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Wenn Wohnen teurer wird

Wenn Wohnen teurer wird: Platzt der Traum vom Eigenheim?

Wenn Wohnen teurer wird: Platzt der Traum vom Eigenheim?

Liebe Leserinnen und Leser,

was für ein Oktober! Die Bäume sind herrlich bunt und die Temperaturen so angenehm, dass die warme Jacke noch ein bisschen länger im Schrank bleibt. Geht es Ihnen auch so wie mir und Sie nutzen jede freie Minute, um noch ein bisschen Sonne zu tanken? Gut fürs Gemüt ist es allemal. Und weil dieser Tage die Sorge vor dem Winter besonders groß ist: Zum Energiesparen kommen die warmen Temperaturen genau richtig. Das Wetter meint es gut mit uns – und schont die Geldbeutel.

Dass wir aber generell gerade schwierige Zeiten erleben, ist unbestritten. In immer mehr Branchen mehren sich die Krisenzeichen. Beispielsweise auf dem Bau: Dort werden Aufträge storniert und Prognosen nach unten korrigiert. Die galoppierenden Energiepreise, Materialknappheit und hohe Inflationsraten setzen der Branche mächtig zu.

Platzt der Traum vom Eigenheim?

Und auch die Bauzinsen klettern immer weiter in die Höhe und haben den höchsten Stand seit einem Jahrzehnt erreicht. Der Traum vom Eigenheim kommt so ins Wanken. Wie mein Kollege Stefan Winter berichtet, gehen die Anfragen für Kredite bereits zurück. Nach Einschätzung von Expertinnen und Experten muss der Traum vom Eigenheim aber nicht ausgeträumt sein. Wer sich fest vorgenommen hat zu bauen, wird das trotzdem tun – wenn auch vielleicht mit Abstrichen.

Viele Menschen sind jedoch weit davon entfernt, überhaupt über so etwas nachzudenken. Wenn das Geld gerade so reicht, muss überall gespart werden. Flattert dann noch eine Erhöhung, etwa für Strom-oder Gaskosten, ins Haus, wird es richtig eng. Viele Mieterinnen und Mieter blicken deshalb mit Sorge auf den Winter. Ein paar Tipps, wie auch in der Mietwohnung Energie und somit Geld gespart werden kann, hat Alena Hecker für Sie aufgeschrieben.

Sie haben Anmerkungen und Fragen? Schreiben Sie uns gern an unbezahlbar@rnd.de!

Ihre Johanna Apel

Tipp der Woche

Heizen und Lüften: Besonders im Winter ist die Beziehung kompliziert. Wer frische Luft in der Wohnung und gleichzeitig keine zu hohen Heizkosten haben will, muss einiges beachten. Ein besonders nerviges Problem: Schimmel. Denn wer nicht richtig lüftet - oder heizt - hat schnell Flecken an den Wänden. Talisa Moser hat sich deshalb mit dem Schimmelexperten Stefan Betz unterhalten. Er rät beispielsweise dazu, nach dem Duschen oder Sport den Raum sofort zu lüften, um hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden. Sinnvoll sei mehrfaches Stoßlüften, so der Experte. Mehr Tipps und Hinweise gibt er hier im Interview.

Zahlen, bitte!

Ein Euro statt 70 Cent: Der Toilettenbesuch wird an vielen Raststätten bald teurer. Platzhirsch Sanifair hat angekündigt, seine Preise anzuheben. Ab dem 18. November wird ein Euro fällig, wenn jemand dort auf Toilette möchte. Kleines Trostpflaster: Dafür soll der Wertbon, den man nach der Zahlung erhält, künftig auch den gezahlten Euro wert sein. Bisher gab es nämlich für 70 gezahlte Cent nur einen Wertbon in Höhe von 50 Cent.

Gut zu wissen

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Die gute Nachricht

Bis vor wenigen Monaten waren die Gasspeicher von der breiten Bevölkerung nur wenig beachtet worden – jetzt kriegen sie die volle Aufmerksamkeit. Zuletzt lag ihr Füllstand bei 97 Prozent. Somit ist das Ziel, dass sie bis zum 1. November zu 95 Prozent gefüllt sind, längst erreicht. Dieser Umstand ist auch dem warmen Wetter geschuldet. Der goldene Oktober sorgt also an vielen Stellen für gute Nachrichten.

Gleichzeitig liegt hinter dem Großhandelspreis eine Berg- und Talfahrt, diese Woche fiel er sogar unter 100 Euro pro Megawattstunde. Doch Verbraucherinnen und Verbraucher können deshalb nicht unbedingt mit sinkenden Preisen rechnen. Denn wie mein Kollege Frank-Thomas Wenzel berichtet, spüren sie kurzfristige Schwankungen meist gar nicht – oder nur zeitverzögert. Erst wenn der Trend anhalten sollte, könnte es laut einem Verivox-Sprecher Entspannung geben.

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