RND-Videoserie: Corona - die Krise der Frauen?

  • Frauen erhalten während der Coronakrise die Wirtschaft in vielen Bereichen am Leben.
  • Trotzdem droht der Rückfall in tradierte Rollenmuster und geschlechtsstereotype Aufgabenverteilung
  • In dieser Videoserie wollen wir herausfinden, welche Auswirkungen die Coronakrise tatsächlich auf die Gleichstellung und den Feminismus haben kann und was wir dagegen tun können.
Carina Nickel
Lena Lobers
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Die Feministen Martin Speer und Vincent-Immanuel Heer wünschen sich nach der Corona-Pandemie vor allem eines: Mehr FeministInnen. “Es geht um eine gerechte, faire und rundum gute Gesellschaft, in der wir uns alle - unabhängig vom Geschlecht - entfalten können", appelliert Heer. Wie sich Herr&Speer engagieren und warum sich gerade Männer für den Feminismus einsetzen sollten, erklären beide in der neuen Folge von “Corona - die Krise der Frauen?”

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Herr&Speer: "Wir wünschen uns mehr Feministen nach Corona!"
5:42 min
Die Feministen Martin Speer und Vincent-Immanuel Herr aus Berlin sprechen im Interview mit RND.de über den Feminismus aus der Männersicht.  © RND

Laut der Berliner Köchin und Aktivistin Sophia Hoffman stecken in der Corona-Krise vor allem mit Blick auf die Gastroszene auch neue Möglichkeiten und kreative Lösungen. Was das außerdem mit Feminismus zu tun hat, erklärt sie in der neuen Folge von “Corona - die Krise der Frauen?”

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Sophia Hoffmann: "Corona schärft den Blick für den Feminismus und die Gleichstellung."
6:12 min
Sophia Hoffmann ist Köchin, Autorin und Aktivistin. Mit RND.de spricht sie über die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf den Feminismus und die Gastroszene.  © RND

Über 60 Prozent der Arbeit, die jetzt in Deutschland als systemrelevant gilt, wird von Frauen gemacht. Darunter fallen viele Tätigkeiten, die der Care-Arbeit, also der ‘Sorgearbeit’ zugeordnet werden können.

Mit Beifall vom Balkon und warmen Worten aus der Politik wird dieser Einsatz zwar verbal gewürdigt, an der Unterbezahlung und den allgemein prekären Bedingungen in vielen Bereichen ändert das jedoch nichts. Im Gegenteil: Die Corona-Krise zeigt einmal mehr die deutliche Ungleichheit in der Lastenteilung zwischen den Geschlechtern. Denn zwischen Homeoffice und Haushalt übernehmen viele Frauen auch noch die Betreuung der Kinder oder die Pflege der Angehörigen.

In der ersten Folge spricht die renommierte Genderforscherin Prof. Paula-Irene Villa Braslavsky über die oft dem weiblichen Geschlecht zugeschriebene Care-Arbeit und die politische Vernachlässigung von Familien.

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Zurück in die 50er? Was macht Corona mit dem Feminismus?
11:13 min
„Familien haben keine Lobby!“, so äußert sich die Soziologin und Genderforscherin Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky im Gespräch mit dem RND.  © RND

In unserer Videoserie “Corona - die Krise der Frauen?” wollen wir herausfinden, was diese Entwicklung für die Gleichstellung bedeutet und ob in der Krise auch Möglichkeiten stecken können.






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