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Ärzteverband kritisiert: Masken im Unterricht machen “überhaupt keinen Sinn”
Ärzteverband kritisiert: Masken im Unterricht machen “überhaupt keinen Sinn”
- In den meisten Bundesländern steht der Start des neuen Schuljahres kurz bevor.
- Damit Präsenzunterricht wieder möglich ist, setzen einige Länder auf eine Maskenpflicht für Schüler.
- Doch die würden den Unterricht eher stören, kritisiert der Ärzteverband Marburger Bund.
Berlin. Der Ärzteverband Marburger Bund hat eine Maskenpflicht im Schulunterricht - wie von Nordrhein-Westfalen vorgesehen - als sinnlos kritisiert. "Wenn alle auf ihren Plätzen sitzen und Abstand sichergestellt ist, macht das Tragen von Masken während der Unterrichtsstunden überhaupt keinen Sinn und wäre eine überflüssige Behinderung", sagte die Bundesvorsitzende Susanne Johna im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).
Maske nur da tragen, wo kein Abstand gehalten werden kann
“Sinnvoll ist die Maske dann, wenn es eng wird, etwa beim Verlassen der Klasse, vor dem Schulkiosk oder auf dem Pausenhof, wenn mehrere Klassen gleichzeitig Pause haben.”
Mehrere Länder haben eine Maskenpflicht an Schulen angekündigt – mit einer zumindest vorübergehenden Tragepflicht für weiterführende und berufsbildende Schulen steht NRW aber bislang alleine da. Der Vorstoß hatte eine bundesweite Debatte ausgelöst.
RND/dpa