Afghanistan: Tödliche Pilzinfektion bei Corona-Patienten nachgewiesen

  • Eine tödliche Pilzinfektion ist in Afghanistan bei mehreren Corona-Patienten festgestellt worden.
  • Der sogenannte Schwarze Pilz ist dem Gesundheitsministerium zufolge erstmals in Indien festgestellt worden.
  • Die Pilzinfektion könnte die angespannte Lage in den afghanischen Krankenhäusern noch stärker belasten.
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In Afghanistan ist bei Corona-Patienten eine tödliche Pilzinfektion entdeckt worden. Über das Auftreten des sogenannten Schwarzen Pilzes, der zunächst in Indien bei Corona-Patientinnen und -patienten festgestellt worden war, berichtete Gesundheitsminister Wahid Madschroh am Samstag. Eine Person sei in Afghanistan daran gestorben und der Pilz sei auch bei zwei anderen Erkrankten festgestellt worden, sagte er.

In Afghanistan ist die Zahl der vermeldeten Neuinfektionen stetig gestiegen. Krankenhausbetten und medizinischer Sauerstoff sind knapp. Am Samstag wurden 1272 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden bekannt gegeben - in dem Land werden allerdings kaum 4000 Menschen pro Tag getestet.

Allgemein wird vermutet, dass es in Afghanistan erheblich mehr Corona-Fälle gibt als offiziell vermeldet. Der Pilz ist auch schon in Ägypten aufgetreten.

RND/AP

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