• Startseite
  • Familie
  • Alleinerziehend? Bis 30. November Steuerklasse wechseln und 4008 Euro Freibetrag sichern

Alleinerziehend? Bis 30. November Steuerklasse wechseln und 4008 Euro Freibetrag sichern

  • Wer alleinerziehend ist, kann in die Steuerklasse II wechseln.
  • Dann winkt ein jährlicher Steuerfreibetrag von mehr als 4000 Euro.
  • Hier erfahren Sie, wie der Wechsel funktioniert.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Alleinerziehende können sich in der Steuerklasse II einen jährlichen Steuerfreibetrag in Höhe von 4008 Euro sichern. Für jedes weitere Kind im Haushalt erhöht sich der Betrag um 240 Euro. Wer steuerlich noch anders veranlagt ist, kann bis zum 30. November wechseln.

Bis zu diesem Zeitpunkt kann der Wechsel noch für das gesamte Jahr 2021 rückwirkend angemeldet werden. Darauf weist die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer aktuellen Ausgabe (11/2021) hin. Doch wie geht‘s?

Schritt für Schritt zum Steuerklassewechsel

Anzeige

Schritt 1: Beim zuständigen Finanzamt anrufen und um die Formulare für einen Steuerklassewechsel bitten. Die Behörde schickt die notwendigen Unterlagen zu.

Anzeige

Schritt 2: Die beiden Formulare bis zum Stichtag ausgefüllt zurückschicken oder in den Briefkasten des zuständigen Finanzamts werfen.

Schritt 3: In den darauffolgenden Monaten auf der Gehaltsabrechnung prüfen, ob der Wechsel der Steuerklasse realisiert wurde. Falls nicht, erneut das Finanzamt kontaktieren.

Anzeige

Steuern: Wer gilt als alleinerziehend?

Für diejenigen, die den Wechsel bis zum Stichtag verpasst haben, hat „Finanztest“ einen Tipp: Einfach im Folgejahr eine Einkommensteuererklärung machen und darin angeben, ab wann man alleinerziehend war. So könne man auch nachträglich noch vom Entlastungsbetrag profitieren.

Im Sinne des Einkommensteuergesetzes gilt als alleinerziehend, wer mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt zusammenlebt, für das es Kindergeld oder den Kinderfreibetrag gibt. Lebt ein weiterer Volljähriger im Haushalt, für den kein Anspruch auf Kindergeld besteht, gilt die Regelung nicht.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen