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Bericht: Zahl der Corona-Toten in Altenheimen seit Impfstart deutlich gesunken

  • Die Zahl der Infizierten und Corona-Toten in Altenheimen ist seit dem Impfstart in Deutschland deutlich zurückgegangen, wie eine Umfrage ergeben hat.
  • Unter anderem zählten die 28 Johanniter-Seniorenheime in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unter ihren 2.400 Bewohnern so gut wie keine Corona-Toten mehr.
  • Carits-Präsident Peter Neher betont: „Die Impfung hält ihr Versprechen".
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Frankfurt a.M./Düsseldorf. Die Corona-Schutzimpfungen führen nach Medieninformationen zu einer sinkenden Zahl von Covid-19-Toten in den deutschen Alten- und Pflegeheimen. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ, Samstag) berichtete, ergab eine Umfrage unter großen Pflegeheimbetreibern, dass die Zahl der Infizierten, Erkrankten und Verstorbenen seit Beginn der Immunisierungskampagne deutlich zurückgehe. So zählten die 28 Johanniter-Seniorenheime in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz unter ihren 2400 Bewohnern so gut wie keine Corona-Toten mehr. Auch hätten die Krankenhauseinweisungen wegen schwerer Covid-19-Erkrankungen dort aufgehört.

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Caritas-Präsident: „Die Impfung hält ihr Versprechen“

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Der Caritas-Verband, der 128.000 Betten in 1800 stationären Einrichtungen unterhält, teilte demnach mit, nach Verabreichung der Zweitimpfungen seien die Infektionszahlen in den Häusern um 35 bis 65 Prozent zurückgegangen. „Die Impfung hält ihr Versprechen“, sagte Caritas-Präsident Peter Neher der Zeitung: „In den Einrichtungen, in denen bereits vollständig geimpft wurde, gehen die Zahlen der Infektionen und der auf Corona zurückzuführenden Todesfälle klar nach unten.“

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts, die das Blatt zitiert, sind in der letzten Dezemberwoche 2020 noch rund 4000 Überachtzigjährige an oder mit Covid-19 gestorben. Innerhalb von vier Wochen sei diese Zahl auf 2600 gesunken. Die Impfungen hatten am 27. Dezember begonnen. Auch die befragten anderen großen Trägerverbände bezeichneten laut FAZ die Impfkampagne als großen Erfolg, darunter die Diakonie, die Arbeiterwohlfahrt und das Rote Kreuz.

RND/epd

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