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Vampire, Monster und Kürbisse: Die fünf besten Spiele zu Halloween

  • Corona macht Halloween-Fans einen Strich durch die Rechnung?
  • Wir stellen fünf Spiele vor, die trotzdem viel Spaß garantieren.
  • Vampire, grüner Schleim oder Zombies – für jeden ist etwas dabei.
Tanja Liebmann-Décombe
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Wegen Corona sollen Kinder und Jugendliche dieses Jahr an Halloween nicht von Tür zu Tür ziehen, um Süßes oder Saures einzufordern. Was aber gut funktioniert: Mit den Eltern und Geschwistern lustige Kürbis-, Vampir- und Monster-Spiele zu spielen. Da gibt es auf dem Spielzeugmarkt einige passende Produkte. Wir geben Tipps zu gelungenen Neuheiten.

Für Kürbisliebhaber: „Pumpkin Punch“

Welch eine coole Verpackung: Die Karten von „Pumpkin Punch“ stecken in einem orangefarbigen Kürbis, der sich auch wunderbar als Halloween-Deko eignet. Noch cooler ist das Spiel an sich, denn es gilt, drei Kartenstapel im Blick zu behalten und immer dann, wenn drei gleiche Symbole zu sehen sind, auf die Stapel zu schlagen. Ständig als Erster den „Smash“ zu entdecken, ist fast unmöglich, denn irgendwann lässt die Konzentration nach – vor allem, wenn das Nachziehen der Karten auf die Stapel fix von statten geht. Zudem kann es ziemlich verwirren, wenn gleiche Symbole kleine Abweichungen zeigen – etwa Kürbissuppen mit und ohne Löffel. Noch dazu sind auf jeder Karte immer zwei Symbole zu sehen.

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Fazit: Lustig, rasant und kurzweilig.

"Pumpkin Punch" erschienen bei Game Factory. 2-6 Spieler ab 6 Jahren, ca. 10 Minuten, ca. 10 Euro. © Quelle: Game Factory
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Für Schleimfans: „Slimy Joe“

Schleim zieht an – und zwar gewaltig. Denn sollte man nicht meinen, dass Grundschüler und Teenager abwinken, wenn sie ein Spiel mit der Altersangabe „ab vier Jahren“ sehen? Weit gefehlt: Bei „Slimy Joe“ schreien alle „Hier!“, wenn es darum geht, in eine Schale grünen Schleims zu greifen und darin nach so genannten Flatterlingen zu suchen. Lustig ist: Die Schale steht im Maul einer fleischfressenden Pflanze und dieses Maul klappt zu, wenn ein zufälliger Timer abgelaufen ist. Sprich: Die Spieler müssen schnell die im Schleim steckenden Flatterlinge ertasten. Blöd nur, dass sie die gleiche Form wie die ebenfalls unter den Schleim gemischten Nieten haben.

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Fazit: Hier geht es nicht ums Gewinnen – hier geht es um das „coole Schleim-Gefühl“.

"Slimy Joe" von Florian Nadler, erschienen bei Ravensburger. 2-4 Spieler ab 4 Jahren, ca. 10 Minuten, ca. 30 Euro. © Quelle: Ravensburger

Für Glückspilze: „Vampire Party“

Zentral an „Vampire Party“ ist ein riesiger Spielplan mit Laufstrecke und Drehscheibe. Der Zeiger dieser Scheibe ist der Kochlöffel einer strengen Köchin, die nicht will, dass Blutorangen-Spalten aus ihrer Küche stibitzt werden. Und ach du Schreck: Zeigt dieser Löffel nach der Drehaktion auf ein Feld mit Spielfigur, verwandelt sich diese in eine Fledermaus. Und Fledermäuse kommen leider nur noch langsam voran. Spannend ist, dass es recht oft vorkommt, dass die Spieler einen Löffel würfeln und damit die Drehscheibe aktivieren müssen. Wer schafft es, von der Köchin ungesehen aus der Küche zurück ins Kinderzimmer? Und vor allem: Wer verliert dabei am wenigsten Zeit?

Fazit: Ein Spiel für Glückspilze; Pechvögel werden sich oft ärgern.

"Vampire Party" von Reiner Knizia, erschienen bei Piatnik. 2-5 Spieler ab 5 Jahren, ca. 30 Minuten, ca. 27 Euro. © Quelle: Piatnik
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Für Teamplayer: „Zombie Kidz Evolution“

Achtung, dieses Spiel kann süchtig machen. „Zombie Kidz Evolution“ ist nämlich ein Spiel, das sich weiterentwickelt. Schritt für Schritt werden die Herausforderungen an die Spieler größer. Umschläge mit neuen Regeln und Materialien werden geöffnet, neue Figuren kommen hinzu. Was besonders viel Spaß macht: Im Regelheft gibt es Platz für Sticker und nach jeder Partie darf etwas beklebt werden.

Vom Grundsatz her geht es bei dem Spiel darum, Zombies aus einer Schule zu verjagen. In welche Räume die Figuren gelegt werden sollen, geben Würfel vor. Die Spieler haben die Aufgabe, die Zombies durch kluge Absprachen zu vertreiben und die vier Eingänge der Schule zu verriegeln. Was sich gruselig anhört, ist Dank der gelungenen Illustrationen eher witzig als erschreckend.

Fazit: Wer Feuer fängt, wird lange und intensiv dabeibleiben. Das Spiel ist sehr spannend und hat es auf die Empfehlungsliste der Jury „Kinderspiel des Jahres 2020“ geschafft.

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"Zombie Kidz Evolution" von Annick Lobet, erschienen bei Le Scorpion masqué/Asmodee. 2-4 Spieler ab 7 Jahren, ca. 15 Minuten, ca. 22 Euro. © Quelle: Le Scorpion masqué/Asmodee

Für Reaktionsschnelle: „Monster-Klatsch“

Kleine Packung, großer Spielspaß. Dieser Spruch passt zu „Monster-Klatsch“. Ziel ist es, die größte Monsterparty aller Zeiten zu feiern und möglichst viele Monsterplättchen zu ergattern. Neben Plättchen ist auch ein Würfel im Spiel. Nach und nach werden immer mehr Plättchen aufgedeckt, die ein bis zwei Monster einer Farbe zeigen. Außerdem wird immer wieder mit dem Zahlenwürfel gewürfelt.

Um Plättchen zu bekommen, gilt es, die Auslage gut zu überblicken: Wie viele blaue Monster liegen aus, wie viele gelbe und welche Monsterart gibt es aktuell gar nicht? Je nach Würfelergebnis muss auf diejenige Monsterart geklatscht werden, die den Gewinn eines Plättchens verspricht.

Fazit: Ein geniales Actionspiel mit einfachen Regeln.

„Monster-Klatsch“ von Kristin Dittmann, erschienen bei Haba. 2-5 Spieler ab 6 Jahren, ca. 10 Minuten, ca. 5 Euro. © Quelle: Haba

Langweilig muss Halloween also auch in 2020 nicht werden. Und wem die Süßigkeiten fehlen: Diese kann man einfach in eine Schüssel neben das Spielfeld stellen.

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