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Limitierte Kleinserie startet

Solarauto Lightyear 0 – Serienproduktion soll im September starten

Im September soll die Produktion des Lightyear 0 beim finnischen Auftragsfertiger Valmet Automotive anlaufen.

Das 2016 von Studierenden der TU Eindhoven ins Leben gerufene Projekt der Solarlimousine Lightyear kommt in Fahrt. Das erste Modell, der Lightyear 0, wurde nun im finalen Serienoutfit präsentiert. Im September soll die Produktion einer auf 946 Exemplare limitierten Kleinserie im finnischen Uusikaupunki anlaufen, im November werden die ersten Fahrzeuge an Kundinnen und Kunden übergeben.

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Elektroauto-Start-ups hat es in den vergangenen Jahren viele gegeben, doch über hochtrabende Visionen sind die meisten nicht hinausgewachsen. Das 2016 von Studierenden der TU Eindhoven ins Leben gerufene Projekt der Solarlimousine Lightyear scheint hingegen erfolgversprechender zu sein, denn das erste Modell, der Lightyear 0, wurde nun im finalen Serienoutfit präsentiert. Im September soll die Produktion einer auf 946 Exemplare limitierten Kleinserie im finnischen Uusikaupunki anlaufen, im November werden die ersten Fahrzeuge an Kundinnen und Kunden übergeben.

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Die Eckdaten des Leuchtturm­projekts können sich sehen lassen. Es handelt sich um eine 5,08 Meter lange Limousine, die sich dank einer besonders strömungsgünstigen Außenhaut durch einen cW-Wert von lediglich 0,19 auszeichnet. Das sorgt zusammen mit einem Gewicht von 1575 Kilogramm für Effizienzvorteile. Trotz einer mit 60 kWh eher durchschnittlich großen Batterie soll der Lightyear 0 mit einer Akkuladung 625 Kilometer weit fahren. Der Verbrauch liegt bei 10,5 kWh pro 100 Kilometer. Entsprechend eignet sich der Stromer auch für den Langstrecken­einsatz. Bei Tempo 110 soll die Reichweite immerhin noch 560 Kilometer betragen. Innerhalb einer Stunde lässt sich Strom für 520 Kilometer nachtanken. Mit einem Zwischenstopp zum Laden sind also mehr als 1000 Kilometer Reichweite möglich.

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Solarzellen sorgen für zusätzliche Reichweite

In dieser Rechnung ist noch nicht der potenzielle Beitrag der in der Außenhaut integrierten PV-Anlage eingerechnet. Insgesamt fünf Quadratmeter gekrümmter Solarzellenfelder wurden in die Karosserie integriert. Ist der Lightyear an einem sonnigen Tag unterwegs, kann das bordeigene Kraftwerk Strom für bis zu 70 weitere Kilometer einspeisen. Übers Jahr gerechnet soll der Solarertrag für eine Fahrleistung von 11.000 Kilometern reichen. Abhängig natürlich vom Fahrprofil bietet der Lightyear in den Sommermonaten damit das Potenzial, den Strom für die täglichen Fahrten über Monate hinweg autark zu produzieren. Der Nutzer oder die Nutzerin wird also möglicherweise über ein halbes Jahr lang keine Zapfsäule ansteuern müssen.

Der Lightyear 0 wird von insgesamt vier Motoren angetrieben, die eine Spitzenleistung von 130 kW/170 PS und bis zu 1720 Newtonmeter Drehmoment bereitstellen können. Der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h soll zehn Sekunden dauern, maximal sind 160 km/h möglich.

Blick in das elegante, nordisch minimalistische Cockpit des Lightyear 0.

Blick in das elegante, nordisch minimalistische Cockpit des Lightyear 0.

Platz für fünf Erwachsene

Der Fünftürer bietet in seinem mit nachhaltigen Werkstoffen ausgekleideten Innenraum fünf Sitzplätze, die allesamt ausreichend Platz für erwachsene Fahrgäste bieten sollen. Der Kofferraum kann bis zu 640 Liter Gepäck aufnehmen. Zur Ausstattung gehören Klimaautomatik, beheizbare Vordersitze von Recaro sowie eine vernetzte Infotainment-Einheit mit 10,1-Zoll-Touchscreen, integriertem Navi und Audiosystem. Außerdem sind Assistenzsysteme wie Tempomat, Regensensor, Tempolimit­erkennung sowie kamerabasierte Rückspiegel an Bord.

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Der Lightyear 0 klingt nach einem vor allem aus ökologischer Sicht interessanten und zukunftsweisenden Auto, allerdings ist er mit 250.000 Euro ziemlich teuer. Doch Lightyear plant bereits ein erschwingliches Nachfolgemodell, das Ende 2024 oder Anfang 2025 zum Preis von 30.000 Euro auf den Markt kommen soll.

RND/SP-X

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