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Da sein und viel reden: So helfen Sie Ihrem Kind nach einem Unfall

  • Kinder verarbeiten vieles nicht so schnell wie Erwachsene - Eltern müssen sich daher nach einem Unfall besonders intensiv mit ihnen beschäftigen.
  • Helfen kann etwa, den Kindern zu vermitteln, dass ihnen keine Gefahr mehr droht und sie nicht alleine sind.
  • Eltern sollten ihren Kindern außerdem genau erklären was passiert ist, denn Unwissen kann Kinder zusätzlich belasten.
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Mainz. Nach einem Unfall sollten Eltern viel mit ihren Kindern reden. Die Kernbotschaften sind dabei: Es droht keine weitere Gefahr - und du bist nicht allein. Darauf weist der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie (BKJPP) hin.

Unwissen belastet Kinder zusätzlich

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Ansonsten sollten Eltern ihren Kindern vor allem erklären, was passiert ist. Denn Ungewissheit und Unwissen belasten nur zusätzlich. Wenn Kinder körperliche Reaktionen wie Zittern oder Hyperventilation zeigen, sollten Mama und Papa zum Beispiel erklären, dass so etwas ganz normal ist. So wissen Kinder, dass die Phänomene wieder verschwinden - und dass sie diese nicht verstecken oder unterdrücken müssen.

Eltern können sich Unterstützung holen

Professionelle Hilfe brauchen Kinder bei der Verarbeitung von Unfällen und anderen Ausnahmesituationen nicht unbedingt. Kinder leiden aber möglicherweise noch lange unter dem Erlebten. Eltern sollten den Nachwuchs daher entsprechend aufmerksam beobachten - und gegebenenfalls Unterstützung suchen. Gleiches gilt auch, wenn Eltern durch die Ereignisse selbst überfordert sind, und das Kind daher nicht ausreichend unterstützen können (www.kinderpsychiater-im-netz.de).

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RND/dpa