Videoplattform Youtube Kids bekommt Altersstufen

  • Youtube Kids will Kleinkindern bis Grundschülern altersgerechte Videos bieten.
  • Mit einer neuen Funktion zur Altersbeschränkung soll das noch besser klappen.
  • Die Videoplattform für Kinder ist ab sofort auch im Browser verfügbar.
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Hamburg. Die App Youtube Kids für kindgerechte Videos bekommt neue Einstellungsmöglichkeiten. Eltern können die Inhalte nun nach Altersstufen beschränken. Neu ist zudem, dass die Plattform ab sofort auch unter www.youtubekids.com im Browser verfügbar ist.

Einstellungen sind zusätzlich gesichert

Bei den Alterstufen haben Eltern drei Auswahlmöglichkeiten: In der Stufe Vorschulalter (bis vier Jahre) etwa sollen nur Videos angezeigt werden, die das kreative Denken, Lernen und Erkunden fördern. Bei der Kategorie für Fünf- bis Siebenjährige kommen Musikclips oder Cartoons dazu. In der höchsten Stufe (acht bis zwölf Jahre) können die Kinder auch Videos zu Spielen oder wissenschaftlichen Themen suchen. Wie bisher können Eltern die Suchfunktion ganz deaktivieren, um Inhalte einzuschränken. Wer sich als Elternteil anmeldet und sein Alter angibt, erhält zusätzliche Inhalte für sein Kind freigeschaltet. Zudem lässt sich zur weiteren Absicherung ein benutzerdefinierter Sicherheitscode einrichten. Die Einstellungen der App, die „Erwachsenenzone“, ist zusätzlich mit einer Rechenaufgabe abgesichert, deren Ergebnis man in einem Zahlenfeld eingeben muss. Erst dann erhält man den Zugriff auf die App-Einstellungen.

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Eltern können Videos auch individuell blocken

Bei Youtube Kids sollen für Kinder unangemessene Inhalte herausgefiltert und nicht angezeigt werden. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass den Algorithmen manch problematisches Video entgeht. Fällt Eltern so ein Inhalt auf, können sie ihn für das Kind blockieren und gegebenenfalls melden – Mitarbeiter der Plattform prüfen das Video dann und löschen es, wenn es nötig sein sollte. Youtube Kids zeigt in der kostenfreien Version auch Werbung an. Unterteilt ist die App in die vier Menüpunkte Serien, Musik, Lernen und Entdecken.

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RND/dpa