“Finanztest”: Baugeld ist weiterhin günstig zu haben

  • In den eigenen vier Wände zu wohnen ist weiterhin der Traum vieler Menschen. Die Finanzierung dafür muss gar nicht so teuer sein.
  • Unverändert gibt es Kredite unter einem Prozent bei langer Laufzeit.
  • Auf ein paar Dinge gilt es aber zu achten.
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Immobilienkredite, bei denen der Zins bis zum Ende feststeht, müssen nicht teuer sein. Das zeigt eine “Finanztest”-Untersuchung von Volltilgerdarlehen mit langen Zinsbindungen und Bausparsofortfinanzierungen. Auch bei maximaler Zinssicherheit sind Kredite für unter 1 Prozent zu haben.

Zeitpunkt für Finanzierung immer noch günstig

Die Preise für Häuser und Wohnungen sind jahrelang gestiegen. Doch der Zeitpunkt für den Kauf eines Eigenheims ist dank niedriger Zinsen immer noch günstig. “Finanztest” hat wieder die günstigsten Kreditangebote für den Kauf einer Immobilie zum Preis von 300.000 Euro aus einer Stichprobe von mehr als 70 Anbietern herausgefiltert.

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Bei einer 60-Prozent-Finanzierung (180.000 Euro) beträgt demnach der Effektivzins des besten Anbieters ohne Filialnetz bei einer Laufzeit von 10 Jahren 0,34 Prozent, bei 15 Jahren 0,58 Prozent und bei 20 Jahren 0,65 Prozent. Die gleiche Finanzierung bekommt man beim besten Anbieter mit Filialnetz für ebenfalls 0,34 Prozent (10 Jahre), 0,62 Prozent (15 Jahre) und 0,69 Prozent (20 Jahre).

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Null Eigenkapital ist nicht sinnvoll

Eine 90-Prozent-Finanzierung (270.000 Euro) des Immobilienpreises von 300.000 Euro erhalten Kunden bei einem überregionalen Anbieter ohne Filialnetz aus dem Internet für 0,63 Prozent (10 Jahre), 0,84 Prozent (15 Jahre) bzw. 1,23 Prozent für 20 Jahre.

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Generell gilt für Immobilienkäufer: Eigene Ersparnisse und Mittel von Eltern und Verwandten sollten mindestens 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises und zusätzlich die Nebenkosten abdecken, so der Rat von “Finanztest”. Ein fünf- oder gar sechsstelliger Betrag sollte daher zur Verfügung stehen.

RND/casc

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