Spieletipps für verregnete Herbsttage

  • Wenn die Tage kürzer und die Abende länger werden, ist der ideale Zeitpunkt, um sich an den Spieletisch zu setzen.
  • Aktuell gibt es wieder zahlreiche Neuheiten auf dem Markt.
  • Hier unsere Spiel-Favoriten für regnerische Herbst- und Ferientage.
Tanja Liebmann-Décombe
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Für Reaktionsschnelle

Die Verpackung ist der Hit! „Monster Match“ steckt in einer kleinen Stofftasche mit Zippverschluss. Darin befinden sich robuste, abwaschbare Monster-Karten und zwei Würfel. Die Würfel zeigen die Zahl Fünf und Augen? Wer nun am schnellsten auf ein Monster mit fünf Augen tippt, darf die Karte nehmen. Der Clou ist: Manchmal liegen mehrere passende Monster bereit. Schlau ist es, sich diejenige Karte zu schnappen, die die meisten Siegpunkte zeigt. Wer reagiert am schnellsten und wird Punktkönig?

Fazit: Actiongeladen, rasant und lustig. Schön ist, dass immer alle dran sind. Das Spiel hat es auf die Empfehlungsliste „Spiel des Jahres 2019“ geschafft.

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Monster Match von Ken Gruhl und Quentin Weir, erschienen bei Kosmos. Zwei bis sechs Spieler ab sechs Jahren, circa zehn Minuten, circa 15 Euro. © Quelle: Kosmos Verlag

Für Panzerknacker

Achtung, wichtig: Bei „Bank Alarm“ bitte unbedingt mit dem niedrigsten Level einsteigen und sich langsam steigern. Dann haben die Spieler nämlich meist alles im Griff und am Ende der Partie einen guten Grund, sich abzuklatschen: Alle Befehle erledigt, der Coup ist geglückt. Tatsächlich schlüpfen die Spieler bei diesem kooperativen Spiel in die Rolle von Panzerknackern, die um einen batteriebetriebenen, „sprechenden“ Plastiktresor mit Knöpfen herumsitzen. Welche Knöpfe wann und von wem gedrückt werden und welche Spieler sich welche Werkzeugchips schnappen müssen, gibt die Stimme des Bandenchefs vor.

Fazit: Eine Mordsgaudi und nur dann frustrierend, wenn dem Team zu viele Fehler unterlaufen und der Alarm losgeht.

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Bank Alarm, erschienen bei Megableu/Hutter. Zwei bis vier Spieler ab sieben Jahren, circa fünf Minuten, circa 36 Euro. © Quelle: Megableu/Hutter

Für Gedächtniskünstler

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Konzentration und Merkvermögen – diese zwei Dinge sind nötig, um bei „1, 2, 3“ zu gewinnen. Mal überlegen: Wie viele Schweine, Kühe, Pferde und Schafe lagen eben noch auf der Tischplatte? Knifflig ist, dass es in jeder Runde einen neuen Spielleiter gibt, der die Auslage verändert, sobald die Mitspieler die Augen schließen. Welches Tier versteckt, bewegt oder hinzugelegt werden soll, geben Karten vor. Da bis zu 15 Tiere ausliegen können, ist es ganz schön knifflig, die Neuerung im Weidebild zu entdecken.

Fazit: Ein gutes Aufmerksamkeitstraining, das sich in einer Variante bereits an Kindergartenkinder richtet.

1, 2, 3 von Perepau Llistosella, erschienen bei Piatnik. Zwei bis acht Spieler ab vier Jahren, circa 15 Minuten, circa 12 Euro. © Quelle: Piatnik

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