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  • Corona und Schule: Lehrerverband erwartet Schichtbetrieb bis 2021

Corona und die Schulen: Alle aktuellen Entwicklungen im Überblick

  • Nach Wochen des totalen Shut Downs beginnt das alltägliche Leben in Deutschland langsam wieder. Allerdings mit vielen Fragezeichen.
  • Wir halten Sie auf dem Laufenden - von Wiedereröffnung der Schulen über Maskenpflicht für Schüler bis hin zu digitalem Unterricht.
  • An dieser Stelle finden Sie regelmäßig alle relevanten Updates rund ums Thema Schule und Corona.
Redaktion RND
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Abstandsregeln, Reinigungsbedarf und Schutzmasken: Die schrittweisen Schulöffnungen stellen Bund, Länder und Kommunen vor große Herausforderungen. Eines ist klar: Die Schulen sollen schrittweise und unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder geöffnet werden. Die oberen Klassen zuerst, die unteren Klassen später. Das Sitzenbleiben soll in diesem Jahr ausgesetzt werden.

Die Kommunen fordern Aussagen der Länder oder vom Bund, welches die gefährdeten Personengruppen sind, wie die Bereitstellung von Mundschutzmasken erfolgt und welche Unterstützung die Schulen bei psychologischen Notlagen, die aus der Corona-Krise entstanden sind, erhalten. Es gibt also noch viel Klärungsbedarf.

Bleiben Sie hier immer aktuell informiert, was sich für Schulen, Schüler und Lehrer im Corona-Krisenmodus verändert.

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  • 05.06.2020, 13.00 Uhr I Mainzer Virologe befürwortet Rückkehr zum Regelbetrieb: Eine Rückkehr der Schulen zum Regelbetrieb ist aus Sicht des Mainzer Virologe Bodo Plachter sinnvoll. “Neben der Infektionsgefahr muss auch berücksichtigt werden, wie sehr Kinder und Familien leiden”, sagte der stellvertretender Direktor des Instituts für Virologie an der Uniklinik Mainz der Deutschen Presse-Agentur. “Kinder müssen irgendwann wieder ihren geregelten Alltag haben, der sicher nicht so aussieht wie vorher, aber sie müssen etwas anderes sehen als nur die eigenen vier Wände.”
  • 04.06.2020, 12.05 Uhr I Kinderärzte fordern “Stützkurse” für benachteiligte Kinder in den Sommerferien: Das digitale Home-Schooling während der Corona-Pandemie hat nicht nur Vorteile. Viele Schüler, die beispielsweise eine unzureichende, digitale Ausstattung zu Hause haben, werden abgehängt. Deshalb fordern Kinder- und Jugendärzte eine zusätzliche, schulische Förderung in den Sommerferien.
  • 2.06.2020, 13.20 Uhr I Expertin warnt vor digitaler und emotionaler Armut bei Schülern: Dass jeder Schüler heutzutage Zugang zu einem Rechner oder Smartphone hat, ist laut Expertin auch in Deutschland nicht selbstverständlich. So könnte die lange Schulschließung dafür sorgen, dass Schüler ausgeschlossen werden. Zum Glück wurden einige Schulsozialarbeiter seit dem Lockdown kreativ und ermöglichten Schülern den Kontakt untereinander - auch ohne Klassenzimmer.
  • 31.05.2020, 18.55 I Infektionsmediziner: Schule ohne Abstandsregeln ist jetzt vertretbar: Die Wiedereinführung von Schulunterricht ohne Abstandsregeln in der Corona-Krise ist nach Auffassung des Kieler Infektionsmediziners Helmut Fickenscher gerade vor den Sommerferien ein guter Zeitpunkt. “Die bisher erfolgreiche Eindämmung des Virus macht dies vertretbar, und man kann in den wenigen Wochen bis zu den Ferien Erfahrungen sammeln, bei Gefahrensituationen gegensteuern und hat die langen Ferien als zeitlichen Sicherheitspuffer” sagte Fickensche. Er ist Direktor des Instituts für Infektionsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten.
  • 29.05.2020, 12.20 I Debatte um Schulöffnungen: Die wichtigsten Fragen und Antworten: Wie und wann sollten Schulen und Kindergärten in der Corona-Pandemie wieder öffnen? Diese Frage zählt derzeit zu den am meisten diskutierten in der Politik. Immer mehr Bundesländer planen inzwischen eine schrittweise Rückkehr zum Regelbetrieb – obwohl es bisher keine gesicherten Erkenntnisse über die Ansteckungsgefahr von Kindern gibt. Gleichzeitig warnen Experten vor den Auswirkungen auf Kinder, wenn sie wochenlang nicht zu Schule gehen. Es gilt, verschiedene Punkte gegeneinander abzuwägen.
  • 28.05.2020, 15:15 Uhr | Bundeselternrat: Volle Klassenstärke an Schulen realitätsfremd: In der Diskussion über eine weitere Öffnung der Schulen sieht der Bundeselternrat mittelfristig keine Möglichkeit für eine Rückkehr von allen Schülern in voller Klassenstärke. “Unterricht in voller Klassenstärke wird in den Schulen aufgrund der Platzverhältnisse nicht möglich sein und ist realitätsfremd”, sagte der Bundesvorsitzende Stephan Wassmuth am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Man erwarte aber, dass alle Schulen nach den Sommerferien möglichst Präsenzunterricht anbieten. “Wo dies nicht umsetzbar ist, ist qualifizierter Fernunterricht ein wichtiges Instrument zur Unterstützung.” Wassmuth sprach sich gegen regelmäßige Tests von Schülern aus. Diese böten nur eine Scheinsicherheit, griffen zu stark in die Persönlichkeitsrechte der Schülerinnen und Schüler ein und mache diese “erneut zu Versuchskaninchen”. Höchste Priorität müssten weiterhin die Hygienepläne an den Schulen haben.
  • 25.05.2020, 13:07 Uhr | Komplette Schul- und Kitaöffnung nur ohne 1,5-Meter-Abstandsregel: Eine komplette Öffnung von Schulen und Kitas wird nach Ansicht von Familienministerin Franziska Giffey erst möglich sein, wenn die 1,50-Meter-Abstandsregel nicht mehr gilt. “Das ist eine ganz klare Geschichte. Weil sie ansonsten einfach nicht 100 Prozent der Kinder in 100 Prozent der Zeit von Kita und Schule zurückholen können”, sagte die SPD-Politikerin am Montag in Berlin. Die Entscheidung, ob man sich von der 1,5-Meter-Abstandsregelung verabschiede, sei eine “sehr, sehr schwere Entscheidung”. Das könne nicht für das gesamte Bundesgebiet am Tag X festgelegt werden, sondern müsse anhand der Lage vor Ort entschieden werden. “Wenn die Lage vor Ort so ist, dass das Risiko als äußerst gering eingeschätzt werden kann, dann kann man diese Schritte gehen in Richtung verantwortbarer Öffnung hin zu 100 Prozent Regelbetrieb.” Eine genaue Festlegung auf den Tag in allen Bundesländern könne es nicht geben. “Das ist auch nicht in unserer Macht, weil das die Länder nun mal in ihrer Länderzuständigkeit entscheiden”, sagte Giffey.
  • 22.05.2020, 13:35 | SPD fordert regelmäßige Corona-Tests für Pfleger, Erzieher und Lehrer: Die SPD-Opposition in Nordrhein-Westfalen fordert, alle Pflegekräfte und Erzieherinnen einmal wöchentlich auf das Corona-Virus zu testen. Lehrkräfte müssten mindestens einmal im Monat getestet werden. “In NRW wären rund 180.000 Tests pro Woche möglich – gemacht werden aber nur knapp 80.000”, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. “Überall dort, wo Menschen eng miteinander arbeiten oder zusammenkommen, müssen regelmäßige Tests an der Tagesordnung sein”, betonte Kutschaty. “Alles andere ist doch coronapolitischer Blindflug.” Bund und Länder benötigten daher endlich eine plausible Teststrategie und müssten eine entsprechende Infrastruktur über die Gesundheitsämter aufbauen. “Wie soll man sonst Herr der Lage werden?”, fragte der SPD-Politiker.
  • 22.05.2020 13:30 Uhr | Kinderärzte: Pauschales Verbot von Präsenzunterricht ungerechtfertigt: Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hält in der Corona-Krise ein pauschales Verbot von Präsenzunterricht in Schulen für medizinisch nicht gerechtfertigt. Es sei auch “nicht nachvollziehbar und daher inakzeptabel”, Lehrergruppen vom Präsenzunterricht auszunehmen, erklärte Verbandspräsident Thomas Fischbach am Freitag. “Verbesserte Hygienemaßnahmen und die angemessene Ausstattung der Lehrkräfte zum Beispiel mit Mund-Nasen-Schutz und Händedesinfektionsmitteln wären hier der richtige Weg”, betonte der Kölner Mediziner. Damit wäre es nicht mehr nötig, bis zu einem Drittel der Lehrkräfte vom Unterricht auszunehmen, nur weil sie etwa 60 Jahre oder älter seien. Dies sei sachlich nicht zu rechtfertigen. “Schulöffnungen sind aus medizinischer Sicht kein Pandemie-Risiko”, erklärte Fischbach.
  • 22.05.2020 13:30 Uhr | Schul- und Kita-Öffnung: Karliczek warnt vor Überbietungswettbewerb: Wann können wieder alle Kinder in die Schule und in die Kita gehen?Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) warnt vor einem “Überbietungswettbewerb” in der Frage. Und sie greift einen Vorschlag auf, wie die Betreuungssituation in den Schulen in Corona-Zeiten verbessert werden könnte.
  • 21.05.2020 15.30 Uhr I Lohnfortzahlung für Eltern in Corona-Krise verlängert: Reicht das? Nach langem Gezerre hat die große Koalition sich darauf verständigt, die Lohnfortzahlung für Eltern in der Corona-Krise zu verlängern. Doch wie geht es jetzt weiter? SPD-Chefin Saskia Esken fordert, es brauche weitere Verbesserungen für die Familien.
  • 21.05.2020 12.00 Uhr I Gemeinde in NRW will Abizeugnisse im Autokino überreichen: In Corona-Zeiten wird auch die Übergabe der Abizeugnisse vor Familie und Freunden kompliziert. Die nordrhein-westfälische Gemeinde Lippetal will die Zeremonie deshalb nun ins Autokino verlegen.
  • 20.05.2020 10.30 Uhr I “Die Schüler machen das besser als mancher Fußballprofi”: Abstand halten - kann das an Grundschulen überhaupt gelingen? Die Vorsitzende des Grundschulverbandes, Maresi Lassek, zieht eine erste Bilanz. Und sie hat eine Idee, wie sich in Zeiten von Corona die Unterrichtsversorgung verbessern lässt.
  • 20.05.2020 10.20 Uhr I Kinderhilfswerk für umgehende Öffnung von Schulen und Kitas: Das Deutsche Kinderhilfswerk hat an Bund, Länder und Kommunen appelliert, Schulen und Kitas umgehend wieder komplett zu öffnen. Dazu seien kurzfristig machbare Konzepte zu Hygieneschutz- und Abstandsregelungen in der Corona-Pandemie notwendig, erklärte die Organisation am Mittwoch in Berlin. Die Konzepte sollten sowohl bildungs- und kindheitspädagogische Aspekte berücksichtigen als auch dem Gesundheitsschutz für Kinder und Fachkräfte genügen. Die bisherigen eingeschränkten Lockerungen führten dazu, dass nach wie vor sehr viele Kinder nicht in die Kita und nur sehr eingeschränkt in die Schule gehen könnten, sagte der Präsident der Kinderrechtsorganisation, Thomas Krüger. Das sei ein schwerer Eingriff in Lebenswelt, Grundrechte und psycho-soziale Entwicklung der Kinder, bei dem das Kindeswohl nicht im Vordergrund stehe. Der bisherige Weg der Schulen mit geteilten Klassen und stundenweisem Unterricht vergrößere nach Einschätzung von Bildungsforschern soziale Ungleichheiten, erklärte Krüger. An einer vollständigen Öffnung von Schulen und Kitas führe daher kein Weg vorbei.
  • 19.05.2020 14.50 Uhr I Vier deutschen, medizinischen Fachgesellschaften raten dazu, Schulen und Kitas wieder komplett zu öffnen. Denn bei Jugendlichen und Kindern bestehe keine große Infektionsgefahr. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt hingegen vor fehlenden Hygienekonzepte in Bildungseinrichtungen.
  • 17.05.2020 12.30 Uhr I Schulöffnung für alle in Israel: Das Land hat am Sonntag mit der Öffnung der Schulen für alle Jahrgänge begonnen. Nach einem deutlichen Rückgang der Corona-Infektionen sollen auch die vierten bis zehnten Klassen in dieser Woche schrittweise wieder unterrichtet werden. Dabei gilt von der vierten Klasse an eine Maskenpflicht. Auch weitere Hygienevorschriften müssen eingehalten werden. Eltern müssen zudem an jedem Morgen bei ihren Kindern Fieber messen und eine Gesundheitserklärung unterzeichnen. Nur in Ortschaften mit vielen Corona-Infektionen sollen die Schulen noch geschlossen bleiben. In Israel beginnt die Arbeitswoche sonntags.
  • 17.05.2020 11.30 Uhr I Grundschüler in Sachsen müssen vorübergehend nicht zum Unterricht erscheinen. Unmittelbar vor der für diesen Montag geplanten Wiedereröffnung von Schulen und Kitas nach einer zweimonatigen Corona-Zwangspause hat das Kultusministerium am Samstag kurzfristig die Schulbesuchspflicht für die Klassen eins bis vier ausgesetzt. Es bestehe zwar weiter eine Schulpflicht, Eltern könnten aber selbst entscheiden, ob ihre Kinder in der Schule oder zu Hause lernen, teilte das Ministerium mit.
  • 15.05.2020 9.45 Uhr I Kommentar zum Tag der Familie – den Eltern fehlt die Lobby: Familien haben keine Lobby, das zeigt sich der “Tag der Familie” nur allzu schmerzlich. Das Kümmern um Kinder und die Hausarbeit braucht dringend höchste gesellschaftliche Anerkennung, bevor die Familienromantik vollkommen verfliegt, fordert Birk Grüling in einem Kommentar.
  • 14.05.2020 8.50 Uhr I Ministerium hält Rückstellung wegen Corona für nicht sinnvoll: Normalerweise werden in Deutschland Kinder mit sechs Jahren eingeschult, in Ausnahmefällen erst ein Jahr später. Viele Eltern fragen sich nun, ob sie Corona als Grund für eine Rückstellung geltend machen können. In Nordrhein-Westfalen ist ein solcher Grund nicht vorgesehen. In Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen können Kinder, die geistig oder körperlich nicht weit genug entwickelt sind, zwar zurückgestellt werden, jedoch ist die Antragsfrist zumindest in Bayern und Niedersachsen für das kommende Schuljahr bereits verstrichen. Für die Kinder sei es jedoch entwicklungspsychologisch ohnehin nicht sinnvoll, wenn sie noch ein Jahr in der Kita blieben, so das baden-württembergische Schulministerium.
  • 13. Mai 2020, 9.53 Uhr | Lehrerverband erwartet Schichtbetrieb bis weit ins nächste Schuljahr: Der Deutsche Lehrerverband rechnet damit, dass in Deutschlands Schulen auch noch lange nach den Sommerferien nur Unterricht im Schichtbetrieb möglich sein wird. Zwar habe man die Ferien, um sich organisatorisch besser aufzustellen, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger gegenüber N-TV. Den Schichtbetrieb zwischen Präsenzunterricht an der Schule und Lernen zu Hause werde man aber mit Sicherheit auch im nächsten Schuljahr noch haben – “solange die Abstandsregeln gelten müssen, und die werden ja gelten müssen, bis ein Impfstoff da ist. Das kann sich noch weit ins nächste Schuljahr hineinziehen.”
  • 13. Mai 2020, 8.45 Uhr | “In Hygiene bekommen die Schulen eine Fünf minus”: RND-Korrespondent Tobias Peter spricht mit Stephan Wassmuth vom Bundeselternrat über die schrittweisen Schulöffnungen in Corona-Zeiten.
  • 13. Mai 2020, 8.00 Uhr | Gute Lehrer müssen Kinder und ihren Job mögen: Auch Lehrer stellen Corona-Maßnahmen und Homeschooling vor enorme Herausforderungen. Aber wie auch im “echten Leben” gibt es motivierte und weniger motivierte Lehrkräfte. Gerade in Corona-Zeiten ist der persönliche Kontakt zu Schülern wichtig. Was einen guten Lehrer in Corona-Zeiten ausmacht, lesen Sie hier.
  • 13. Mai 2020, 7.30 Uhr | Corona verstärkt die soziale Ungleichheit in der Bildung noch: Digitales Lernen ist aktuell so wichtig wie nie. Allerdings können vor allem Kinder aus sozialschwachen Familien oft nicht auf die digitalen Angebote der Schule zugreifen. Dadurch wird der Unterschied beim Wissensstand der Schüler unterschiedlicher Bildungsschichten noch größer. Die digitalen Voraussetzungen in Deutschland könnten unterschiedlicher kaum sein – in Schulen und im Privaten.

Schulen in Sachsen, Hamburg und Brandenburg öffnen für alle Jahrgänge

  • 25.05.2020, 03:32 Uhr | Schulen im Norden öffnen für weitere Klassen: Für viele Mädchen und Jungen in Schleswig-Holstein ist es nach wochenlangem Fernunterricht so weit: Sie dürfen ab Montag wieder in die Schule und dort lernen. Das gilt für die Klassen 1 bis 3 an den Grundschulen sowie die Jahrgänge 8 bis 12 an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien. In den Schulen müssen coronabedingte Mindestabstände und Hygienevorschriften eingehalten werden. Ebenfalls vom Montag sind auch wieder Nachmittagsangebote für die Mädchen und Jungen möglich, die dann in der Schule sind. Mensen und ähnliche Einrichtungen dürfen bei Bedarf öffnen.
  • 12. Mai 2020, 17.23 Uhr | Brandenburg plant Schule tageweise: Die Schulen in Brandenburg öffnen wieder für alle – aber eingeschränkt. Alle Brandenburger Kinder können ab dem 25. Mai bis zu den Sommerferien Ende Juni wieder in die Schule oder die Kita gehen, zumindest tageweise. Das kündigte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Potsdam an. Die Klassen 1 bis 4 sollen zwei Tage pro Woche zum Unterricht in die Schule, die Klassen 5 und 6 einen Tag. Die Klassen 7 und 8 in weiterführenden Schulen können die Schule mehrere Tage im Wechsel besuchen – montags, mittwochs und freitags für die eine Hälfte, dienstags und donnerstags für die andere Hälfte. Nach einer Woche wird gewechselt. Dieses Modell gilt im Moment schon für die Neunt- und Zehntklässler. Abstands- und Hygieneregeln gelten allerdings weiter.
  • 12. Mai 2020, 16.51 Uhr | Hamburg will alle Schulen für alle Jahrgänge öffnen: Ab dem 25. Mai sollen alle Schüler in Hamburg wenigstens einmal pro Woche mindestens fünf oder sechs Unterrichtsstunden in der Schule bekommen. Bisher hatten die Schulen ihre Türen nur Schülern der Abschlussklassen, der 4. Grundschulklassen sowie der Klassenstufen 6 und 11 der Gymnasien und der Klassenstufe 12 der Stadtteilschulen geöffnet.
  • 12.05.2020, 12.14 Uhr | Schulen und Kitas öffnen in Sachsen wieder vollständig: Sachsen hat weitreichende Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Krise beschlossen. Von Montag an öffnen Kindertagesstätten und Schulen wieder vollständig. Sozialministerin Petra Köpping (SPD) sprach von einem “historischen Tag für Sachsen”. Der Freistaat sei das Bundesland mit dem derzeit umfangreichsten Lockerungsmaß. Daher “müssen wir besonders aufpassen”, sagte sie. An den Grundschulen und weiterführenden Schulen sollen wieder alle Jahrgänge unterrichtet werden, allerdings mit Einschränkungen. Es wird laut Kultusministerium einen Wechsel aus Präsenzzeiten an der Schule und Lernzeiten zu Hause geben. An den Grundschulen würden vorrangig die Fächer Deutsch, Mathematik, Sachkunde und Englisch unterrichtet.
  • 12.05.2020, 09.55 Uhr | Eltern unzufrieden mit Heimunterricht: Heimunterricht wird für viele Eltern offenbar zunehmend zum Ärgernis. Vor allem die zeitliche Belastung und eine fehlende Unterstützung durch die Schulen sind laut einer Umfrage des Elternvereins NRW problematisch, wie die “Rheinischen Post” berichtet. Knapp ein Drittel der befragten Eltern habe in der Zeit der Schulschließungen keinen Kontakt zu den Lehrern des Kindes gehabt. Mehr als die Hälfte der Schüler (58,5 Prozent) habe keine regelmäßige Korrektur oder Feedback zu ihren Aufgaben bekommen. 28,9 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Kinder zu Hause nicht zum Lernen zu motivieren seien. “Die Eltern brauchen dringend klare, einheitliche und machbare Konzepte für die nächsten sieben Wochen Homeschooling”, forderte Andrea Heck, Vorsitzende des Elternvereins NRW. Laut Schulministerium gebe es aber auch viele Rückmeldungen aus Schulen, dass die Lehrerinnen und Lehrer sich intensiv mit der Entwicklung von Konzepten beschäftigten und ihren Weg gefunden hätten, ihre Schüler individuell mit passenden Materialien zu versorgen.
  • 11.05.2020, 19.05 Uhr | Abiklausuren unter Corona-Bedingungen beginnen in NRW: Für die Abiturienten in Nordrhein-Westfalen beginnen am Dienstag die Abschlussprüfungen unter Corona-Schutzmaßnahmen. Bis zum 25. Mai werden die knapp 90.000 Schülerinnen und Schüler ihre Abiklausuren schreiben, dann folgen die mündlichen Prüfungen. Danach stehen – wenn nötig – die Nachschreibetermine an. Wegen der Pandemie waren die Prüfungen nach hinten verlegt worden. Für die Prüflinge gelten für die anstehenden Klausuren dieselben Hygiene-Standards wie für jüngere Schüler und das Lehrpersonal: Die Tische sollen in ausreichend großem Abstand zueinander stehen, Laufwege werden entsprechend markiert, auf Handhygiene soll besonders geachtet werden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatte auf die besondere Belastung der Abschlussjahrgänge sowie ungleiche Bedingungen beim Distanzlernen in den vergangenen Wochen hingewiesen.
  • 11.05.2020, 17.30 Uhr | Kinder müssen lernen, eineinhalb einzuschätzen: Eineinhalb Meter. Von dieser Länge ist gerade oft die Rede. 1,50 Meter ist der Abstand, den die Menschen voneinander halten sollen, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Aber wie viel sind eineinhalb Meter überhaupt? Das sollten Kinder beigebracht bekommen. Wenn Kinder selbst etwa 1,50 Meter groß sind, sollten sie beide Arme ausstrecken, dann ist der Abstand zwischen den Fingerspitzen beider Hände 1,50 Meter. Für alle anderen gilt es, Vergleichsobjekte zu finden. Ein Kinderfahrrad ist ungefähr eineinhalb Meter lang. Oder eine Schwimmnudel.
  • 11.05.2020, 11.35 Uhr | Berliner CDU fordert Weiterbildung für Lehrer in den Sommerferien: Die Corona-Krise hat die digitalen Schwächen in Bildung und Schulen deutlich gemacht. Aus diesem Grund gibt es in Berlin Überlegungen, die Lehrkräfte in den Sommerferien digital weiterzubilden. Auch will man “den Schülern die Möglichkeit geben, in den Ferien verpassten Lehrinhhalt nachzuholen”, sagte der bildungspolitische Sprecher der Berliner CDU-Fraktion, Dirk Stettner. “Wir haben schon lange vor der Corona-Krise gefordert, die Schulen zu digitalisieren, eine Schulcloud einzurichten, für Endgeräte zu sorgen, für Breitbandanschluss, für Wlan” so der CDU-Politiker. All das müsse nun passieren. Aus Sicht der Berliner CDU war die Entscheidung des Senats für eine weitere Schulöffnung überhastet. Die Schulen hätten sich auf die Rückkehr der ersten, fünften und siebten Klassen an diesem Montag nicht vorbereiten können, sagte der CDU-Bildungsexperte.
  • 11.05.2020, 08.15 Uhr | Bonus bei schlechtem Abitur? Trotz der Corona-Krise werden in Deutschland Abitur-Prüfungen geschrieben. Der Deutsche Hochschulverband sagt, dem Jahrgang 2020 dürften keine Nachteile durch die Pandemie entstehen – und fordert einen Corona-Bonus.

Corona-Infektion bei Kindern

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  • 11.05.2020, 07:35 Uhr | Kinder sind nicht krank, aber infektiös: Im Vergleich zu den Erwachsenen erkranken nur wenige Kinder an Covid-19. Oft verläuft die Infektion auch sehr mild oder sogar ohne Symptome. Eine mögliche Erklärung ist, dass das Immunsystem von Kindern anders funktioniert als das von Erwachsenen. Lesen Sie hier mehr.
  • 11.05.2020, 07:30 Uhr | Kinder wurden als Mittel zum Zweck gesehen: Nur wenige Kinder waren in Deutschland von einer Infektion mit Sars-Cov-2 betroffen. Trotzdem hat die Corona-Krise gesundheitliche Auswirkungen auf sie, sagt Sigrid Peter, Vizepräsidentin des Berufverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Die Kinderärztin warnt, dass viele Eltern aus Angst vor einer Corona-Infektion nicht mehr in die Kinderarztpraxis kommen.

Zurück zur Normalität?

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  • 25.05.2020, 15:02 Uhr | Neue Regeln für Unterrichtsbefreiung für Lehrer aus Risikogruppen: Das nordrhein-westfälische Schulministerium ändert die Regelungen für den Einsatz von Lehrern aus sogenannten Corona-Risikogruppen im Unterricht. Ab dem 3. Juni können sich Lehrkräfte nur noch mit einem ärztlichen Attest vom Präsenzunterricht befreien lassen. Darin müsse bestätigt werden, dass im Falle einer Infektion mit dem Virus aufgrund der besonderen Umstände bei der Lehrkraft „die Gefahr eines schweren Verlaufs von Covid-19 besteht“. Bis zur Vorlage eines solchen Attests seien die Lehrer zum Dienst verpflichtet, heißt es in einer Rundmail des Ministeriums. An die Stelle einer generellen Zuordnung zu einer Risikogruppe durch Altersgrenzen oder Vorerkrankungen tritt nach Bewertung des Instituts eine Einzelfallprüfung. Schwangere und stillende Lehrerinnen könnten aber auf Wunsch und ohne Vorlage eines Attests vom Präsenzunterricht befreit werden.
  • 19.05.2020, 18:34 Uhr | Die Not in der Notbetreuung: Immer mehr Familien haben Anrecht auf einen Platz in der Notbetreuung in den Kindergärten und Grundschulen. In Sachsen öffnen dieser Tage Kitas und Grundschulen sogar wieder für alle Kinder. Das Problem: Beim Infektionsschutz gerät das Wohl der Kinder nur allzu oft aus dem Blick. Lesen Sie hier mehr.
  • 08.05.2020, 14:30 Uhr | Lehrer in Sachsen können sich testen lassen: Sächsische Lehrer, die wieder an einer Schule unterrichten, können sich vom 1. Juni an freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Die Kosten übernimmt der Freistaat, falls die Krankenkassen nicht dafür aufkommen, wie das Kultusministerium am Freitag mitteilte. Die Tests können beim Hausarzt durchgeführt werden. Perspektivisch werde auch daran gedacht, das Angebot für freiwillige Tests auf den Kita-Bereich zu erweitern, hieß es.
  • 06.05.2020, 17:10 Uhr | Schulöffnungen in Rheinland-Pfalz werden ausgeweitet: Die Schulen in Rheinland-Pfalz werden zum 25. Mai für weitere Klassen geöffnet. Dazu gehören auch die dritten Klassen der Grundschulen sowie Klassen der Sekundarstufe I in den weiterführenden Schulen, wie Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) nach der Bund-Länder-Abstimmung am Mittwoch in Mainz mitteilte.
  • 06.05.2020, 17:00 Uhr | Schulunterricht für alle Hamburger Schüler nach Maiferien: Nach den Maiferien sollen alle Hamburger Schülerinnen und Schüler zumindest einmal pro Woche wieder in ihren Schulen unterrichtet werden. Das kündigte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Mittwoch nach einer Schaltkonferenz der Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an. Dabei wurden auch weitere Lockerungen im Kampf die Corona-Krise verabredet. So sollen sich künftig Angehörige von zwei Haushalten treffen dürfen – also etwa zwei Familien oder zwei Paare. Auch große Geschäfte sollen unter Auflagen wieder öffnen dürfen und der Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel erlaubt sein. Wenn es regional zu viele neue Infektionen gibt, sollen die Regeln dort aber wieder strenger werden.
  • 06.05.2020, 10:52 Uhr | Gericht entscheidet: Lehrer müssen trotz Bedenken zurück an Schulen: Das Frankfurter Verwaltungsgericht urteilte, dass Lehrer auch ohne einen ausgefeilten Hygieneplan in die Schulen zurückkehren müssen und lehnte damit ein sogenanntes Eilrechtsschutzbegehren einer Grundschullehrerin ab. Die Lehrerin wollte sich gegen den Präsenzunterricht whren. Sie argumentierte, Land und Schulamt hätten bisher keinen hinreichenden Hygieneplan und kein hinreichendes Arbeitsschutzkonzept vorgelegt. Die Kammer sah das anders: Die betreffende Schule habe sehr wohl Vorkehrungen getroffen, „um eine Gefährdung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte hinreichend zu minimieren“. Die Antragstellerin könne keine „Nullrisiko-Situation“ erwarten. Auch das Verwaltungsgericht Gießen hat den Eilantrag einer Grundschullehrerin abgelehnt, die vom Präsenzunterricht freigestellt werden wollte.

Wann werden die Schulen wieder geöffnet?

  • 06.05.2020, 6:12 Uhr | Hilfe für benachteiligte Schüler: Bis zu den Sommerferien soll es eine schrittweise Rückkehr in die Schulen geben. Eine Sonderregelung soll es für Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf etwa wegen der häuslichen Situation oder der technischen Ausstattung geben. Das geht aus der Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs hervor. Demnach sollten benachteiligte Schüler „möglichst umgehend gezielte pädagogische Präsenzangebote an den Schulen erhalten“.
  • 06.05.2020, 5:03 Uhr | Umfrage: Zwei Drittel der Schulen ohne Konzept zu Fernunterricht: Die Mehrheit der Schulen in Deutschland (66 Prozent) hat kein Gesamtkonzept, das die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit Lernangeboten in der Corona-Krise sicherstellt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter Lehrkräften in Deutschland des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland. Nur ein Drittel (33 Prozent) der Lehrerinnen und Lehrer bundesweit gab bei der Befragung an, dass ihre Schule gut auf die neue Situation vorbereitet war. Meist sei der Grund, dass die jeweiligen Schulen bereits vorher in größerem Umfang digitale Technologien im Unterricht eingesetzt hatten.
  • 06.05.2020, 5:00 Uhr | So soll es mit den Schulen weitergehen: Am Mittwoch beraten die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten über die Pläne für Schulen, wie eine schrittweise Wiederaufnahme von Unterricht gelingen kann. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Stefanie Hubig (SPD) gibt eine klare Marschrichtung aus: „Unser Versprechen ist: Jede Schülerin und jeder Schüler soll bis zu den Sommerferien zumindest tage- oder wochenweise wieder zur Schule kommen können.“ Feste Daten für die jeweiligen Schritte erwartet sie aufgrund der dynamischen Lage aber nicht. Im Raum steht unter anderem auch eine Verkürzung der Sommerferien - Samstagsunterricht sowie die Ausweitung der Unterrichtszeit auf den Abend stehen für Hubig jedoch nicht zur Debatte, sagt die Präsidentin der Kultusministerkonferenz im RND-Interview.
  • 06.05.2020, 4:31 Uhr | Immer mehr Viertklässler kehren an die Schulen zurück: Nachdem Abiturienten bereits zu großen Teilen in die Schulen zurückgekehrt sind, folgen auch andere Jahrgänge. Zuerst die, die vor einem Abschluss oder einem Schulwechsel stehen. Daher steht für viele Viertklässler die Rückkehr in die Klassenräume an. In Schleswig-Holstein und Sachsen zum Beispiel ist es am heutigen Mittwoch der Fall, in Nordrhein-Westfalen kehren rund 160.000 Grundschüler in der vierten Jahrgangsstufe am Donnerstag zurück.
  • 05.05.2020, 18.50 Uhr | Schülerin: “Fair ist das Abitur in diesem Jahr nicht": Für Hunderttausende Schüler ging der Schulalltag bereits wieder los – die Politik ist überzeugt, dies trotz Krise gut bewältigen zu können. Eine Abiturientin aus Hamburg erzählt von Homeschooling, Prüfungen und der Zeit danach.
  • 05.05.2020, 18.15 Uhr | Kultusministerchefin Hubig: Wir brauchen im Unterricht keine Masken: In dieser Woche sind Hunderttausende Schüler erstmals seit Wochen wieder in die Schule gegangen – weitere Öffnungsschritte sollen folgen. Müssen wir uns auf das Bild von Masken im Unterricht einstellen? Nein, sagt die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Stefanie Hubig. Und sie begründet das auch.

Ist die Maskenpflicht an Schulen rechtskräftig?

  • 05.05.2020, 17.55 Uhr | Gericht kippt Maskenpflicht im Unterricht an Jenaer Schulen: Jenaer Schüler brauchen keinen Mund- und Nasen-Schutz im Unterricht mehr zu tragen. Das hat am Dienstag das Verwaltungsgericht Gera per Eilverfahren entschieden. Die Vorschrift in der jüngsten Allgemeinverfügung der Stadt wurde für rechtswidrig erklärt, wie Gerichtssprecher Bernd Amelung sagte. Aufgrund der aktuell geringen Infektionszahlen in der Stadt sei keine Notwendigkeit für eine solch verschärfte Hygienevorkehrung im Unterricht gegeben, hieß es zu Begründung. Die Stadt hatte mit der seit Wochenbeginn geltenden Maskenpflicht im Unterricht einen Sonderweg beschritten. Dagegen war die Freie Waldorfschule Jena juristisch vorgegangen.
  • 04.05.2020, 18:10 Uhr | Sechstklässlerin scheitert mit Klage auf Rückkehr in Schule: Eine Sechstklässlerin aus Neustrelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) ist vor Gericht mit dem Versuch gescheitert, die sofortige Rückkehr ihrer Klasse an die Schule zu erzwingen. Das Mädchen wollte ab Montag (4. Mai) zurück in die Schule. An dem Tag durften neben den Neuntklässlern an Regional- und Förderschulen sowie den Elftklässlern an den Gymnasien auch die vierten Klassen der Grundschulen zurückkehren. Die Begründung für die vierten Klassen lautet, dass ihnen der Wechsel in die Orientierungsstufe bevorsteht. Auch Sechstklässlern steht ein Wechsel bevor: Etwa 30 Prozent gehen ab Klasse sieben aufs Gymnasium. Der Beginn des Gymnasiums in Klasse sieben ist ein Sonderweg Mecklenburg-Vorpommerns. Das Mädchen könne nur eigene Rechte geltend machen, habe aber die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für die gesamte sechste Jahrgangsstufe verlangt, teilte das Gericht zu seiner Ablehnung des Antrags mit. Damit mache die Antragstellerin fremde Rechte geltend. Außerdem habe sich das Mädchen vor Anrufung des Gerichtes nicht an die zuständige Verwaltungsbehörde gewandt und einen entsprechenden Antrag gestellt. Ob und wann die Schule in diesem Schuljahr für sie geöffnet wird, ist bislang offen.

Einlasskontrollen an Schultoiletten?

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  • 04.05.2020, 17:23 Uhr | Im Schulklo gelten neue Regeln: Schüler müssen sich zunehmend auf eine Rückkehr in die Schule vorbereiten. Besonders achtsam gilt es zu sein, wenn man nicht in ausgemessener Entfernung sitzt und von Lehrern überwacht wird. Besonders wichtig ist demnach auch das Verhalten auf der Schultoilette. Gesundheitsexperten fordern deshalb, dass sich Schulen gerade jetzt um bessere Bedingungen für Sauberkeit kümmern. Für Schüler gilt: Händewaschen mit viel Wasser, Seife und mindestens 20 bis 30 Sekunden und Hände gut abtrocknen. Schulen müssten für ausreichend Tücher zum Abtrocknen sorgen. Sollte das mal nicht der Fall sein, sollten Schüler die Tür lieber mit dem Ellbogen oder der Schulter öffnen. Denn das Anfassen von Türklinken oder anderen Oberflächen mit nassen Händen könnte gefährlich sein. Denn manche Krankheitserreger lieben feuchte Stellen und könnten von da aus leichter weitergegeben werden. Auch auf der Toilette gilt wie überall der Abstand von mindestens 1,5 Meter, daher sollte bei Stehtoiletten immer eines zum Nachbarn freigelassen werden. Auch die Experten raten zu vermehrten Kontrollen durch Lehrer.
  • 04.05.2020, 16:09 Uhr | Toilettenverein empfiehlt Einlasskontrollen in Schul-WCs: Die Deutsche Toilettenorganisation GTO (German Toilet Organization) hat Einlasskontrollen für Schultoiletten empfohlen. Zur Sicherstellung des Infektionsschutzes empfiehlt der Verein außerdem, jedes zweite Urinal zu sperren. Es sollten in keinem Fall mehr Schüler gleichzeitig eingelassen werden, als Toilettenkabinen und Handwaschbecken vorhanden sind. „Zur Entzerrung der Nutzung sollten Toilettenbesuche auch während des Unterrichts gestattet werden“, heißt es weiter. Die GTO hat das Papier gemeinsam mit dem Bundeselternrat und dem Institut für Hygiene und öffentliche Gesundheit am Universitätsklinikum Bonn veröffentlicht. Die Empfehlungen seien eine Ergänzung zu bestehenden Maßnahmen, hieß es.
  • 04.05.2020, 15:56 Uhr | Schulen in Sachsen sollen bei Unterricht weitgehend freie Hand bekommen: Einen vorgegeben Plan der Landesregierung zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs wird es in Sachsen nicht geben. Sachsens Kultusministerium will den Schulen bei der Gestaltung des Unterricht in Corona-Zeiten weitgehend freie Hand lassen. „Die Unterschiedlichkeit der konkreten Bedingungen an den Schulen ist so groß, dass letztlich nur vor Ort eine auf die Schule zugeschnittene Planung erfolgen kann“, schrieb Ministeriumssprecher Dirk Reelfs am Montag im Blog des Kultusressorts. Die Anzahl und die Größe der zur Verfügung stehenden Räume gelte es ebenso zu beachten wie die Gegebenheiten der Schülerbeförderung, hieß es. Es werde angestrebt, dass alle Schülerinnen und Schüler zumindest einmal die Woche zum Unterricht kommen können.
  • 04.05.2020, 15:45 Uhr | Wirrwarr um Schulöffnung für Viertklässler in NRW: Wann öffnen welche Schulen in NRW? Bisher lautet der Plan des Schulministeriums: Die Viertklässler kommen am Donnerstag (7. Mai) wieder in die Klassenräume. Sonst scheint fast alles offen. Die „chaotische Kommunikation der letzten Tage“ hat laut VBE für Unruhe und Empörung unter Schulleitungen und Lehrern gesorgt. Auch die Gewerkschaft GEW verlangte mehr Verlässlichkeit und bessere Planung. Das Vorhaben des Ministeriums, ab dem 11. Mai 2020 jeweils an einem Wochentag auch die Klassen 1 bis 3 in einem rollierenden System in den Präsenzunterricht zu holen, hatte Laschet nur Stunden später öffentlich relativiert. Das Ministerium musste eine Infomail an die Schulen korrigieren. Betont wird nun, dass Planungen für die Klassen 1 bis 3 „unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Beratungen“ zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Ministerpräsidenten am 6. Mai stehen.
  • 04.05.2020, 14:22 Uhr | Psychologische Hilfe für Schüler? In Mecklenburg-Vorpommerns kehrten am Montag - eine Woche nach den Abschlussklassen - die Viertklässler an die Grundschulen, die neunten Klassen an die Regionalen und Förderschulen sowie die elften Klassen an die Gymnasien zurück. Damit sind rund 54.000 Schüler wieder in den Klassenräumen - etwa ein Drittel aller Schüler. An der Evangelischen Landschule Walkendorf (Landkreis Rostock) standen am ersten Tag mit den Viertklässlern vor allem Gespräche über ihr Erleben der Corona-Pandemie auf dem Programm. Schulleiterin Anke Bochert sagte, sie halte eine psychologische Betreuung der Kinder am Anfang für besonders wichtig. Einige hätten die letzten Wochen als furchtbar beängstigend erlebt. Deshalb sollten am ersten Tag in Walkendorf ausschließlich Gespräche in kleinen Gruppen stattfinden, um herauszufinden, wie es den Kindern geht und welche Hilfe sie brauchen.
  • 03.05.2020, 12:37 Uhr | Fragen und Antworten: Das muss mein Kind zum Schulstart wissen: Für viele Kinder startet am Montag, 4. Mai, wieder die Schule — aber anders, als gewohnt. Von normalem Schulbetrieb kann keine Rede sein, vermutlich sogar bis ins nächste Schuljahr hinein. Wie Eltern ihre Kinder auf den Neustart in der Schule vorbereiten können und worauf sie achten müssen: Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.
  • 03.05.2020, 11:13 Uhr | In dieser Woche werden in allen Bundesländern wieder Schüler in den Klassenräumen sitzen. Die meisten Jahrgänge müssen aber weiter zuhause bleiben – eine Belastungsprobe für Kinder und Eltern. Den einen fehlen Lehrer und Freunde, die anderen vermissen die Ruhe zum Arbeiten.

Unterricht per Videokonferenz und Hygieneschleuse am Eingang?

  • 25.05.2020, 14:22 Uhr | Schüler im Hartz-IV-Bezug haben Anspruch auf kostenloses Tablet: Schülerinnen und Schüler, die Hartz IV erhalten, haben für den digitalen Unterricht in Corona-Zeiten Anspruch auf einen internetfähigen Computer. Das Landessozialgericht Essen entschied in einem am Montag veröffentlichten Beschluss, dass das Jobcenter die Finanzierung eines Tablets in Höhe von etwa 150 Euro übernehmen muss, wenn pandemiebedingt der Präsenzschulbetrieb geschlossen und ein Gerät für die Teilnahme am digitalen Unterricht erforderlich ist.
  • 02.05.2020, 09:17 Uhr | FDP will Lehrern Unterricht per Videokonferenz ermöglichen: Als Konsequenz aus der Corona-Krise und den damit verbundenen Unterrichtsausfällen fordert die FDP im Bundestag einen Zugang für alle Lehrkräfte zu einem Videokonferenz-Anbieter. Die Kosten müssten aus dem Bundeshaushalt bezahlt werden, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Dürr„Viele Kinder und Jugendliche werden auch auf absehbare Zeit nicht in die Schule zurückkehren können. Darum sollte der Unterricht während der Corona-Krise schnellstmöglich vollständig digitalisiert werden.“ Über ein Videokonferenzsystem könnten die Schüler unterrichtet werden, wobei sie noch nicht einmal einen eigenen Computer brauchten, weil man sich bei den meisten Anbietern per Telefon einwählen könne. Dies würde zugleich die Eltern entlasten, die sich derzeit nämlich während ihrer Arbeit zuhause auch noch um den Unterricht für ihre Kinder kümmern müssten. Dürr rechnete vor, dass sich die Kosten bei 720.000 Lehrern in Deutschland auf rund zehn Millionen Euro pro Monat belaufen würden. „Das ist gerade mal ein Bruchteil des Etats, über den das Bildungsministerium von Anja Karliczek verfügt. Sie sollte den Schulen, die daran Interesse haben, einen Zugang pro Lehrer unbürokratisch und schnell ermöglichen, um die Zeit bis zur vollständigen Öffnung der Schulen zu überbrücken.“
  • 02.05.2020, 06:01 Uhr | Ravensburger Schule setzt auf Hygieneschleuse zur Wiedereröffnung: Mit einer Hygieneschleuse am Eingang hat sich eine Schule bei Ravensburg auf den Unterrichtsstart an diesem Montag vorbereitet. In einem Container seien vier separate Handwaschbecken sowie Desinfektionsmittel aufgestellt worden, sagte der Rektor der Achtalschule in Baienfurt, Andreas Lehle. Auch Distanz-Fieberthermometer seien angeschafft worden, sollen aber eher zurückhaltend zum Einsatz kommen. „Wir wollen bei den Schülern damit nicht für Verunsicherung sorgen“, so Lehle. Die Schüler sollen in unterschiedlicher Taktung starten, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Einen Mundschutz müssen sie im Unterricht laut dem Schulleiter nicht tragen. In Pausen und auf den Fluren der Schule dagegen sind sie Pflicht.
  • 01.05.2020, 15.50 Uhr | Schlauer werden ohne Schule: Ein Blick in die weltweiten digitalen Klassenzimmer: Es geht nicht nur den deutschen Kindern so: Rund um den Globus hat Corona die Schulen dichtgemacht. Sei es in Japan, Großbritannien oder Kolumbien: Jetzt ist Kreativität gefragt, damit Kinder weiter lernen.
  • 30.04.2020, 16.11 Uhr | NRW holt alle Grundschüler ab 11. Mai zurück in die Schulen: Alle Grundschüler in Nordrhein-Westfalen sollen ab dem 11. Mai wieder tageweise in die Schule gehen. Das kündigte das NRW-Schulministerium in einer Mail an die Schulen an. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
  • 30.04.2020, 8:42 Uhr | Corona-Beschränkungen bis “weit ins nächste Schuljahr”: Solang große Bevölkerungsgruppen noch nicht geimpft sind, glaubt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek nicht an einen Normalbetrieb an Schulen. Die Mischung aus Präsenz- und digitalem Unterricht wird vorerst die Regel sein. Um versäumten Stoff nachzuholen seien “Sommercamps in den Ferien” denkbar. Vielleicht ließe sich durch engagierte Bürger auch eine begleitende Unterstützung außerhalb des regulären Unterrichts organisieren - etwa samstags am Vormittag. Die Ministerin zeigte sich offen für eine generelle Anhebung der Abiturnoten, sollten die Prüfungsleistungen wegen der Pandemie sinken.
  • 29.04.2020, 19:04 Uhr | Jena wollte Maskenpflicht an Schulen - jetzt ein Fall für de Justiz: Mit einer Maskenpflicht auch im Unterricht ist Jena einmal mehr vorgeprescht. Sie soll ab kommender Woche gelten. Die Stadt war eine der ersten, die eine allgemeine Maskenpflicht im öffentlichen Raum einführte, bereits Anfang April. Nach Kritik an ihren Plänen für eine Maskenpflicht im Unterricht sucht die Stadt Jena Alternativen. „Wenn es im Rahmen strikter Hygienepläne weniger invasive, aber vergleichbar wirksame Maßnahmen gibt, dann werden diese das Tragen der Maske möglicherweise ersetzen können“, erklärte Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP). Jenaer Schüler müssen nach der jüngster Allgemeinverfügung der Stadt ab dem 4. Mai auch im Unterricht einen Mund-Nasen-Schutz tragen - anders als Thüringer Schüler andernorts. Die Vorgaben der Landesregierung sehen keine Maskenpflicht im Unterricht vor. Die Schüler sollen die Nasen- und Mund-Bedeckungen aber in den Pausen und beim Raumwechsel tragen.Die Freie Waldorfschule Jena geht zudem gerichtlich gegen die Anordnung vor. Eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gera in dem Eilverfahren wird für Anfang kommender Woche erwartet.
  • 29.04.2020, 11:09 Uhr | Fachärzte kritisieren Umgang der Politik mit Kindern: Mediziner werfen der Politik vor, die Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise zu missachten. “Wir fordern von der Politik, dass sie mehr Rücksicht auf die Kinder nimmt", sagte Jakob Maske vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Mittwoch in der Sendung “Frühstart” von RTL/ntv. Für Kinder bedeuteten Abstandsregeln und Kontaktsperren tiefe Einschnitte. Es sei für die meisten Kinder “sehr schrecklich”, ihre gesamten sozialen Kontakte aufgeben zu müssen.
  • 29.04.2020, 09:23 Uhr | Studie: Wie ansteckend sind Kinder? Gerade im Bezug auf Kinder und das Coronavirus Sars-CoV-2 ist noch nicht viel bekannt. Deutschlands wohl bekanntester Virologe Christian Drosten berichtet von einer Studie im Labor an der Berliner Charité, die die Viruskonzentration im Rachen von Kindern bestimmen soll. Über Ergebnisse und die Datengrundlage könne er wahrscheinlich schon an diesem Donnerstag sprechen. Drosten erhofft sich demnach mehr Erkenntnisse darüber, ob Kinder das Virus ebenso abgeben wie Erwachsene.

Jeder Schüler soll vor den Sommerferien die Schule besucht haben

Pläne für die Rückkehr zum Schulalltag

  • 28.04., 15.00 Uhr | Einen uneingeschränkten regulären Schulbetrieb für die rund elf Millionen Schüler in Deutschland wird es vor den Sommerferien laut Kultusministerkonferenz (KMK) aber nicht geben. Nach dem jetzigen Stand in der Corona-Krise sei dies aufgrund des Abstandsgebots von mindestens 1,50 Meter nicht möglich, hieß es in einem am Dienstag beschlossenen gemeinsamen Konzept. Ein Mix aus Präsenzunterricht und Lernen daheim solle ausgebaut, digitales Lehren und Lernen weiterentwickelt werden.
  • 28.04., 14.55 Uhr | Trotz Corona-Beschränkungen sollen alle Schüler vor den Sommerferien zumindest tageweise die Schule besuchen können. Das schlagen die Kultusminister der Länder den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in einem Konzept vor, das der Nachrichtenagentur dpa in übereinstimmenden Beschlussvorlagen vorliegt.
  • 28.04., 13.55 Uhr | So langsam öffnen die Schulen trotz Corona-Krise wieder ihre Pforten – vor allem für die Abschlussklassen. Wie geht es aber für alle anderen Schüler weiter? Die Kultusminister der Länder sind sich einig: Jeder von ihnen sollte zumindest tageweise vor den Sommerferien die Schule besuchen.
  • 28.04., 11.30 Uhr | In Rheinland-Pfalz sollen Abschlussklassen und Viertklässler ab dem kommenden Montag wieder in die Schule. Eine Schülerin einer vierten Klasse klagt nun dagegen. Bildungsministerin Stefanie Hubig hofft jedoch, dass die Klage keinen Erfolg hat.
  • 28.04., 10.50 Uhr | Ältere Schüler und Abiturjahrgänge dürfen mittlerweile in fast allen Bundesländern wieder zur Schule. Warum aber öffnen nicht auch die Grundschulen und Kitas? Von der Infektionsgefahr her mache das keinen Sinn, meinen Hygiene-Experten. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene fordert deshalb eine sofortige Öffnung von Kitas und Grundschulen.
  • 28.04., 9 Uhr | Eine chinesische Grundschule hat eine kreative Lösung gefunden, damit die Schüler den nötigen Sicherheitsabstand einhalten. Zu Hause mussten die Kinder “Ein-Meter-Hüte” basteln. Diese sollen dafür sorgen, dass die Schüler anderen nicht zu nahe kommen.
  • 28.04., 8.30 Uhr I Auf ein gemeinsames Konzept zur schrittweisen weiteren Öffnung der Schulen wollen sich die Kultusminister der Ländern am Dienstag verständigen. Schon am Montag hatten die Länderminister etwa zwei Stunden lang über ein “Rahmenkonzept für die Wiederaufnahme von Unterricht in den Schulen” beraten.
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500 Millionen für digitale Bildung

  • 27.04., 17.37 Uhr | “Ich habe das Gefühl, wir führen eine öffentliche Diskussion in Extremen – komplette Schließung oder Normalbetrieb. Dabei wäre für die meisten Familien schon eine Zwischenlösung eine große Entlastung", sagt Katharina Spieß, Professorin für Bildungs- und Familienökonomie an der Freien Universität Berlin. Wie könnten Familien konkret unterstützt werden? RND-Autor Birk Grüling hat bei drei Forschern nachgefragt.
  • 27.04., 11.45 Uhr | Nicht nur für Schülerinnen und Schüler, auch für Lehrer, Schulbehörden und Juristen sind Abitur-Prüfungen in Pandemie-Zeiten Neuland. Daraus ergeben sich einige juristische Fallstricke: Kann man etwa wegen schlechter beziehungsweise als nicht bestanden gewerteter Prüfungsergebnisse mit Verweis auf den ausgefallenen Unterricht in den vergangenen Wochen erfolgreich klagen? Antworten gibt es hier.
  • 27.04., 7.30 Uhr | Der Koalitionsausschuss aus Union und SPD hat beschlossen, zusätzlich 500 Millionen Euro für die digitale Bildung zu investieren. Unter anderem soll es 150 Euro Zuschuss geben, damit bedürftige Kinder ein Gerät bekommen können. Aber wie kommt dieses Geld bei den Eltern an? Die SPD-Chefin Saskia Esken spricht sich im RND-Interview dafür aus, das Geld auf den Digitalpakt aufzuschlagen.
  • 26.04., 18 Uhr | In Dänemark dürfen Eltern ihre jüngeren Kinder bereits wieder in der Kita abgeben oder zur Schule bringen. Wäre der dänische Weg ein Modell für Deutschland? Bildungsforscher Jörg Ramseger weist darauf hin, dass Pädagogen bei der Arbeit mit kleinen Kindern im Grunde genauso eng an der Person arbeiteten wie Krankenschwestern und Pfleger.
  • 26.04., 13.30 Uhr | Die Kultusminister beraten am Montag weiter darüber, wie es mit den Schulen weitergehen soll. Nach dpa-Informationen wollen sie sich am “Hygieneplan Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz” orientieren. In diesem Punkt ist also nicht viel Neues zu erwarten. Spannender ist die Frage, ob die Minister einen Plan vorlegen, wie es für diejenigen Klassenstufen weitergeht, für die es bisher noch keine Rückkehrperspektive an die Schulen gibt.
  • 26.04., 12:30 Uhr | Während ältere Kinder mit digitalem Unterricht vielleicht gut zurecht kämen, gelte das für Grundschulkinder allenfalls begrenzt, sagt Maria Große Perdekamp, Fachliche Leiterin des Kinderschutzbunds Köln. “Lernen funktioniert auch über Beziehungen. E-Schooling kann den Lehrer nicht ersetzen.” Die Situation berge großes Konfliktpotenzial in der Familie.
  • 26.04., 09:15 Uhr | Trotz Corona-Pandemie könnten nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, alle Schüler noch vor den Sommerferien wieder in die Schulen zurückkehren. Meidinger schlägt dafür ein “Schichtmodell” vor: Die Klassen werden geteilt und kommen abwechselnd für je eine Woche in die Schule und erhalten für die jeweils andere Woche Aufgaben für zu Hause.

Müssen Grundschüler und Lehrer persönlichen Kontakt halten?

  • 25.04., 09:00 Uhr | Trotz Corona: “Grundschüler brauchen den persönlichen Kontakt zu ihren Lehrern”. Pädagogen, die weiterhin nur Aufgaben-Mails an Eltern schicken, nehmen ihre Verantwortung nicht wahr, findet Psychologe Claus Koch. Lesen Sie hier, warum das nicht ausreicht.
  • 24.04., 13.40 Uhr | Maskenpflicht an Schulen? So sieht es in den Bundesländern aus: Die allgemeine bundesweite Maskenpflicht wird nicht flächendeckend auch in Schulen eingeführt. Die wenigsten Bundesländer wollen eine solche Pflicht einführen. Jedoch werden Schüler meist trotzdem betroffen sein – wenn sie den Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestreiten.
  • 24.04.2020, 12:14 Uhr | Bundesbildungsministerin befürwortet Maskenpflicht: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) kann sich nicht nur Samstagunterricht vorstellen, sie befürwortet in der Corona-Krise auch eine Maskenpflicht für Schüler. „Aus meiner Sicht spricht viel dafür, dass überall dort, wo Schülerinnen und Schüler den Abstand nicht einhalten können, Masken getragen werden müssen“, sagte Karliczek dem „Spiegel“. Im Schulbus oder auf den Fluren wäre das ihrer Ansicht nach gegeben. In den Klassenzimmern könnten die Masken vielleicht auch einmal abgelegt werden, wenn die Lehrer ihre Schüler weit genug auseinander setzten. „Aber auch hier wäre ich vorsichtig – wie wir generell jetzt nicht übermütig werden dürfen.“
  • 24.04.2020, 12:02 Uhr | Bundesbildungsministerin offen für Samstagsunterricht: Anja Karliczek (CDU) hat sich offen dafür gezeigt, Schülerinnen und Schüler samstags zu unterrichten, um den bisherigen Stundenausfall durch die Corona-Krise zu kompensieren. Wenn es besser sei, dass Kinder abwechselnd zur Schule gehen, also nur jeden zweiten Tag, werde man womöglich den Samstag brauchen, um alle dreimal pro Woche zu unterrichten, erläuterte Karliczek. Zurückhaltend äußerte sich die Ministerin indes zu Vorschlägen, die Sommerferien zu verkürzen.

Umfrage: Fernunterricht zerrt an den Nerven der Eltern

  • 24.04.2020, 11:44 Uhr | Eltern im Dauerstress: Die Mehrheit der Eltern in Deutschland fühlt sich dem Fernunterricht für ihre Kinder in der Coronakrise auf Dauer nicht gewachsen. Das ist die zentrale Aussage einer am Freitag in Berlin veröffentlichten repräsentativen Umfrage von Infratest dimap, die von der gemeinnützigen Vodafone Stiftung in Auftrag gegeben wurde. Fast drei Viertel (73 Prozent) der Eltern sehen es demnach kritisch, die Lernunterstützung zu Hause über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten. Fast die Hälfte (43 Prozent) meint, dass es für sie aktuell schwierig sei, die nötige Zeit zur Unterstützung des Lernens ihrer Kinder aufzubringen.
  • 24.04.2020, 7:28 Uhr | Maskenpflicht an Schulen uneinheitlich: Dass es eine allgemeine Maskenpflicht geben soll, ist bundesweit beschlossen. Anders sieht es jedoch aus wenn es um das Tragen von Masken in den Schulen geht. Die Vorschriften gehen von Masken-Pflicht über eine dringende Empfehlung bis hin zum Verzicht auf das Tragen der Maske. Grundsätzlich ist ein Tragen von Mundschutz aber in Bussen und Bahnen Pflicht. Wenn Sie für Ihre Kinder eine Atemschutzmaske selbst nähen wollen, finden Sie hier eine Anleitung.
  • 24.04.2020, 03.23 Uhr | So sieht der Schulstart aus - ein Beispiel aus der Praxis: Nach sechswöchiger Schließung fängt am kommenden Montag für zunächst 35.000 Jugendliche in Rheinland-Pfalz der Schulunterricht unter strengen Hygiene-Auflagen wieder an. Das Mainzer Frauenlob-Gymnasium bereitet sich vor, hier starten am Montag 70 Schülerinnen und Schüler der Abiturklassen. Für die weiteren Jahrgangsstufen geht das „Homeschooling“ weiter. Tische und Stühle wurden in den Klassenräumen verschoben, um einen Abstand von mindestens 1,50 Metern sicherzustellen. So können in den Räumen bis zu zehn Schülerinnen und Schülern unterrichtet werden. Bei der Öffnung der Schulen sollen Klassen und Kurse in zwei Gruppen geteilt werden, die im Wochenrhythmus jeweils abwechselnd in der Schule und zuhause lernen. Der Plan sieht etwa vor, dass in den Unterrichtspausen und im Schulbus eine Mund-Nasen-Maske getragen werden soll. Im Unterricht sei das Tragen von Masken bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich, heißt es in dem Plan, der mit dem Gesundheitsministerium und den kommunalen Schulträgern abgestimmt wurde. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält vom Land eine wiederverwendbare Maske. Auf den Masken ist der Hashtag #wefightcorona und das Landeswappen von Rheinland-Pfalz aufgedruckt.

Online-Lernen wird wenig genutzt: Viele Schüler verbringen kaum Zeit mit Schulaufgaben

  • 23.04.2020, 13:22 Uhr | Oberstufenschüler nehmen sich wenig Zeit zum Lernen: Trotz der Bereitstellung von Lehrmaterialien wenden viele Schüler der Oberstufe nur wenig Zeit für die Schule auf. Zugleich macht sich fast die Hälfte Sorgen um ihre schulischen Leistungen, wie aktuelle Daten aus einer Schülerbefragung während der Schulschließungen zeigen, die das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag veröffentlichte.

Rezo kritisiert Schulöffnungen

  • 23.04.2020, 13:00 Uhr | Youtuber Rezo über Schulöffnungen unzufrieden: Rezo ist in der Youtube-Community wegen seiner Comedyvideos seit vielen Jahren beliebt, deutschlandweite Bekanntheit bekam er durch sein Video über die CDU. In einem aktuellen Beitrag diskutiert Rezo die Schulöffnungen in Corona-Zeiten – und da gebe es “eine fucking Menge” an Kritik.

Sitzenbleiben wegen Corona vielerorts abgeschafft

  • 22.04.2020, 13:20 Uhr | Pisa-Chef empfiehlt generelle Abschaffung des Sitzenbleibens: Das Sitzenbleiben in der Corona-Krise auszusetzen, haben bereits mehrere Bundesländer angekündigt. Der Chef der Pisa-Studie, OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher, begrüßt diesen Schritt. Er rät dazu, die Chance zu nutzen, das Sitzenbleiben gleich ganz abzuschaffen: “Sitzenbleiben ist nie eine gute Idee. Es bringt keinen Leistungsgewinn, es stigmatisiert, und es kostet die Gesellschaft 25.000 Euro pro Sitzenbleiber.”, so der Pisa-Chef. Er fügte jedoch hinzu: “Großzügig-Sein und Alle-Durchwinken bringt allerdings auch nichts. Das Entscheidende ist, Förderbedarf frühzeitig zu erkennen und individuell zu unterstützen.” Da seien die 25.000 Euro um ein Vielfaches besser angelegt.
  • 22.04.2020, 11:14 Uhr | Sitzenbleiben in mehreren Bundesländern abgeschafft: Erste Bundesländer haben angekündigt, dass in diesem Schuljahr kein Schüler sitzenbleiben muss. Hessen hat es vorgemacht, dann folgten auch Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Grund dafür sind sie seit Wochen geschlossenen Schulen und das Homeschooling. Eine faire Leistungsbeurteilung sei so nicht möglich. Dass weitere Bundesländer diesem Plan in den kommenden Tagen folgen, ist nicht ausgeschlossen.
  • 22.04.2020, 6:00 Uhr | Städte schlagen vor Öffnung der Schulen Alarm: Lässt sich die Hygiene sicherstellen, wenn die Schulen wieder geöffnet werden? Und wie viele Schüler dürfen eigentlich in einen Raum? Über diese und andere Fragen wird in der Kultusministerkonferenz gesprochen. Die Städte sehen sich unter Zeitdruck und schlagen jetzt Alarm. Sie appellieren an die Kultusministerkonferenz, sehr zügig gemeinsam mit den Kommunen einheitliche Hygienevorgaben zu erarbeiten. Denn die praktischen Fragen des Schulalltags müssen beantwortet werden. In einzelnen Ländern sind in dieser Woche wegen der Prüfungsvorbereitungen bereits wieder Schüler zur Abiturvorbereitung in der Schule. Generell soll die schrittweise Öffnung von Schulen ab dem 4. Mai erfolgen.

Termine für Abitur-Prüfungen stehen

  • 21.04.2020, 14:47 Uhr | Alle Schüler in Rheinland-Pfalz sollen Mund-Nasen-Schutz bekommen: Für die gestaffelte Schulöffnung in Rheinland-Pfalz will die Landesregierung allen Schülerinnen und Schülern eine Mund-Nasen-Maske zur Verfügung stellen. Dies entspreche der dringenden Empfehlung, eine solche Alltagsmaske in Situationen zu tragen, in denen der Mindestabstand nicht zu jeder Zeit sichergestellt werden könne, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Die meist kommunalen Schulträger sollen auch ein Startpaket zur Unterstützung der Hygiene zum Schulstart erhalten. Dazu gehören nach Angaben der Landesregierung 70.000 Liter Desinfektionsmittel und 430.000 einfache Mund-Nasen-Masken, falls Kinder und Jugendliche ihre Masken zu Hause vergessen. Der Präsenzunterricht in Rheinland-Pfalz wird Ende April und Anfang Mai in zwei Phasen wiederaufgenommen und rund 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen einschließen. (Phase 1: ab 27. April rund 35.000 Jugendliche, meist Berufsschüler, die vor einer Prüfung stehen, und Abiturienten der Gymnasien mit achtjähriger Schulzeit; Phase 2: ab 4. Mai rund 130.000 Schüler ab der vierten Grundschulklasse)
  • 21.04.2020, 12:00 Uhr | Termine für Abitur-Prüfungen stehen: Im Mai sollen die Abiturprüfungen stattfinden. Dabei gibt es in jedem Bundesland individuelle Termine. Hier finden Sie eine Übersicht über Prüfungstermine in den Bundesländern.
  • 21.04.2020, 04:02 Uhr | Schulleiter rechnen mit Lehrer-Engpässen in NRW: Weil viele Lehrer in NRW zur Corona-Risikogruppe zählen, zeichnet sich nach Ansicht der Schulleiter ein Personal-Engpass bei der Wiedereröffnung mancher Schulen ab. „Wir haben erste Hinweise, dass die Anzahl der Lehrer an manchen Schulen nicht ausreicht, weil zu viele den Risikogruppen angehören“, sagte Harald Willert, Vorsitzender der Schulleitungsvereinigung (SLV) NRW, der „Rheinischen Post“. In manchen Kollegien gehörten 50 oder gar 80 Prozent der Lehrer der Risikogruppe an. Dazu zählen Menschen mit Vorerkrankungen wie Herz- und Lungenleiden sowie alle über 60-Jährigen. Sie sollen in der Corona-Krise vom Unterrichten befreit sein.
Video
Schüler in NRW sind wieder zurück am Pult
2:07 min
An der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Bonn ist am Donnerstag der Unterricht wieder losgegangen. Lektion Nummer eins: Abstand halten.  © Redaktion RND/Reuters

Wegen Corona Unterricht am Samstag?

  • 20.04.2020, 14:32 Uhr | Kein normalen Schulalltag selbst nach den Sommerferien: Am 23. April öffnen die Schulen in Nordrhein-Westfalen wieder. Luise Meier ist Lehrerin und Teil des Schulleitungsteams an einem städtischen Gymnasium in Nordrhein-Westfalen. Im ersten Schritt dürfen nur die Abiturienten kommen. Und zwar auf freiwilliger Basis. Die allgemeine Schulpflicht bleibt weiterhin ausgesetzt. Es geht eher darum, dem Abijahrgang für die am 12. Mai beginnenden Prüfungen letzte Unterstützung anzubieten. Dieses Angebot gilt nur für die vier prüfungsrelevanten Abiturkurse. Richtigen Unterricht wird es in dieser Zeit also nicht geben. Eine besondere Herausforderung für die Hygieneregeln ist zum Beispiel die begrenzte Anzahl an Schultoiletten. Im RND-Gespräch gibt die Lehrerin Einblicke in die ersten Vorbereitungen auf die Öffnung der Schulen.
  • 20.04.2020, 13:03 Uhr | Lehrerverband erwartet Einschränkungen bis ins nächste Schuljahr: Auch wenn der Schulbetrieb in Deutschland vorsichtig wieder anläuft - der Deutsche Lehrerverband rechnet auf lange Sicht nicht mit normalen Verhältnissen. “Wenn Schätzungen der Gesundheitsexperten richtig sind, dass es noch ein Jahr dauern könnte, dann müssen wir uns auch mindestens ein Jahr an den Schulen auf erhebliche Einschränkungen einstellen, also weit bis ins nächste Schuljahr hinein”, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger am Montag im “Bild”-Talk “Die richtigen Fragen”. Das Homeschooling werde uns noch über Wochen oder Monate begleiten, da nur ein reduzierter Unterricht stattfinden könne.
  • 20.04.2020, 09:30 Uhr | Bildungsministerin bringt Samstags-Unterricht ins Gespräch: Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) will vermeiden, dass einzelne Jahrgänge in diesem Schuljahr nicht mehr in die Schule kommen. Es sei denkbar, dass unter den coronabedingten Umständen Unterricht bis zu den Sommerferien auch mal an einem Samstag stattfinden könnte, sagte Prien im Deutschlandfunk. Nach ihrem Eindruck auch aus Gesprächen mit Schülern sei es wichtig, zumindest eine Präsenzphase in der Schule zu haben.Dies sei nur bei Entzerrungen leistbar. Der Vorschlag sorgte für zahlreiche Kritik, besonders von Lehrerverbänden.

NRW: Schüler rufen zu Schulboykott auf

  • 19.04.2020, 17:03 Uhr | Partielle Schulpflicht ab Donnerstag in NRW: Für einige Tausend Schüler gilt ab Donnerstag in Nordrhein-Westfalen wieder die Schulpflicht. Dazu gehören nach Angaben des Schulministeriums Schüler in Abschlussklassen an weiterführenden Schulen, Förderschulen und Berufskollegs, die vor Prüfungen stehen, was maximal zehn Prozent der Schüler ausmacht. Eine Ausnahme bilden die vor dem Abitur stehenden Abiturienten: Sie können die Schule ab Donnerstag freiwillig besuchen. Schüler mit Vorerkrankungen können nach Rücksprache von der Schulpflicht befreit werden. Alle Schüler sollen genügend Abstand halten, eine Maskenpflicht soll es nicht geben.
  • 19.04.2020, 15:44 Uhr | In NRW rufen Schüler zum Schulboykott wegen Corona-Pandemie auf: Schon in der kommenden Woche soll der reguläre Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen wieder anlaufen. Auf Twitter machen Tausende unter dem Hashtag #SchulboykottNRW dagegen mobil. Sie sorgen sich vor allem, Angehörige, die zu Risikogruppen gehören, anzustecken. In vielen sarkastischen Grafiken wurden zum Beispiel Friedhöfe oder ein Abiball voller Grabsteine gezeigt. Mehr dazu...
  • 18.04.2020, 10:01 Uhr | Kein Sitzenbleiben für Schüler in Hessen: Schülerinnen und Schüler in Hessen müssen während der Corona-Krise nicht um ihre Versetzung in das nächste Schuljahr bangen. “Da die Leistungsbewertung in diesem Schulhalbjahr nur eingeschränkt möglich sein wird, soll in der Regel eine Versetzung erfolgen”, teilte das Kultusministerium mit. In Fällen, bei denen schon vor Schließung der Schulen wegen des Coronavirus die schulischen Leistungen womöglich nicht für eine Versetzung gereicht hätte, soll das Gespräch mit Schülern und Eltern gesucht werden, um auf die Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung des Schuljahres hinzuweisen, hieß es weiter.
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Chronologie des Coronavirus
2:18 min
Der Beginn des verheerenden Coronavirus war vermutlich ein Tiermarkt in Wuhan/China. In nur wenigen Wochen erreichte das Virus auch Europa.  © Redaktion RND/RND
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