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  • 212.300 Corona-Fälle an einem Tag: WHO zeigt neuen Rekordwert an Infektionen, USA und Brasilien besonders stark betroffen

Rekord: WHO registriert an einem Tag mehr als 212.300 Neuinfektionen

  • Die Coronavirus-Pandemie beschleunigt sich mit Blick auf das Infektionsgeschehen in der Welt.
  • Laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden innerhalb von 24 Stunden mehr als 212.300 Fälle registriert - ein neuer Rekordwert.
  • Vor allem in den USA und Brasilien wütet Sars-CoV-2 derzeit stark.
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Genf. Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation auf einen neuen Rekordwert von 212.326 Fällen geklettert. Das geht aus dem WHO-Situationsbericht zur Corona-Pandemie von Samstag (4. Juli) hervor. Die meisten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wurden in Nord- und Südamerika (129.772) gemeldet. Davon entfielen allein mehr als 53.000 Fälle auf die USA und mehr als 48.000 auf Brasilien.

Auf der folgenden Weltkarte ist das Ausmaß der Corona-Pandemie in den jeweiligen Ländern zu erkennen. Lag das Zentrum der Pandemie ursprünglich in China, verlagerte es sich zunächst nach Europa und in die USA und zuletzt nach Südamerika.

Hinweis: Die Karte ist immer auf dem aktuellen Stand der Erhebung der Johns Hopkins University, die täglich mehrmals Daten und Statistiken von den Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt mit einbezieht.

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Rund 11 Millionen Coronavirus-Infektionen weltweit

Insgesamt geht die WHO bisher von 10,9 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus weltweit aus sowie von 523.011 Todesfällen infolge von Covid-19-Erkrankungen. In absoluten Zahlen verzeichneten demnach die USA (2.724.433), Brasilien (1.496.858) und Russland (674.515) zuletzt die meisten Infektionen insgesamt. Unter den europäischen Ländern hat Großbritannien mit 284 280 Fällen derzeit die meisten Infektionen.

Die WHO-Zahlen weichen wegen unterschiedlicher Zählweisen und zeitlicher Verzögerungen immer etwas von den Zahlen der Johns Hopkins Universität in den USA ab. Die WHO hat mehrfach eindringlich darauf hingewiesen, dass die Pandemie nichts von ihrer Dynamik eingebüßt habe.

Immer wieder melden Länder neue Höchstwerte bei den Neuinfektionen, so beispielsweise am Wochenende Indien, das Westjordanland und Südafrika. In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen hingegen weiter auf relativ niedrigem Niveau. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 239 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages (Datenstand 5.7., 0.00 Uhr).

Zweite Welle im Winter?

Die jüngst wieder steigenden Zahlen an nachgewiesenen Corona-Infektionen in einigen Ländern sind nach Ansicht der WHO kein Anzeichen einer zweiten Welle. Vielmehr handele es sich um einen zweiten Höhepunkt der ersten Welle, sagte der WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan am Freitagabend in einem Briefing bei der Genfer Auslandspresse (ACANU). In den betroffenen Ländern sei das Virus nicht genug unterdrückt worden. Umso mehr müssten Maßnahmen wie Handhygiene, Abstand halten und Isolation von Infizierten und ihren Kontakten konsequent weiter angewendet werden.

Das Potenzial einer zweiten Welle sei aber dennoch da, sagte Ryan, etwa im Winter, wenn wieder mehr Menschen eng in Räumen zusammen seien und das Virus sich dadurch leichter von Mensch zu Mensch verbreiten könne als jetzt. Womöglich reagiere das Virus auch auf Temperaturen.

RND/ dpa

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