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Gegen Langeweile und Familienfrust: So halten Sie Ihre Kinder in den Corona-Ferien bei Laune

  • Vielerorts dauern die Corona-Ferien nun schon ein paar Tage an, die ersten Arbeitsblätter aus der Schule sind abgearbeitet.
  • Zeit für etwas Abwechslung also. Im Netz gibt es unzählige Möglichkeiten und Anregungen für kurzweilige Beschäftigung.
  • Eine (pädagogisch wertvolle) Auswahl.
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Es ist der Nervsatz für viele Eltern schlechthin: “Mir ist soooo langweilig!” Gerade jetzt, während der Corona-Krise, dürfte er in etlichen Familien des Öfteren mal laut und besonders laaaang gedehnt ausgesprochen werden – vor allem, wenn die Eltern mit der Arbeit im Homeoffice beschäftigt sind. Damit der Nerv- und Langeweilefaktor nicht allzu hoch wird, hier ein paar Beschäftigungstipps für die schulfreie Zeit:

Magie pur: Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich eine Cola-Dose zum Schweben bringen lässt, oder wie aus einen Smartphone plötzlich ein 50-Euro-Schein zum Vorschein kommt, der sollte FabianMagic auf Youtube einen kleinen Besuch abstatten. Der 23-jährige Magier “lebt, was er liebt”, wie er selbst von sich sagt. Auf seiner Seite erklärt er ungezählte kleine und große Zaubertricks. Nachzaubern unbedingt erwünscht!

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Insektenzauber: Viele Insektenarten sind vom Aussterben bedroht, da ihre Lebensräume schrumpfen oder gar ganz wegfallen. Mit Insektenhotels können für Biene, Ameise und Co. kleine behagliche Behausungen geschaffen werden. Bauanleitungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gibt es auf der Internetseite des NABU. Und das Beste: Um die Materialien zu beschaffen, ist kein Besuch im Baumarkt nötig, denn das meiste gibt es gratis im eigenen Garten oder bei einem kurzen Spaziergang (natürlich nur mit der Familie oder maximal zu zweit) in der freien Natur. Eine Bauanleitung für Fortgeschrittene zeigt Julian auf “Mission Grün!” auch im Video:

Immer gut aufgeklärt per Podcast: Im GEOlino-Spezial “Gemeinsam gegen Corona” wird der Nachwuchs kindgerecht darüber aufgeklärt, warum sich unser Leben so plötzlich nahezu komplett geändert hat. Keine Schule, Abstand halten, Menschen mit Mundschutz vielerorts – das kann mitunter Unsicherheit und Ängste wecken. Moderatorin Ivy geht daher den grundlegenden Corona-Fragen auf den Grund: “Was ist das überhaupt für ein Virus?” “Was haben Fledermäuse damit zu tun?” “Was macht Langeweile mit uns?” Auch Eltern können hier noch etwas lernen! Jeden Nachmittag gibt es eine neue Folge auf GEOlino.de oder bei den bekannten Streamingportalen.

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Für kleine und große Faltkünstler: Es gibt nicht wenige Menschen, die von sich sagen, dass sie beim Papierfalten zur Ruhe kommen – dieser Effekt kann in aufregenden Zeiten, wie wir sie gerade erleben, doch durchaus hilfreich sein. Also los: Auf dem Youtube-Kanal “Basteln mit Papier” gibt es eine wunderbare Auswahl an Faltanleitungen für alle Schwierigkeitsgrade wie die Origami-Blume und das Origami-Herz. Auch der Klassiker ist vertreten – wobei Papierkraniche schon eher etwas für fortgeschrittene Faltkünstler sind. Wer übrigens noch keinen Osterschmuck hat, der wird ebenfalls fündig. Die kleinen Origami-Hasen eignen sich durchaus auch als Anhänger für den Osterstrauß.

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Wutsäckchen und Co.: Wenn der Langeweilefrust dann doch mal tief sitzt, dann helfen nur noch Wutsäckchen, -bälle und Co., die nach Herzenslust gedrückt, geknetet und zur Not auch durch die Gegend geworfen werden können – bis es einem wieder besser geht. Die kleinen Säcke lassen sich ebenfalls gut aus Materialien herstellen, die die meisten Familien ohnehin zu Hause haben – wenngleich einige davon aktuell zur Mangelware geworden sind: Luftballons, Reis, Mehl, Gries – notfalls reicht auch eine gut-verschlossene Hülle aus Papier. Wer eine Anleitung dafür braucht, findet die im Netz unter anderem auf talu.de oder we-go-wild.com. Also los, raus mit dem Frust!

Mal andere vorlesen lassen: Die Kinder- und Jugendbücher von so bekannten AutorInnen wie Cornelia Funke, Kirsten Boie, Isabel Abedi und Andreas Steinhöfel liegen ohnehin bei vielen Familien zu Hause. Etwas ganz Besonderes ist es aber, wenn die Autoren selbst aus ihren Werken lesen – so wie aktuell im NDR und SWR für alle Kinder, die während der Corona-Krise viel zu Hause bleiben müssen. Jeden Nachmittag ab 16 Uhr können die Vorlesestunden live gestreamt werden. Im Anschluss können die Kinder mit den AutorInnen außerdem in Kontakt treten.

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