Wieder Schule: Warum Eltern über Mediennutzung reden sollten

  • Die Sommerferien sind beinahe überall vorbei, die Schule geht wieder los.
  • Das ist eine gute Gelegenheit für Familien, um die Regeln für Mediennutzung neu festzulegen.
  • Verbote sind dabei allerdings nicht die beste Strategie.
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Berlin. Nachdem die Ferien beinahe im ganzen Land zu Ende gegangen sind, stellt sich die Frage, wie Kinder mit Medien umgehen sollen. Da sind jetzt die Familien gefordert, denn ob für Homeschooling oder Freizeit: Durch die Corona-Pandemie haben viele Familien mehr Zeit vor Bildschirmen verbracht. Den Beginn des neuen Schuljahrs sollten Eltern deshalb nutzen, um die Bildschirmzeit zu besprechen und neue Regelungen zu finden. Darauf weist die Initiative “Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht” hin.

Dabei funktionieren strikte Verbote schlechter als zeitliche Orientierungen, erklärt Mediencoach Kristin Langer. "Eltern sind dabei Vorbilder und können vorleben, wie sie selbst ihre Routinen verändern." Eltern sollten außerdem erklären, warum sich Vereinbarungen für Geschwister unterscheiden und warum Medienpausen wichtig sind.

Ob neue Schule oder alte: Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt für Eltern, um mit ihren Kindern noch einmal die Regeln für Telefone in der Schule zu besprechen. Während des Unterrichts sollte das Smartphone auf keinen Fall genutzt werden, um private Dinge zu erledigen. In den meisten Schulen gibt es außerdem weiterführende Regelungen zur Smartphone-Nutzung, die Eltern mit ihren Kindern besprechen müssen.

RND/dpa

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