre geeignet sein und kurz nach allgemeinen Freigabe folgte der Impfstopp in vielen Ländern – weil vermehrt Meldungen über Thrombosen und Blutgerinnsel nach der Impfung auftauchten. Ab heute sollen in Deutschland nur noch Menschen über 60 Jahren uneingeschränkt das Präparat gespritzt bekommen – außer Jüngere wollen es nach Klärung mit dem Arzt auf eigenes Risiko.

Wir haben diesen Artikel am 31. März um eine Stellungnahme von Astrazeneca erweitert.

RND/msk/dpa

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